Login zu »Mein Alpenverein«
Zugang freischalten
»Mein Alpenverein« kostenlos freischalten
Ich bin Mitglied der Alpenvereinssektionen München & Oberland und möchte meinen Zugang zu »Mein Alpenverein« jetzt kostenlos freischalten.
Pflichtfelder sind mit einem Sternchen* markiert.
Nach der Freischaltung erhältst du eine E-Mail an deine E-Mail-Adresse. Bitte klicke den dort enthaltenen Link an, um die Freischaltung zu bestätigen. Mit der Freischaltung stehen dir die Möglichkeiten von »Mein Alpenverein« vollumfänglich zur Verfügung.
»Mein Alpenverein« bietet dir als Mitglied der Alpenvereinssektionen München & Oberland den perfekten Online-Service. Du kannst nach der Freischaltung zukünftig fast alle unserer Leistungen online buchen, ohne aufwendig alle persönlichen Daten in Web-Formulare eingeben zu müssen. Dies ist nicht nur bequem, sondern erhöht auch die Datensicherheit enorm.
Bitte gib deine Mitgliedsnummer (11-stellig, ohne Trennstriche z.b. 18100123456) oder deinen Anmeldenamen ein und klicke auf „Absenden“. Wir schicken dir umgehend einen Link an deine bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse. Mit Klick auf diesen Link kannst du dein Passwort zurücksetzen. Bitte überprüfe auch den Spam-Ordner. Solltest du keine E-Mail erhalten, kann es sein, dass wir eine alte oder falsche E-Mailadresse von dir gespeichert haben. Bitte wende dich in diesem Fall an eine Servicestelle.
Weiter ohne Login für:
Achtung:Diese Veranstaltung kann von Mitgliedern anderer Sektionen und Nichtmitgliedern nicht gebucht werden. Jetzt Mitglied werden?
Achtung:Diese Hütte kann von Nichtmitgliedern nicht gebucht werden. Jetzt Mitglied werden?
Achtung:Diese Hütte kann von Mitgliedern anderer Sektionen und Nichtmitgliedern nicht gebucht werden. Jetzt Mitglied werden?
Als Mitglied der Alpenvereinssektionen München & Oberland kannst du deine Beiträge und Nachrichten einfach und jederzeit über das Mitgliederportal »Mein Alpenverein« verwalten. Jetzt Mitglied werden?
Am wenigsten Müll verursacht Ausrüstung, die möglichst oft verwendet wird. Günstiger ist das Ausleihen meist auch. Ein genauer Blick auf unseren Ausrüstungsverleih
↑ Mit geschultem Blick: Jede Ausrüstung wird vor und nach dem Ausleihen auf Mängel geprüft. Foto Maik Kawohl
Was es alles gibt
Insgesamt stehen in den drei Servicestellen in Gilching, am Isartor und am Marienplatz 2813 Gegenstände im Ausrüstungsverleih zur Verfügung. Dazu gehören etwa Langlaufequipment, Ausrüstung für Skitouren (etwa Ski mit Fellen, Lawinenausrüstung), Splitboards, Rodel, Schneeschuhe, Wanderausrüstung (Schuhe, Kraxen, Stirnlampen, Kompasse, Stöcke), Klettersteigsets, Klettergurte, Expressen, Friends bis Größe 8, Felshämmer und Schlaghaken sowie ein Portaledge. „Wir möchten möglichst alles abdecken, was zum Bergsteigen dazugehört“, so Max Roth, Leiter des Mitgliederservice der Sektion München.
↑ Im Verleih bekommt ihr auch ein breites Sortiment an sorgfältig geprüften Sicherungsmitteln. Foto: Archiv Sektion München
Was es kostet
Auch beim Ausrüstungsverleih lohnt sich die Mitgliedschaft: Zwar können fast alle Gegenstände auch von Nichtmitgliedern geliehen werden, allerdings gegen eine erhöhte Gebühr. Mitglieder unter 18 Jahren erhalten hingegen einen zusätzlich vergünstigten Preis. Ein kleiner Auszug aus der Liste der Ausrüstungsgegenstände:
Wie lange unsere Ausrüstung im Einsatz ist
Insgesamt kam unser Ausrüstungsverleih im Jahr 2025 auf 81.459 Ausleihtage. Besonders häufig ausgeliehen wurden Helme, Klettergurte, Klettersteigsets, Steigeisen und LVS-Geräte. Auch Schneeschuhe, Schaufeln und Sonden sowie Eispickel sind sehr gefragt. Wichtig: Bei guten Schneebedingungen können Ski an den Wochenenden ausgebucht sein. Hier empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren. Crashpads, einzelne Karabiner, Skitourenbindungseinsätze, Schneesägen, Schlaghaken und große Friends sind in der Regel auch zu Stoßzeiten verfügbar.
↑ Abholen könnt ihr die online geliehene Ausrüstung in einer unserer drei Servicestellen. Foto: Maik Kawohl
Wann wird ausgesondert?
„Nach jeder Ausleihe prüfen wir jeden Gegenstand auf sicherheitsrelevante Mängel und ob etwas repariert werden muss“, so Andreas Mrosek, stellvertretender Bereichsleiter im Mitgliederservice der Sektion Oberland. Kleine Schäden, etwa an Schnallen bei Kraxen oder Kratzer in Skibelägen, bessern die Servicemitarbeiter selbst aus. Ebenso werden Skikanten sowie Pickel und Steigeisen bei Bedarf nachgeschliffen – jedoch nicht nach jedem Verleihvorgang. Das wiederum schont das Material, sodass die Ausrüstung insgesamt länger im Verleih bleiben kann. „Mit der Zeit hat die Ausrüstung vielleicht oberflächliche Kratzer und wirkt nicht mehr nagelneu. Dass sie aber noch voll funktionsfähig ist, das gewährleisten wir“, so Daniel Mohler, Mitarbeiter und offizieller Prüfer für persönliche Schutzausrüstung bei der Sektion München.
Im Verleih kommt Ausrüstung meist um ein Vielfaches häufiger zum Einsatz als privat – und verschleißt dadurch auch schneller. Steigeisen bleiben im Schnitt etwa zwei bis fünf Jahre im Verleih, viel genutzte Tourenski werden hingegen alle zwei bis drei Jahre ersetzt, ehe sie dem Abverkauf (etwa am alpinflohmarkt) zur Verfügung gestellt werden.
↑ Kleine Schäden an der Ausrüstung werden direkt in der Servicestelle fachmännisch repariert. Foto: Maik Kawohl
Sicher ist sicher!
Während bei nicht (direkt) sicherheitsrelevanter Ausrüstung wie Ski, Stöcken oder Rucksäcken die Mitarbeitenden im Ausrüstungsverleih darüber entscheiden, wann die Gegenstände aus dem Sortiment genommen werden, ist die Verwendungsdauer bei persönlicher Schutzausrüstung wie Helmen, Sicherungsgeräten, Klettergurten, Klettersteigsets, Expressen, Karabinern oder Steigeisen vorgeschrieben. Je nach Herstellerangabe müssen diese dann – unabhängig davon, ob sie viel genutzt wurden oder nicht – aus dem Verleih genommen werden, in der Regel spätestens nach zehn Jahren. Meist erfolgt dies aber deutlich früher, etwa alle zwei bis fünf Jahre. Zudem wird jede PSA zusätzlich zur Sichtprüfung bei Ausgabe und Rücknahme einmal pro Jahr von speziell dafür geschulten Mitarbeitern in einem großen Check auf die volle Funktionsfähigkeit überprüft – und bei den geringsten Bedenken aussortiert.
↑ Bei der Übergabe erklären die Servicemitarbeiter die sichere Handhabung der Ausrüstung. Foto: Maik Kawohl
Was passiert mit alter Ausrüstung?
Die allermeisten Gegenstände werden aussortiert, obwohl sie noch funktionsfähig sind. Diese werden dann zu günstigen Preisen weiterverkauft, etwa über das Schwarze Brett oder auf dem alpinflohmarkt. Anders steht es um PSA: Diese darf dann nicht mehr für den eigentlichen Zweck verwendet werden. In den Müll muss sie jedoch nicht zwangsläufig. Vieles findet seinen Weg zu Upcycling-Projekten. So werden aus alten Kletterseilen Gürtel oder Fußmatten, und Garderoben aus Helmen und Karabinern zieren so manche unserer Hütten.
zur Übersicht