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Bericht Fortbildung 2009

Fortbildung der Touren- und Fachübungsleiter auf der Coazhütte in der Berninagruppe

13. - 15. März 2009 mit den Bergführern Winni Kurzeder und Martin Bauregger

 

Sicherheit ist uns wichtig. Deshalb organisierten Gruppenleiter Markus Meier und der Bergführer der Sektion Oberland Winni Kurzeder für die Touren- und Fachübungsleiter der Gruppe Feuer und Schweiß eine Fortbildung von 13. - 15. März 2009 auf der Coazhütte in der Bernina. Thema war Entscheidungstraining Lawinen mit Begehung von spaltenreichen Gletschern.
Aufgrund des regen Interesses wurde mit Martin Bauregger ein weiterer Bergführer aus dem Bundeslehrteam des DAV engagiert.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 11 motivierte Teilnehmer und die beiden Bergführer an der Talstation der Corvatschseilbahn bei St. Moritz. Es herrschte Lawinenstufe 3, also eine interessante Konstellation für den Hüttenanstieg. Gleich beim ersten Hang wurde auf Basis der Snowcard und der vor Ort vorgefundenen Situation die erste Entscheidung gefällt. Eine Gruppe fuhr direkt ab, um lang auf einer flachen Terasse zu queren, die andere nahm den direkten Weg Richtung Coazhütte. Auf dem Weg zur Hütte wurden von beiden Gruppen intensiv die einzelnen Hänge beurteilt, einzeln befahren und in Abständen gespurt. Aufgrund der anspruchsvollen Situation dauerte der Anstieg länger als geplant. Als wir endlich an der Hütte ankamen wurden wir von Hüttenwart Alois freundlich empfangen. Wir waren die ersten Gäste in dieser Saison und sollten es, trotz mehrerer Anmeldungen, auch für diese Nacht bleiben. Nach einem leckeren Abendessen wurde auf der Hütte noch die Lose Rolle für die Spaltenbergung im Trockenen geübt. Dann stand Tourenplanung auf dem Programm, um die Gipfel La Sella, 3564m und Ils Dschimels 3501m am nächsten Tag zu besteigen.

Kurz nach Verlassen der Hütte betraten wir am nächsten Morgen den Gletscher. Wir waren die einzigen Skitourengeher weit und breit. Folglich mussten wir uns den Weg durch die wilden Gletscherbrüche des Sellagletschers suchen. Beide Gruppen erreichten nach einem längeren Anstieg und anstrengender Spurarbeit die geplanten Gipfel. Nach einer Abfahrt in wechselhaftem Schnee wurde an einer Spalte noch die Lose Rolle geübt.

Am nächsten Tag stand dert Chapütschin, 3386m auf dem Programm. Wir wählten den direkten Anstieg, die Lawinengefahr ging inzwischen auf Stufe 2 zurück. Auch heute durften wir wieder spuren, erst kurz vor der Gipfelscharte erreichten wir die Spur eines Sologängers.

Nach einer kalten Gipfelrast ging es an die Abfahrt um nochmals 200 Höhenmetter zur Furtschellas Seilbahn aufzusteigen. Nach der Abfahrt auf der Piste und einer Abschlussbesprechung in einem Engadiner Cafe mit Apfelstrudel und Engadiner Nußtorte ging eine sehr lehrreiche Fortbildung zu Ende.