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Herzlichen Glückwunsch noch zum Bayerischen Umweltpreis. Wie ist es euch denn seitdem ergangen?

Dr. Sebastian Porkert: Dankeschön. Wir haben den Preis ja bekommen für unsere Technologie, Mikroplastik aus Kläranlagenabwässern herauszufi ltern – ohne Filter, sondern nur mit Gravitation und Fluidkräften. Das große Problem ist, Mikroplastik interessiert momentan keinen Menschen mehr. Es gibt keine Grenzwerte für Mikroplastik, die in naher Zukunft kommen. Momentan dreht sich alles um Klimaschutz und CO2.

Aber das Problem ist ja trotzdem noch da.

Ja. Aber wenn ohne gesetzliche Not Kosten auf die Bürger umgelegt werden müssen, gibt es eine große politische Scheu.

Mit der vierten Filterstufe, die derzeit für Kläranlagen im Gespräch ist, habt ihr nichts zu tun?

Nicht direkt. Bei der geht es darum, Spurenstoffe, Hormon- oder Medikamentenrückstände aus dem Abwasser zu bekommen. Da fällt Mikroplastik nicht mit rein. Spurenstoffe sind im Vergleich, denke ich, auch gefährlicher.

Wie funktioniert denn eure Technologie?

Ganz vereinfacht gesagt erzeugen wir einen sehr starken Wasserwirbel, der das Mikroplastik absondert. So können wir mehr als 85 Prozent von dem Mikroplastik rausholen, welches die Kläranlage passiert hat. Dabei reden wir nicht mehr von den Polyester-Fasern aus einer Fleecejacke, die holen Kläranlagen jetzt schon mit extrem hoher Effizienz aus dem Wasser. Es geht um stark fragmentiertes Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, kleiner als 150 Mikrometer. Also sauklein. Wir können aber auch diese Restfracht weiter reduzieren und wir finden, man muss es tun, weil sie in der Umwelt nichts verloren hat.

Woher stammen diese Kleinstpartikel?

Sehr wahrscheinlich nicht aus Bekleidung. Aber wir sind ja von Kunststoff umgeben. Wenn wir Brot auf einem Kunststoffbrett schneiden, wenn wir ein Messer mit Kunststoffgriff in die Spülmaschine legen, dabei entsteht Mikroplastik. Vieles stammt auch von verwitternden Fassadenfarben, von Dämmstoffen. Mit Reifenabrieb, einer der Hauptursachen für Mikroplastik, kommen Kläranlagen auch recht gut klar, weil er schwer ist. Aber er landet eben nicht immer dort. Wenn es Sahara-Sand in die Alpen schafft, schafft es auch Mikroplastik aus München auf die Zugspitze. Vom Abrieb von Skiern und Wachsen ganz zu schweigen – ein geologisches Gutachten zur Beschaffenheit von Skipisten würde mich mal interessieren. Vermutlich sind die alle Sondermüll.

Wenn die Kläranlagen so gut mit Mikroplastik aus der Waschmaschine klarkommen, brauchen wir dann überhaupt diese Netzbeutel, in denen Bekleidung gewaschen werden soll?

Ganz ehrlich, ich halte diese Haushaltslösungen für Schmarrn. In einer Ortschaft mit 1000 Waschmaschinen haben vielleicht zehn Leute so eine Tasche. Das ist lobenswert, bringt im Gesamtkonstrukt aber gar nichts. Wenn man etwas verändern will, muss man an die Schnittstelle gehen, und das ist die Kanalisation bzw. die Kläranlage. Da kommt alles zusammen. Es wäre besser, wenn wir die Unsummen, die teilweise privat in die Wasseraufbereitung gesteckt werden, der Kläranlage zugute lassen kommen. Selbst mit einem Zehntel davon hätten wir einen viel höheren Wirkungsgrad.

Wie nimmst du das Müllproblem in unseren Hausbergen wahr?

Im Fünfseenland, wo ich herkomme, lag meiner Meinung nach früher mehr Müll im Wald. Ich hab‘ schon das Gefühl, dass die Leute versuchen, mehr achtzugeben. Was nicht heißt, dass es nicht immer wieder Idioten gibt, die komplett drauf pfeifen, wie sie die Natur hinterlassen.