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Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte

2121 m, Venedigergruppe

Johannishütte 2121 m

Venedigergruppe

allgemein zugängliche, bewirtschaftete Hütte (Kategorie I) der Sektion Oberland, erbaut 1857

Die Hütte mit Blick auf den Großvenediger wurde 1999/2000 generalsaniert und erweitert. Sie ist nicht nur idealer Stützpunkt für Skihochtouren von März bis Mai und Etappenziel der klassischen "Skiroute Hoch Tirol", sondern auch zentraler Ausgangspunkt für sämtliche Übergänge und Hüttenwanderungen im Venedigergebiet.

Die Hüttenwirtsfamilie Unterwurzer verbringt seit 1995 die Sommersaison auf der Johannishütte und verwöhnt die Gäste seit über zwanzig Jahren mit viel Herzlichkeit und leckeren Speisen.

Für ihre vorbildliche umweltverträgliche Bewirtschaftung erhielt die Johannishütte 2007 das Alpenvereins-Umweltgütesiegel, das ihr 2017 für weitere 5 Jahre zuerkannt wurde.

Kinder sind auf der familienfreundlichen Hütte herzlich willkommen!

Die Johannishütte ist Stützpunkt der 4-tägigen "Venedigertour" und liegt auf dem Osttiroler Adlerweg (Etappe 1–2). Informationen über den durch ganz Tirol verlaufenden Weitwanderweg finden Sie unter: www.tirol.at/adlerweg

 

Die Johannishütte im Überblick

Öffnung:

Die Hüttensaison 2019 ist beendet. Wir danken allen Gästen und freuen uns auf ein Wiedersehen in der Sommersaison 2020.

Kontakt & Reservierung: Leonhard Unterwurzacher
während der Saison ausschließlich Tel./Fax +43 4877 5150, außerhalb der Saison ausschließlich per E-Mail
Schlafplätze:

5 Matratzenlager (3 x 8 Plätze, 2 x 10 Plätze); 1 Sechsbettzimmer; gesamt: 50 Schlafplätze

Ausstattung: Waschräume/WC Damen/Herren, Dusche, Trockenraum, Stromanschluss 220 V
Aktivitäten: Wandern – Hochtouren – Skihochtouren – Klettern – Bouldern – Mountainbike
Tarife & Preise:

Hüttentarife, Stornoregelung
Halbpension 30 € (exklusive Übernachtung), Frühstück 6–8,50 €


Die Hüttenwirte

Familie Unterwurzacher

"Liebe Gäste der Johannishütte,
zu Füßen des Großvenedigers mit fantastischen Tourenmöglichkeiten vor der Tür und herzlicher Gastlichkeit von uns, der Wirtsfamilie Unterwurzacher, würden wir uns freuen, Sie bald als Gäste auf der Johannishütte begrüßen zu dürfen.
Ihre Familie Unterwurzacher"

zum Porträt der Hüttenwirte...

Aktuelles

Wegeverhältnisse und Sperrung zur Sajathütte

Der AV-Weg 929 von der Johannishütte zur Eisseehütte hat insbesondere im Bereich der Zopatscharte noch Altschneefelder, die nur mit entsprechender alpiner Ausrüstung und Erfahrung begangen werden sollten.

Der Weg Johannishütte–Sajathütte ist aktuell aufgrund latenter Steinschlaggefahr gesperrt! Als Alternative wird die Wanderung über Zopatscharte–Eisseehütte–Sajathütte (ca. 6,5–7 Stunden) sowie Tulpscharte–Kreuzspitz (ca. 4,5 Stunden) empfohlen. Für beide Varianten gilt: kein Wanderweg – Trittsicherheit erforderlich, da alpines, aber markiertes Gelände.

Wetter



Bilder Sommer

Webcams

Video



Bilder Frühjahr


Übernachten auf der Johannishütte

Komfortabel im Hochgebirge übernachten

Die Johannishütte ist eine von 16 bewirtschafteten Schutzhütten der Sektionen München & Oberland und steht als allgemein zugänglicher Stützpunkt mit insgesamt 50 Schlafplätzen zur Verfügung.

Alpenvereins-Mitglieder zahlen ermäßigte Übernachtungsgebühren und haben Anspruch auf ein preiswertes Bergsteigeressen. Aber auch als Nichtmitglied sind Sie herzlich willkommen!

Die Hütte mit Blick auf den Großvenediger wurde 1999/2000 generalsaniert und erweitert. Sie ist nicht nur idealer Stützpunkt für Skihochtouren von März bis Mai und Etappenziel der klassischen "Skiroute Hoch Tirol", sondern auch zentraler Ausgangspunkt für sämtliche Übergänge und Hüttenwanderungen im Venedigergebiet. Kinder sind auf der familienfreundlichen Hütte herzlich willkommen!

Die Johannishütte ist Stützpunkt der 4-tägigen "Venedigertour" und ein Übernachtungsziel auf dem Osttiroler Adlerweg (Etappe 1).



Schlafplatz reservieren

Julian Bückers
Matratzenlager der Johannishütte

Die Reservierung der gewünschten Schlafplätze auf der Johannishütte erfolgt direkt über den Pächter Leonhard Unterwurzacher während der Saison ausschließlich per Tel. +43 4877 5150, außerhalb der Saison ausschließlich per E-Mail.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, frühzeitig zu reservieren, insbesondere wenn es sich um mehrere Übernachtungsgäste handelt.

Änderungen einer Reservierung sollten den Pächtern unbedingt mitgeteilt werden, kurzfristig aber bitte nur per Telefon!

Eine frühzeitige Absage bei Verhinderung ist obligatorisch: Nicht nur um den Wirten die Organisation zu erleichtern und evtl. Stornokosten zu vermeiden, sondern auch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wer nicht kommt, kann auch verunglückt sein!

Hüttentarife der Johannishütte

Das muss mit

Der Hüttenschlafsack ist obligatorisch
  • ausreichend Bargeld, Kartenzahlung ist nicht möglich
  • Alpenvereinsmitglieder: Mitgliederausweis – für alle Nichtmitglieder besteht die Möglichkeit, die Mitgliedschaft direkt in der Hütte abzuschließen. 
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide, z. B. erhältlich im DAV City-Shop): gehört – auch in Zimmerlagern – aus hygienischen Gründen zur Grundausstattung
  • kleiner Müllbeutel, um den eigenen Müll wieder mit ins Tal zu nehmen
  • Stirnlampe für nächtliches oder frühes Aufstehen
  • Hüttenschuhe in Form von leichten Schlappen mit möglichst fester Sohle, da mindestens die Schlafräume nicht mit Bergschuhen betreten werden dürfen
  • kleines Handtuch und Waschzeug
  • ggf. Ohrstöpsel

Während des Aufenthalts

Im Gastraum der Johannishütte
  • Auf der Johannishütte gilt striktes Rauchverbot.
  • Jeder Nächtigungsgast muss sich vor allem der Sicherheit wegen in das Hüttenbuch eintragen.
  • Hüttenruhe ist um 22 Uhr.
  • Es gilt die Hüttenordnung des DAV, ÖAV und AVS.
  • Für Übernachtungsgäste bietet die Johannishütte Halbpension an, für Mitglieder außerdem noch ein "Bergsteigeressen" (das nicht mehr als 8 Euro kosten darf).
  • In der Regel gibt es morgens wie abends feste Essenszeiten; die genauen Uhrzeiten erfährt man vor Ort.
  • Bei Zahlung des Übernachtungspreises erhält man als Beleg eine sogenannte Schlafmarke, die gleichzeitig als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung gilt.
  • Bitte beachten Sie die Informationen und Verhaltensempfehlungen des DAV zum Bettwanzenbefall auf Hütten!


Vorteile für Mitglieder

Plus-Mitglieder der Alpenvereinssektionen München und Oberland bekommen nicht nur eine ermäßigte Übernachtungsgebühr, ein günstiges Bergsteigeressen und -getränk auf ca. 2000 DAV-, ÖAV- und AVS-Hütten alpenweit, sondern es stehen ihnen auch exklusiv 22 eigene Selbstversorgerhütten beider Sektionen zur Verfügung.

Doch nicht nur auf Hütten genießen Mitglieder eine Reihe von Vorteilen: Sie haben u. a. auch Anspruch auf einen ermäßigten Eintrittspreis in Kletteranlagen, bei Vorträgen sowie im Alpinen Museum und genießen einen weltweiten Versicherungsschutz.

Mitglied werden

Christian Schwiertz
Gemeinsam in die Berge

Unterwegs mit Kindern

In der gemütlichen Hütte macht's auch den Kleinen Spaß!

Kinder sind auf der familienfreundlichen Johannishütte herzlich willkommen! Der Aufstieg durch die reizvolle Landschaft des Dorfertals ist auf dem flach ansteigenden Fahrweg auch für Familien mit Kindern einfach zu bewältigen. Oben angekommen, warten auf die kleinen Bergsteiger dann nicht nur die hausgemachten Spezialitäten auf der sonnigen Terrasse als Belohnung, sondern auch ein kleiner Spielplatz sowie ein Bach und viele Felsblöcke, wo sich Kinder austoben und die alpine Bergwelt ausgiebig entdecken und erforschen können. Die Touren rund um die Hütte eignen sich allerdings erst für größere Kinder und Jugendliche, die bereits auf leichte Hochtouren gehen und absolut trittsicher und schwindelfrei sind.

Mehr Tipps für das Unterwegssein mit Kindern in den Bergen


Lage

Die Johannishütte im Dorfertal

Talorte: Matrei in Osttirol (766 m), Prägraten im Virgental (1312 m)

Geographische Koordinaten (dezimal): 47.059993, 12.334458

Geographische Koordinaten (GMS): 47°03'36.0"N 12°20'04.1"E

Lage auf Google Maps, Lage auf OpenStreetMap

GPX-Datei

Karte



Anreise mit Bahn und Bus

Mit der Bahn über Wörgl bis Kitzbühel und von dort mit dem Bus über "Matrei in Osttirol Korberplatz" bis "Prägraten Hinterbichl Gh. Islitzer/Kraftwerk"

Anreise mit dem Kfz

Anfahrtsroute bei Google Maps

Auf der A8/A93 bis nach Kufstein Süd und weiter über Kitzbühel, Pass Thurn und Mittersill. Durch den Felbertauerntunnel nach Matrei in Osttriol, dort westwärts ins Virgental und über Prägraten nach Hinterbichl und bis zum gebührenpflichtigen "Wiesenkreuz" im Dorfertal.



So geht's zur Hütte

Der Zustieg zur Hütte ist unproblematisch

Zustieg A: Von Hinterbichl, 1329 m

zur Karte...

↑ 790 Hm, 2 Std., 8 km, leichte Bergwanderung; der Weg ist für Mountainbiker zugelassen 

Auf bequemem Weg mit Gletscherblick
Von Hinterbichl zum Parkplatz Wiesenkreuz im Dorfertal (1484 m). Auf dem Fahrweg (AV-Weg 914), teilweise auch auf einem abkürzenden Wanderweg (ausgeschildert; Achtung: ab dem Serpentinsteinbruch wegen Felssturzgefahr gesperrt, Fahrweg benutzen), taleinwärts immer parallel zum Dorfer Bach bis zum Gumbachkreuz (1991 m) und weiter zur Johannishütte.

Hinweis: Die Hütte kann auch mit dem Hüttentaxi erreicht werden (Venediger-Taxi: + 43 4877 5369, huettentaxi.at)



Touren rund um die Johannishütte

Rund um den Großvenediger warten viele lohnende Tourenziele

Die Johannishütte ist der ideale Stützpunkt für Frühjahrsskihochtouren zum Großvenediger, zur Schwarzen Wand, zum Rainerhorn und weiteren umliegenden Gipfeln.

Sieben verschiedene Hütten können im Sommer auf Höhenwegen von 3 bis 6 Stunden erreicht werden.

Und noch eine Attraktion befindet sich in unmittelbarer Nähe: Ca. 10 Min. von der Hütte entfernt liegt ein kleines Bouldergebiet mit 20 Gneisblöcken, die das Herz eines jeden Boulderers höherschlagen lassen.

Faltblatt "Johannishütte"

In den Servicestellen der Sektionen München & Oberland erhalten Sie kostenlos ein umfangreiches Faltblatt mit Tourenbeschreibungen rund um die Johannishütte.

 

Das Faltblatt steht auch zum kostenlosen Download bereit.

 



Tourenkarte


Bergwegeklassifizierung der Alpenvereine

gelb: Fahr- und Forstwege ohne große Höhenunterschiede, keine absturzgefährlichen Passagen

blau: einfache Bergwege, die überwiegend schmal sind und steil angelegt sein können, keine absturzgefährlichen Passagen

rot: mittelschwere Bergwege, die überwiegend schmal und oft steil angelegt sind und absturzgefährliche Passagen sowie kurze versicherte Passagen aufweisen können

schwarz: schwere Bergwege, die schmal und oft steil angelegt sowie absturzgefährlich sind. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Mehr Infos zur AV-Wegeklassifizierung


Gipfeltouren


1 Türml, 2845 m

↑↓ 720 Hm, 2–2,5 Std., mittelschwerer Klettersteig

Über einen kurzen, rassigen und abwechslungsreichen Klettersteig
Von der Johannishütte über den Zettalunitzachbach, kurz bergauf und westlich über den Dorferbach. Den felsigen Aderkamm rechts ziemlich steil umgehen und Richtung Westen zum Türmljoch (2790 m) hinauf. Nun über die Nordkante, die seit 2001 durchgehend mit Drahtseilen und Eisenklammern gesichert ist, steil und luftig zum Gipfel. Einfache, weglose Abstiegsmöglichkeit nach Süden zurück zum Aufstiegsweg und zur Johannishütte.

 

2 Großes Happ, 3350 m

↑↓ 1230 Hm, ↑ 4 Std. ↓ 3 Std., leichte Hochtour

Gutmütiger Hochtourengipfel im Schatten des Großen Geigers
Von der Johannishütte über den Zettalunitzachbach, kurz bergauf und westlich über den Dorfer Bach. Den felsigen Aderkamm rechts ziemlich steil umgehen und Richtung Westen zum Türmljoch (2790 m) hinauf. Der Anstieg ist mit Steinmännern markiert. Nun ohne Markierungen westlich flach zum Kleinen Geiger (2816 m), um den Geländerücken
herum zum Maurerkees. In Nordrichtung über den Gletscher zu Punkt 2983 am Südwestgrat des Großen Happs und über ihn zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.


3 Großvenediger, 3660 m

↑↓ 1550 Hm, ↑ 5 Std. ↓ 3,5 Std., mittelschwere Hochtour, mäßige Steigung, aber Spaltengefahr, deshalb nur am Seil zu begehen. Die Tour sollte nur mit entsprechender Erfahrung und Ausrüstung oder mit einem Bergführer unternommen werden.

Zur "weltalten Majestät"
Bei der Johannishütte über den Zettalunitzachbach, kurz darauf bei einer Wegverzweigung rechts und nordöstlich über Fels- und Moränenrücken ansteigen. Auf einer Höhe von 2720 m schließlich nach Norden und in Kehren weiter bergauf. An der Ostseite des Mullwitzköpfls entlang zum Defreggerhaus (2962 m). Von der Hütte nach Norden zum Rücken des Mullwitz-Aderls hinauf (Anseilpunkt), hinunter zum Gletscher und nordwestlich über das spaltenreiche Rainerkees. Zwischen Hohem Aderl und Rainerhorn steil hinauf zum Rainertörl (3422 m). Am linken Rand des Oberen Keesbodens entlang zum Gipfelaufbau. Über den Südosthang des Großvenedigers hinauf zum oft vereisten Südgrat und über diesen zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.

Am Gipfelgrat des Großvenedigers

4 Weißspitz, 3300 m

↑↓ 1180 Hm, ↑ 4 Std. ↓ 3 Std., mittelschwere Hochtour, die Gletschererfahrung voraussetzt. Mäßig steil, aber Spaltengefahr, Gletscherausrüstung erforderlich, außerdem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Grandioser Panoramagipfel in atemberaubender Landschaft
Wie bei Tour 3 zum Defreggerhaus. Von dort quert man östlich zum Mullwitzkees und geht auf gleicher Höhe weiter nach Osten über den Gletscher. Man passiert das felsige Hexenköpfe und steigt in einem Rechtsbogen (geradeaus geht es zum Frosnitztörl) über das Zettalunitzachkees leicht bergan. Schließlich erreicht man über Felsen in leichter Kletterei (II) das Wallhorner Törl (3045 m). Nun östlich auf das Garaneberkees, in einer Schneemulde bergauf und steil über Schrofen zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.

5 Kreuzspitz, 3164 m

↑↓ ca. 1040 Hm, 5,5 Std., leichte, gletscherfreie Hochtour; ausgesetzte, gesicherte Passagen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Schöner Aussichtsgipfel über dem Virgental
Von der Johannishütte auf dem Venediger-Höhenweg östlich bergauf, bald nach Süden und an einer Verzweigung links Richtung Zopatscharte. Auf einer Höhe von 2720 m verlässt man den Höhenweg nach rechts, steigt über einen Felsrücken und östlich auf markierten Wegspuren steil hinauf. Kurz unterhalb der Tulpscharte bei ca. 2930 m (Verebnung) in südliche Richtung abzweigen und in Serpentinen den Nordwesthang querend zur Einsattelung zwischen Kreuzspitze und Scherneskopf (3043 m), wo der Weg zur Sajathütte abzweigt. Nun links über den breiten Westkamm auf die Kreuzspitz. Abstieg wie Aufstieg.



Von Hütte zu Hütte


6 Venedigertour

4 Tage, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; im letzten Abschnitt zur Zopatscharte oft bis in den Sommer hinein steile Schneefelder, die entsprechende Ausrüstung verlangen. Infos bei den Hüttenwirten erfragen!

Erwandern Sie die grandiose Hochgebirgslandschaft der Venedigergruppe von der Eisseehütte über die Johannishütte zur Essener-Rostocker Hütte! Damit die Tour ein Genuss wird, sollten Sie trittsicher und schwindelfrei sein. Für Wanderer mit Klettersteigerfahrung bieten zwei luftige Eisenwege zusätzlichen Nervenkitzel. Zur detaillierten Routenbeschreibung...
 
Das Faltblatt zur Venedigerntour ist kostenlos erhältlich
  • in den Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster oder im DAV Kletter- und Boulderzentrum München-West in Gilching
  • und steht hier zum Download bereit.

7 Venediger-Höhenweg

(nicht in der Karte verzeichnet)

6–7 Tage, ca. 100 km, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Die Johannishütte ist ein Stützpunkt auf dem Venediger-Höhenweg, ein landschaftlich großartiger, etwa 100 km langer Wanderweg von der St. Pöltener Hütte am Felbertauern zur Essener-Rostocker Hütte im Maurertal. Ausgangspunkt ist das Matreier Tauernhaus (1512 m), Zufahrt südlich des Felbertauerntunnels.

1. Tag: Aufstieg zur St. Pöltener Hütte (2481 m, 3 Std.)

2. Tag: Über den St. Pöltener Westweg zur Neuen Prager Hütte (6,5 Std.)

3. Tag: Über das Schlatenkees und das Löbbentörl (2770 m) zur Badener Hütte (2608 m, 4 Std.), ausgeaperte Gletscherquerung

4. Tag: Über die Galtenscharte (2873 m) zur Bonn-Matreier-Hütte (2750 m, 4 Std.), hochalpiner Übergang, oft bis in den Sommer hinein steile Schneefelder, Infos bei den Hüttenwirten

5. Tag: Ins Timmeltal zur Eisseehütte (2521 m, 3 Std.) und über die Zopatscharte (2958 m) zur Johannishütte (2121 m, 3 Std.), hochalpiner Übergang, oft bis in den Sommer hinein steile Schneefelder, Infos bei den Hüttenwirten

6. Tag: Über das Türmljoch (2790 m) zur Essener-Rostocker Hütte (2208 m, 3 Std.) und:

  • Abstieg durch das Maurertal nach Ströden (1403 m, 1,5 Std.) oder
  • Am nächsten (7.) Tag über das Röggentörl (3058 m) zur Clarahütte im Umbaltal (2038 m, 5 Std., diese Etappe führt über Gletscher mit Spalten, Gletscherausrüstung und alpine Erfahrung notwendig!

8 Achttälertour

(nicht in der Karte verzeichnet)

Umballwasserfälle

6 Tage, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
erforderlich

Hochalpiner Gletscherübergang ins hintere Rofental
Die Johannishütte ist ein Stützpunkt der hochalpinen, aber eisfreien Achttälertour, die durch die großartige Bergwelt der südlichen Venedigergruppe führt. Der Ausgangspunkt Obermauern-Budam befindet sich im malerischen Virgental. Über wunderschöne Übergänge gelangt man ins Nill-, Timmel-, Dorfer-, Maurer-, Umbal-, Daber- und Großbachtal, bevor sich in Ströden der Kreis im Virgental wieder schließt.

Broschüre zum Download

9 Osttiroler Adlerweg

(nicht in der Karte verzeichnet)

Die Johannishütte auf dem Osttiroler Adlerweg

Der Adler ist kühn, und der Adlerweg hat es in sich – die Johannishütte ist das Übernachtungsziel auf der Etappe 1 der Adlerweg-Route in Osttirol. In der hochalpinen Bergwelt, nah unterm Himmel, verläuft er von Osten nach Westen durch ganz Tirol. Der Wegverlauf gleicht der Silhouette eines Adlers, der mit weit ausgebreiteten Schwingen in den Lüften schwebt.

Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung bei vielen Etappen: 320 Wanderkilometer zwischen Wilder Kaiser und Arlberg, 24 Tages-Etappen von leicht bis schwierig, von sanft bis zackig, von beschwingt bis extrem kraftraubend. 23.000 Hm bergauf, 20.000 Hm bergab.

Der Osttiroler Adlerweg ist kürzer, aber ebenso grandios und fordernd: neun Etappen zwischen Venediger und Großglockner, 93 km Länge, ca. 8000 Hm bergauf und fast ebenso viele bergab. Unzählige Schritte, hunderte Gipfel, tausende herrliche Aussichten!

Weitere Informationen über seinen Verlauf und den 33 Etappen gibt es unter: www.tirol.at/adlerweg


Übergänge

Von der Johannishütte aus sind sieben Hütten gut zu erreichen:

Badener Hütte übers Froßnitztörl (Gletscher! 5 Std.)

Kürsingerhütte übers Sulzbachtörl (Gletscher! 5 Std.)

Defreggerhaus (2 Std.)

Essener-Rostocker-Hütte übers Türmljoch (3,5 Std.)

Eisseehütte über Zopatscharte (3 Std.)

Bonn-Matreier-Hütte über Zopatscharte und Eisseehütte (5 Std.)

Sajathütte über Sajatscharte (3 Std., aufgrund latenter Steinschlaggefahr dauerhaft gesperrt!)

Bouldern

(Nicht in der Karte verzeichnet)

Zehn Minuten von der Johannishütte entfernt liegen etwa zwanzig Felsblöcke mit Boulderproblemen unterschiedlicher Schwierigkeit und Steilheit, vorwiegend aber im mittleren Schwierigkeitsgrad. Angefeuert von den Pfiffen der Murmeltiere kann man sich hier so richtig am Fels austoben. Die flache Wiese eignet sich gut zum Abspringen. Bouldermatten werden gegen eine Gebühr auf der Hütte verliehen.



Skihochtouren

(nicht in der Karte verzeichnet)


Großvenediger, 3666 m

Aufstieg zum Defreggerhaus ...
... an einem strahlenden Apriltag

Anforderung: Mittelschwere, lange Skihochtour, die Ausdauer erfordert. Spaltengefahr, Gletscherausrüstung notwendig. Gehzeit: Anstieg 5 Std.

Route: Wie bei der Tour auf die Kristallwand über den Zettalunitzbach bis auf eine Höhe von 2500 m, dann links zum Defreggerhaus (2963 m). Alternativ hinter der Johannishütte über den Bach, kurz steil bergauf und nach Nordosten ansteigen. Den steilen Osthang unter dem Mullwitzköpfl queren (Vorsicht bei Neuschnee!) und in einigen Spitzkehren zum Defreggerhaus. Von der Hütte nordwärts über den Rücken des Mullwitz-Aderls auf das Rainerkees, über den Gletscher in den Kessel unterhalb des Rainerhorns und in Kehren hinauf zum Rainertörl (3422 m). Nordwestlich flach auf den Gipfelhang des Großvenedigers zu und über ihn steiler zum schmalen Grat, der zum Gipfel führt.

Eine steile Abfahrtsvariante für geübte Skifahrer führt östlich am Hohen Aderl vorbei (rechts halten wegen Spalten), über das Rainerkees und durch das Dorfertal zur Hütte. Lohnend ist das sog. „Gletscherdach": Vom Großvenediger Abfahrt zum Rainertörl, Aufstieg zum Rainerhorn (3559 m), über Schwarze Wand (3506 m) und Hohen Zaun (3451 m) zur Kristallwand, Abfahrt wie bei der Kristallwand-Tour durch das Zettalunitztal.

Kreuzspitze, 3155 m

Anforderung: Mittelschwere Skitour mit steileren Passagen. Gehzeit: Anstieg 3,5 Std.

Route: Von der Johannishütte kurz hinunter zur Ochsnerhütte (2060 m), dort ostwärts einen Bachgraben entlang bergauf. Auf einer Höhe von ca. 2450 m rechts über den Bach und südöstlich über die Westhänge der Zopatspitze. Bei Punkt 2700 biegt der Anstieg südwärts ab und quert das Kar unterhalb der Zopatscharte. Rechts eines von der Tulpspitze herabziehenden Rückens zur Tulpscharte (2984 m) hinauf, Skidepot. Links zur Tulpspitze, rechts über den Nordkamm zur Kreuzspitze. Bei ausreichend Schnee steigt man durch die Nordflanke mit Ski zum Gipfel.
 

Zopatspitze, 3198 m

Anforderung: Mittelschwere Skitour. Anstieg 3,5 Std.

Route: Wie bei der Tour zur Kreuzspitze zu Punkt 2700. Dort links zum Südwestrücken der Zopatspitze und über ihn zum Skidepot. In 15 Min. zum Gipfel.


Kristallwand, 3310 m

Anforderung: Mittelschwere Skihochtour mit Spaltengefahr, Gehen am Seil erforderlich. Gehzeit: Anstieg 4 Std.

Route: Von der Johannishütte im Tal des Zettalunitzbachs nach Nordosten zum Zettalunitzkees. Weiter nordöstlich über den Gletscher bergauf. Rechts am felsigen Klexenköpfl vorbei, bei 2980 m in einem Linksbogen nach Norden und unterhalb des Felskamms mit dem Frosnitztörl über das Äußere Mullwitzkees. Am oberen Ende des Felskamms nach rechts und über flacheres Gelände auf den Gipfel der Kristallwand zu. Links des Südwestkamms zum Gipfelkreuz.

Weißspitze, 3300 m

Anforderung: Schwierige Skihochtour, Gletscherausrüstung erforderlich, außerdem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Gehzeit: Anstieg 4 Std.

Route: Wie bei der Tour auf die Kristallwand zum Zettalunitzkees und unterhalb des Klexenköpfls rechts zum Skidepot unterhalb des Wallhorntörls (3045 m). Anschließend in leichter Kletterei (II) zum Törl hinauf und östlich zum Garaneberkees. Nach Norden zum Grat hinauf und über ihn steil zum Gipfel.

Südlicher Happ, 3304 m

Anforderung: Mittelschwere Skitour mit einigen steileren Abschnitten. Gehzeit: Anstieg 3 Std.

Route: Von der Johannishütte auf dem Sommerweg (mit Steinmännern markiert) über den Dorferbach und auf den Aderkamm. Auf einer Höhe von etwa 2490 m von der Sommerroute rechts abzweigen und über die Hänge unterhalb des Kleinen Happs nach Nordwesten bergauf, bei ca. 2840 m nordwärts und den Kamm des Kleinen Happs links umgehen. Über schön geneigte Hänge zum Südostgipfel des Südlichen Happs, weiter über den Kamm auf seinen Nordwestgipfel (Holzstange).

Großer Geiger, 3360 m

Anforderung: Mittelschwere Skihochtour, die Gletschererfahrung und entsprechende Ausrüstung voraussetzt. Gehzeit: Anstieg 5 Std.

Route: Wie bei der Tour auf den Großen Happ bis 3100 m. Weiter Richtung Norden über das Maurerkees zum Gipfelhang. Oberhalb der Geigerscharte bei 3250 m Skidepot, bei guter Schneelage auch mit Ski zum Gipfel. Abfahrtsvariante für gute Skifahrer über die Happscharte ins Dorfertal (nur bei sicherer Schneelage!) oder ab Türmljoch durch die Aderkammrinne.


Gebirgsdurchquerung mit Ski

Skiroute "Hoch Tirol"

Die Hochgebirgsdurchquerung führt in sechs Tagen vom Südtiroler Ahrntal über den Großvenediger bis zum Großglockner. Eine anstrengende, anspruchsvolle und beeindruckende Tour für echte Skialpinisten.

Detaillierte Tourenbeschreibung



Alpenvereinskarte und Führer

 

Alpenvereinskarte 36 "Venedigergruppe", mit Wegmarkierungen und Skirouten 1:25.000

Rother-Führer "Hochtouren Ostalpen"

Alpenvereinsführer "Venedigergruppe"

Faltblätter Johannishütte & Venedigertour kostenlos in den Servicestellen erhältlich

Hier finden Sie das Faltblatt der Achttälertour.

Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sind erhältlich in unseren Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster und in Gilching.


Hüttengeschichte

Mit über 150 Jahren eine der ältesten Hütten im Alpenraum

Die Johannishütte ist ein echtes Hütten-Urgestein: 1857 erbaut, ist sie sogar älter als der Alpenverein. Anfangs bestand sie freilich nur aus einem einfachen Steinbau mit Schindeldach.

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Tipp: Venedigertour

Der 4-Tage-Tourentipp in der Venedigergruppe für Bergsteiger

Erwandern Sie die grandiose Hochgebirgslandschaft der Venedigergruppe! Jeder Tourentag bringt neue Erlebnisse: Almwiesen, schmale Steige, schäumende Bäche, Ausblicke auf Dreitausender ...

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Tourismusverband

Unsere Tourismuspartner in den Hohen Tauern in Osttirol

Mit Osttirol hat es wesentlich mehr auf sich als nur die geografische Lage. Denn Osttirol ist anders. Reduziert auf das Wesentliche. Auf das, was es wirklich braucht: Berge. Osttirol ist das Berg-Tirol.

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Der Umwelt zuliebe

Gemeinsam unsere schöne Bergwelt erhalten

Wir alle können einen Beitrag zum Schutz der Bergwelt leisten, indem wir z. B. das Auto stehen lassen und öffentlich anreisen, auf Tour Rücksicht auf Pflanzen und Wildtiere nehmen sowie unseren Müll mit ins Tal nehmen.

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