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Langer Köchel (Winterwanderung)

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Die Wanderung zum Langen Köchel befindet sich zwar im Alpenvorland, ist jedoch größtenteils „brettleben“. Bei der durch das Murnauer Moos führenden Wanderung geht es nicht primär um die konditionelle Herausforderung – wobei man bei rund achteinhalb Kilometer Wegstrecke durchaus eine Aufgabe vor sich hat – sondern auch um wunderbare Aus- und Einblicke.

 

Tour vom 09.12.2021
Text & Fotos: Arnold Zimprich


Auf dem Weg zum Langen Köchel öffnet sich ein fantastischer Blick auf das Murnauer Moos mit Estergebirge und Wetterstein.

Tourensteckbrief

Tourenziel
Langer Köchel-See, 628 m, Voralpenland (Ansicht im BayernAtlas)

Talort
Ohlstadt, 665 m

Schwierigkeit
Winterwanderung, leicht

Dauer
3 Std. 

Höhendifferenz
↑↓ 30 Hm

Karte/GPS-Track
AV-Karte BY 9 "Estergebirge – Herzogstand, Wank“, 1:25.000 und an der Station 1 am Herdergarten gibt es eine kostenlose Faltkarte; langerkoechel.gpx


Wegbeschreibung 

Vom Parkplatz folgen wir der Fahrstraße nach Nordosten und sehen schon die Köchel aufragen, kecke Felskuppen, die das Murnauer Moos durchbrechen. Sie bestehen aus Glaukoquarzit und dienten jahrzehntelang als Rohstoffquelle – bis 2001 baute das Hartsteinwerk Werdenfels (HWW) im großen Stil Schotter für Bahntrassen und zum Straßenbau ab.
Die einst von schwerem Gerät befahrene Teerstraße macht nach rund einem Kilometer einen leichten Rechtsknick, sie ist zum Teil abgesunken und bei Plusgraden überflutet. Wasserdichte Schuhe sind Pflicht, bei viel Schnee u.U. Schneeschuhe! Die hohlwegartige Trasse windet sich schließlich am Weghausköchel entlang, quert auf einem Holzsteg Krebsbach sowie Ramsach und führt zum Ostrücken des Langen Köchels, der vom Bergbau am meisten in Mitleidenschaft gezogenen Bergkuppe im Murnauer Moos (sieht man von komplett dem Abbau zum Opfer gefallenen Köcheln einmal ab). Je nach Sichtweise ist nurmehr ein Drittel des Langen Köchels übrig. Das ist Fluch und Segen zugleich – Fluch wegen der jahrzehntelangen Beeinträchtigung dieses einzigartigen Naturraums durch Schwerindustrie, Segen, da an Stelle der abgetragenen Felsmasse, der etwa einen Kilometer lange Langer-Köchel-See entstanden ist. Wir folgen dem steil die Bergflanke hinaufführenden Fahrweg, lesen staunend über die Geschichte des Hartsteinwerks und über die zwischen März und Oktober in der ehemaligen Kantine hausenden Bartfledermäuse und folgen einem kleinen Pfad, der ans östliche Ende des Langen Köchel-Sees führt. Zeit für eine Pause und Fotos! Je nach Laune geht man den Weg über die alte Kantine zurück oder folgt einem schwach ausgeprägten Fahrweg zum Südufer des Sees, um anschließend in einem weiten Bogen zurück zur Abzweigung an der Bergflanke und zum Parkplatz zu wandern.
Hinweis Schutzgebiete: Das Murnauer Moos ist ein Naturschutzgebiet!

Anfahrt ab München Hbf 

Ausgangspunkt der Tour
Parkplatz bei Weghaus an der A95, 625 m

Mit Bahn & Bus ca. 1 Std. (plus Gehzeit) 
Mit der Regiobahn RB 6 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis zum Bahnhof Ohlstadt. Hinweis: Der Bahnhof Ohlstadt ist 3,3 km Wegstrecke entfernt, entsprechend mehr Zeit muss bei Zuganreise eingeplant werden – oder man nimmt idealerweise zur Anfahrt gleich ein Rad im Zug mit.

Hin ab 5:32 Uhr, zurück ab Ohlstadt bis 23:25 Uhr

Mit dem Auto ab München ca. 1 Std.
Mit dem Auto auf der A95 bis Ausfahrt Eschenlohe, gut zwei Kilometer auf der Olympiastraße (B2) retour Richtung Murnau und dann einen kleinen Fahrweg links, am Weiler Weghaus vorbei, über die Autobahnbrücke zum Parkplatz. (Anfahrtsroute)

 


Tourenkarte Langer Köchel


Bitte nicht abseits der Wege gehen!
Für Hinweise zu Schon- und Schutzgebieten in den Alpenvereinsaktiv-Karten unter Karten & Wege die Zusatzebene "Hinweise & Sperrungen" auswählen.


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Die Angaben bei der "Tour der Woche" sind redaktionell geprüft, für ihre Richtigkeit und Aktualität kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.

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