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Jugendaustausch der Sektion München

Solidarität mit der Freiheitsbewegung im Iran

Seit 2019 organisiert die Jugend der Sektion München ein Austauschprogramm mit dem Iran. Als deutscher Teil der Austauschgruppe möchten wir an dieser Stelle unsere Gedanken zu den aktuellen Protesten im Iran teilen und unsere Solidarität ausdrücken.

Text: Iranaustausch der Jugend der Sektion München

Die Jugend der Sektion München organisiert seit 2019 ein Austauschprogramm mit dem Iran. Die Idee dahinter ist, dass abwechselnd eine Gruppe junger Kletter*innen aus Deutschland in den Iran fährt und eine Gruppe aus dem Iran nach Deutschland kommt. Aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen konnte der Austausch bisher erst einmal durchgeführt werden. Die Teilnehmer*innen der ersten Austauschgruppe waren 2018 und 2019 jeweils zwei Wochen in den beiden Ländern zusammen unterwegs, sind geklettert, haben sich gegenseitig kennengelernt, beieinander gewohnt und sich durch die Begegnung persönlich weiterentwickelt. Als deutscher Teil der Austauschgruppe möchten wir an dieser Stelle unsere Gedanken zu den aktuellen Protesten im Iran teilen und unsere Solidarität ausdrücken.

Die Bilder und Geschichten, die derzeit aus dem Iran dringen, beschäftigen uns. Wir sehen Frauen, die gemeinsam ohne Kopftuch auf die Straße gehen und vor brennenden Barrikaden für ihre Freiheit demonstrieren. In einem Kurzvideo sind Studierende einer Hochschule zu sehen, die sich in den Armen liegen und tanzen. In anderen Posts ist zu erkennen, wie junge Leute Plakate mit dem religiösen Führer Ali Khamenei in Brand setzen und dazu „Nieder mit dem Diktator“ rufen. Gleichzeitig sehen wir aber auch täglich, mit welch unglaublicher Gewalt die Sicherheitkräfte gegen Demonstrant*innen vorgehen. Menschen auf offener Straße verprügelt oder sogar erschossen werden. Mehr als 200 Menschen wurden laut iranischen Menschenrechtsorganisationen in den letzten Wochen durch das Regime ermordet. Viele Schicksale...

Besonders beschäftigt hat uns die Geschichte der Wettkampfkletterin Elnaz Rekabi, da wir wissen, dass Sie mit einigen unserer iranischen Austauschpartner*innen befreundet ist. Im Finale der asiatischen Klettermeisterschaften in Südkorea trat sie Mitte Oktober ohne den für iranische Wettkampfsportlerinnen auch im Ausland vorgeschriebenen Hijab an. Anschließend wurde sie vom iranischen Geheimdienst verhaftet.

Kaum Kontakt zur Austauschgruppe

Der Kontakt zu den Teilnehmer*innen der ehemaligen iranischen Austauschgruppe ist schwierig. Um die Absprache zu Versammlungen zu verhindern, ist der Internetzugang stark eingeschränkt. Messengerdienste werden streng überwacht. Die Nachrichten, die wir erhalten, sind kurz. Eine ausführlichere Berichterstattung nicht möglich. Von anderen erhalten wir gar keine Antwort. Es ist nicht auszuschließen, dass sie zu den Tausenden gehören, die seit Beginn der Proteste inhaftiert wurden.

Klettern und Bergsteigen bedeuten im Iran ein Stück Freiheit. Je weiter man sich aus den Städten in die Berge bewegt, desto weniger ist der Einfluss von Sittenpolizei und Sicherheitskräften zu spüren. In den Klettergebieten ist es den jungen Iraner*innen möglich, umgeben von beeindruckender Natur für eine kurze Zeit der Unterdrückung durch das Regime zu entkommen. Männer und Frauen können dort gemeinsam Sport machen, was aufgrund der staatlich verordneten Geschlechtertrennung offiziell untersagt ist. Viele Kletterinnen legen das Kopftuch ab, solange sie in der relativen Sicherheit der Berge unterwegs sind.

Von den Protestierenden im Iran kommt derzeit häufig der Appell an Menschen im Westen: „Be our voice!“ Sie wünschen sich, dass auch wir unsere Stimme für die Freiheitsbewegung erheben. Dadurch soll öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt werden. Die internationale Aufmerksamkeit für die Freiheitsbewegung hindert das Regime daran, noch brutaler gegen die Demonstrierenden vorzugehen. In einer gemeinsamen Aktion haben sich deshalb einige der ehemaligen Austauschteilnehmer*innen der Sektion München zusammengetan und Fotos mit Solidaritätsbekundungen in verschiedenen Kletter- und Boulderhallen gemacht. Wir wollen damit zeigen, dass wir hinter Elnaz Rekabi und allen anderen Menschen stehen, die derzeit für Freiheit im Iran kämpfen.

Ursprünglich sollte bereits im kommenden Jahr eine weitere Gruppe von Jugendleiter*innen des Alpenvereins München & Oberland in den Iran fahren. Das ist erstmal nicht möglich. Wir verfolgen weiterhin, was im Iran passiert und hoffen, dass wir das Austauschprogramm eines Tages wieder aufnehmen können. Im besten Fall mit einem freien Iran, der sich von den Fesseln des islamistischen Regimes befreit hat.

Jin, Jiyan, Azadî! (kurdisch für: Frauen, Leben, Freiheit!)