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Seit über 30 Jahren hilft unser alpinflohmarkt dabei, gebrauchter Ausrüstung ein zweites Leben zu schenken. Margot Lapp hatte die Idee dazu – und ist bis heute am Stand der Sektion Oberland aktiv dabei.
Interview: Thomas Ebert
Margot, wir haben viele Leute gefragt, keiner wusste es genau: Wann fand der erste alpinflohmarkt statt?
Ich weiß es auch nicht mehr ganz genau. 1989 oder 1990 muss es gewesen sein.
Und du hattest die Idee dazu?
Ja. Wir sind in der Geschäftsstelle irgendwann auf Bergen von Ausrüstung gesessen, die wir aus dem Verleih genommen haben. Da ist mir der Gedanke gekommen, einen Flohmarkt zu machen. Anfangs war der Flohmarkt im Augustiner-Keller. Wir haben den großen Saal schon bei der ersten Ausgabe gut voll bekommen
Wie habt ihr den Flohmarkt bekannt gemacht?
Nur im Programmheftl. Wir wussten ja gar nicht, ob das sonst noch jemanden interessiert. Damals hatte die Sektion noch knapp 7000 Mitglieder, das muss man sich mal vorstellen. Aber der Erfolg hat uns recht gegeben. Fast 40 Jahre alpinflohmarkt – und du bist von Anfang an dabei! Mehr als ein oder zwei Ausgaben habe ich meines Wissens nicht verpasst. Das brauch ich einfach, das gehört zu meinem Leben dazu!
Was hat sich über die Jahre verändert?
Es sind einfach immer mehr Leute geworden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir angefangen haben, fünf Mark Standgebühr zu verlangen, weil auch die Platzmiete immer höher wurde. Einer fand das wahnsinnig teuer. Ich hab‘ ihm dann gesagt, dass er ja wieder gehen kann, wenn er glaubt, dass er hier nix verkauft.
Wird heute härter verhandelt als früher?
Ich finde ja, vor allem bei Skiern. Die kosten neu inzwischen 600, 700 Euro. Wenn sie dann nach wenigen Jahren, mit nix als ein paar Kratzern aus dem Verleih kommen, sind 250 Euro ja ein fairer Preis. Aber viele stellen sich dann eher 150 Euro oder noch weniger vor. Das können Privatverkäufer vielleicht machen, aber wir als Sektion nicht, wir müssen ja auch wieder neue Ski einkaufen. Aber verhandeln konnte ich schon immer gut.
Was gehört zu einer guten Verhandlung?
Also freundlich sollte man grundsätzlich sein. Wenn jemand etwas harmloser nach einem anderen Preis fragt, geht man drauf ein, dann gibt es vielleicht ein Hin und Her, und man schaut, dass es für beide Seiten passt. Aber wenn jemand einen frechen ersten Preis nennt und dann auch noch knallhart bleibt, kann ich sehr stur werden. Dann trag ich‘s lieber wieder zur Sektion.
Unsere alpinflohmärkte finden im Frühjahr und Herbst statt, derzeit in der Blumengroßmarkthalle in Sendling. Du findest dort gut erhaltene Outdoorausrüstung zu fairen Preisen, oder du kannst deine nicht mehr genutzten Schätze in neue Hände geben.
Alle Infos zum Flohmarkt
Ist es nicht erstaunlich, dass so ein Flohmarkt im Onlinezeitalter noch prächtig funktioniert?
Es gibt einfach so gut wie alles auf dem alpinflohmarkt, egal, ob fürs Klettern oder fürs Skitourengehen. Man will ja auch nicht alles neu kaufen, wenn es teuer ist oder selten genutzt wird. Und wenn ich was kaufe, muss ich das anprobieren können. Diesen Herbst haben wir viele Skitourenschuhe im Verkauf gehabt. Ich kann doch so einen Schuh nicht im Internet ohne Anprobe kaufen. Außer, man retourniert es wieder, was dann mit unnötigem Müll verbunden ist.
Hat man beim ersten alpinflohmarkt schon daran gedacht, damit auch Müll zu vermeiden?
Ganz ehrlich? Nein, null. Da ging es einzig darum, günstig an Ausrüstung zu kommen. Wenn eine Familie an den Flohmarkt kam und ich gemerkt habe, dass da nicht viel Geld vorhanden ist, bin ich auch gern mit dem Preis etwas runtergegangen.
Hat sich das Publikum verändert?
Als der Flohmarkt irgendwann in der Zeitung stand und danach im Internet, kamen schon mehr Leute, die mit dem Bergsport nicht so eng verbandelt waren. Die haben halt dann einen Anorak gefunden. Aber es war schon immer bunt und voll, von Jung bis Alt. Ich glaube auch nicht, dass es bald weniger werden, im Gebirge wird es ja auch eher voller. Und die Ausrüstung wird immer teurer, von Skipässen ganz zu schweigen.
Sind Skier überhaupt noch gefragt?
Nach einem schlechten Winter schon weniger als sonst. Ich lache manchmal mit meinen Bekannten: Gut, dass wir schon so alt sind, da gab es wenigstens noch gscheide Winter!
Gehst du sonst auch gern auf Flohmärkte?
Nein, gar nicht. Ich brauch ja nix mehr. Aber der alpinflohmarkt muss einfach sein. Mir macht das Verhandeln Spaß und ich helfe gerne mit, da müsste schon was Größeres dazwischenkommen.
Die 78-Jährige Margot Lapp hat 23 Jahre lang für die Sektion Oberland gearbeitet, vom Service über die Hüttenverwaltung bis zur Bücherei. Nach wie vor ist sie zwei Mal die Woche in Thalkirchen beim Klettern. Motto: „Nix macha is a nix!“
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