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Bergwacht-Blick alpinwelt 1/2026
Hygienestandards und Ablagefristen bringen Sicherheit, aber lassen auch den Müllberg wachsen
Text: Roland Ampenberger; Foto: Wolfgang Kronwitter
Wer sich verletzt, produziert Müll. Nach jeder Patientenversorgung bleibt Verpackung zurück: Verbandsmaterial, Einwegspritzen, Medikamente. Nach der Übergabe im Krankenhaus landen Einwegdecken, Sauerstoffmasken oder sogar Beatmungsbeutel im Abfall. Sauberkeit erzeugt Müll. Denn um Hygiene dreht sich im Gesundheitswesen alles, nicht nur in der Arztpraxis und im Krankenhaus – auch draußen am Berg. Wir wollen Infektionen vermeiden. Bei der Wundversorgung oder beim Legen eines venösen Zugangs muss überall sauber gearbeitet werden. Allerdings ist auch klar: Während im Krankenhaus vor jedem Patientenkontakt die Hände gewaschen werden, muss sich die Bergretterin bei der Versorgung einer Wunde im Schrofengelände auf Einmalhandschuhe beschränken. Mehr ist oft nicht möglich.
↑ Alte Seile kommen bei Übungen zum Einsatz. Foto: Bergwacht Bayern
Vom Mehrweg zum Einweg
„Vor 25 Jahren waren Desinfektionsräume und Wiederaufbereitung Standard im Rettungsdienst, in Krankenhäusern oder der Arztpraxis. Heute dominiert das Prinzip der Einmalprodukte“, erklärt Karsten Meumann, verantwortlich für die notfallmedizinische Ausbildung im Bergwacht-Zentrum in Bad Tölz. Das ist so, weil die Anforderungen an die Hygienesicherheit steigen und Einwegprodukte geringere Kosten bei geringerem Aufwand verursachen. Als Mehrwegprodukte geblieben sind wenige Ausnahmen, wie z. B. Schienen für die Ruhigstellung von Frakturen. Sogar der Wischlappen zur Fahrzeugdesinfektion ist ein Einwegprodukt – das frühere Auswaschen mit zwei Eimern gehört der Vergangenheit an.
↑ Aussortierte Luftrettungssäcke dienen am Boden noch als Wärmesack. Foto: Stefan Blochum
Müllberge „dank“ Ablaufdatum
Ewig haltbar ist nichts. Wenn man sich auf Sterilität, Funktion und Sicherheit verlassen muss, gibt es strikte Verfallsdaten und Ablagefristen. Was für medizinisches Material gilt, betrifft auch Seile, Helme und andere Ausrüstung. Nach zehn Jahren ist in der Regel Schluss, egal, wie neuwertig es wirkt. In der Bergrettung müssen, genauso wie beim DAV-Ausrüstungsverleih, Materialien regelmäßig geprüft und fristgerecht ausgesondert werden. Sicherheit geht vor – doch der Müllberg wächst. Ein paar Ansätze zur Weiterverwertung ausgesonderter Ausrüstung gibt es: So dürfen Luftrettungstransportsäcke nach Ablauf der Frist ohne Aufhängung als Wärmesack im Akja weiter genutzt werden – mit Herstellerfreigabe und entsprechend gekennzeichnet. Und an aussortierten Seilen üben unsere Bergretterinnen und Bergretter das Durchtrennen von Seilen, etwa an der Trainingsstation „Kapprettung“ in unserem Bergwacht-Zentrum.
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