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Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus 2434 m

Ötztaler Alpen

allgemein zugängliche, bewirtschaftete Hütte (Kategorie I) der Sektion München, erbaut 1873/74, Neubau 1898/99, modernisiert zuletzt 2005–08

Das Taschachhaus liegt am nördlichen Fuß des Urkundkopfs im hinteren Pitztal, 30 Gehminuten vom Taschachferner entfernt und inmitten zahlreicher Dreitausender.

Das Taschachhaus ist sowohl aufgrund des alpinen Umfeldes als auch aufgrund seiner Ausstattung ein perfekter Stützpunkt für die hochalpine Ausbildung. Mehrere Seminar- und Gruppenräume, eine Indoor-Kletteranlage, komfortable Zimmereineinheiten, warme Duschen und eine perfekte Küche – Bergsteigerherz, was willst du mehr?

Das Taschachhaus ist Stützpunkt der 4-tägigen "Pitztaltour" und der "Pitztaler Runde".

Unter dem Titel "Pitztaler Bergsommer" gibt's weitere Pitztaler Hüttentrekkings.

Das Taschachhaus im Überblick

Öffnung:

Die Hüttensaison 2018 ist beendet, das Taschachhaus hat bereits geschlossen. Danke für den Besuch.
Ab Mitte Juni 2019 sind wir wieder für Euch da!

Kontakt & Reservierung:

Barbara Klingseis & Christoph Eder
Tel. +43 664 1384465, E-Mail

Schlafplätze:

15 Matratzenlager (5 x 3 Plätze, 2 x 4 Plätze, 4 x 6 Plätze, 1 x 7 Plätze, 1 x 10 Plätze, 2 x 12 Plätze); 9 Zweibett-, 5 Vierbettzimmer; Winterraum mit 28 Plätzen; gesamt: 154 Schlafplätze

Ausstattung: Waschräume, Duschen, WC's, 2 Trockenräume, Schuhraum, Kletterhalle, Seminarräume, Winterhaus – siehe auch Informationen
Aktivitäten: alpine Wanderungen – Hochtouren – Bergtouren – Skitouren – Skihochtouren

Tarife & Preise:

Hüttentarife, Stornoregelung


Die Hüttenwirte

Die Hüttenwirte: Barbara Klingseis & Christoph Eder
"Beide sind wir begeisterte Bergsteiger.
Worüber wir uns freuen: Wenn uns die Gäste eine aktuelle Tageszeitung mitbringen ..."
Barbara Klingseis & Christoph Eder

Pächter gesucht

Verpachtung des Taschachhauses

Für die Bewirtschaftung des Taschachhauses in den Ötztaler Alpen suchen wir ab der Hüttensaison 2020 (ggf. auch schon früher) einen alpin erfahrenen Hüttenpächter oder eine Hüttenpächterin (idealerweise ein Paar), der oder die in Zusammenarbeit mit der Sektion München die Hütte möglichst langfristig bewirtschaften möchte.

zur Pachtanzeige...

Wetter



Neues Hüttenfaltblatt

Hütten- und Toureninfos zum Taschachhaus

Im völlig neu gestalteten Faltblatt finden Wanderer, aber auch Kletterer und Mountainbiker zahlreiche Tourentipps rund um das Taschachhaus sowie Informationen zum Aufenthalt. Das gedruckte Faltblatt ist kostenlos in den Münchner Alpenvereins-Servicestellen und in den Hütten erhältlich.

Faltblatt Taschachhaus herunterladen...

Pilotprojekt: Taschachhaus

Zweijährige Studie soll Leitfaden für nachhaltigen Hüttenbetrieb erarbeiten

Die klimatischen Veränderungen sind im Hochgebirge allgegenwärtig und stellen die dortigen Schutzhütten vor neue Aufgaben und Probleme. Mit der Projektstudie "Nachhaltiger Hüttenbetrieb – Pilotprojekt: Taschachhaus“ sollen unterschiedliche Bereiche des Hüttenbetriebs nach ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Aspekten unter die Lupe genommen werden.

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Felssturz-Gefahr am Urkund

Anhaltender Steinschlag am Pitztaler Urkund

Betrifft die Route: Taschachhaus – Sexegertenferner – Tobias-Jungk-Klettersteig – Urkundsattel

Wir raten dringend von der Begehung der Route ab, die vom Taschachhaus am nordwestseitigen Fuß des Pitztaler Urkunds vorbeiführt, da sie im Einzugsbereich eines möglichen Felssturzes liegt. Empfohlen wird, diese Zone weiter westlich (zunächst in Richtung Ölgrubenjoch) zu umgehen. Nähere Auskünfte erteilt der Hüttenwirt.


Hike & Bike zum Taschachhaus

Ab diesen Sommer gibt es für Bike-Fans ein tolles Kombiangebot am Pitztaler Gletscher: Wandern mit anschließender Mountainbike-Abfahrt zurück ins Tal. Insgesamt gibt es im Pitztal 95 Kilometer ausgewiesener Mountainbike-Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, angefangen bei technisch weniger anspruchsvollen, entspannten Touren, bis hin zu richtigen hochalpinen Wadenbeißern.

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Bilder

Video

Webcam


Übernachten auf dem Taschachhaus

Das Taschachhaus inmitten der Pitztaler Bergriesen

Das Taschachhaus ist eine von 16 bewirtschafteten Schutzhütten der Sektionen München & Oberland und steht als allgemein zugänglicher Stützpunkt mit ingesamt 154 Schlafplätzen zur Verfügung.

Alpenvereins-Mitglieder zahlen ermäßigte Übernachtungsgebühren und haben Anspruch auf ein preiswertes Bergsteigeressen. Aber auch als Nichtmitglied sind Sie herzlich willkommen!

Das Taschachhaus ist sowohl aufgrund des alpinen Umfeldes als auch aufgrund seiner Ausstattung ein perfekter Stützpunkt für die hochalpine Ausbildung. Mehrere Seminar- und Gruppenräume, eine Indoor-Kletteranlage, komfortable Zimmereineinheiten, warme Duschen und eine perfekte Küche – Bergsteigerherz, was willst du mehr?

Bitte beachten Sie auch die nützlichen Informationen rund ums Taschachhaus.



Schlafplatz reservieren

Ein Zimmer auf dem Taschachhaus
Die Reservierung der gewünschten Schlafplätze auf dem Taschachhaus erfolgt direkt über die Hüttenwirte: Tel. +43 664 1384465 (nur während der Saison!) oder per E-Mail.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, frühzeitig zu reservieren: ganz besonders dann, wenn es sich um mehrere Übernachtungsgäste handelt.

Änderungen einer Reservierung sollten den Pächtern unbedingt mitgeteilt werden, kurzfristig aber bitte nur per Telefon!

Eine frühzeitige Absage bei Verhinderung ist obligatorisch: Nicht nur um den Wirten die Organisation zu erleichtern und evtl. Stornokosten zu vermeiden, sondern auch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wer nicht kommt, kann auch verunglückt sein!

Übernachtungstarife des Taschachhauses

Das muss mit

Ein Muss: der Hüttenschlafsack
  • ausreichend Bargeld, Kartenzahlung ist nicht möglich
  • Alpenvereinsmitglieder: Mitgliederausweis
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide, z. B. erhältlich im DAV City-Shop): gehört – auch in Zimmerlagern – aus hygienischen Gründen zur Grundausstattung
  • kleiner Müllbeutel, um den eigenen Müll wieder mit ins Tal zu nehmen
  • Stirnlampe für nächtliches oder frühes Aufstehen
  • Hüttenschuhe in Form von leichten Schlappen mit möglichst fester Sohle, da mindestens die Schlafräume nicht mit Bergschuhen betreten werden dürfen
  • kleines Handtuch und Waschzeug
  • ggf. Ohrstöpsel

Während des Aufenthalts

Gastraum im Taschachhaus
  • Auf dem Taschachhaus gilt striktes Rauchverbot.
  • Jeder Nächtigungsgast muss sich vor allem der Sicherheit wegen in das Hüttenbuch eintragen.
  • Hüttenruhe ist um 22 Uhr.
  • Es gilt die Hüttenordnung des DAV, ÖAV und AVS.
  • Für Übernachtungsgäste bietet das Taschachhaus Halbpension an, für Alpenvereinsmitglieder außerdem noch ein "Bergsteigeressen" (das nicht mehr als 9 Euro kosten darf).
  • In der Regel gibt es morgens wie abends feste Essenszeiten; die genauen Uhrzeiten erfährt man vor Ort.
  • Bei Zahlung des Übernachtungspreises erhält man als Beleg eine sogenannte Schlafmarke, die gleichzeitig als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung gilt.


Hüttenkategorie I

Alpenvereinshütten werden nach ihrer Funktion in drei verschiedene Kategorien eingeteilt. Das Taschachhaus gehört zur Kategorie I:

Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Ihre Ausstattung ist schlicht, einfache Verköstigung ist ausreichend. Sie ist Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet und für den Besucher nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert in der Regel mindestens eine Gehstunde. Sie kann bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein.

Hüttenordnung der Kategorien I und II des DAV, ÖAV und AVS

Julian Bückers
Hüttenkategorie I: das Taschachhaus

Vorteile für Mitglieder

Plus-Mitglieder der Alpenvereinssektionen München und Oberland bekommen nicht nur eine ermäßigte Übernachtungsgebühr, ein günstiges Bergsteigeressen und -getränk auf ca. 2000 DAV-, ÖAV- und AVS-Hütten alpenweit, sondern es stehen ihnen auch exklusiv 22 eigene Selbstversorgerhütten beider Sektionen zur Verfügung.

Doch nicht nur auf Hütten genießen Mitglieder eine Reihe von Vorteilen: Sie haben u. a. auch Anspruch auf einen ermäßigten Eintrittspreis in Kletteranlagen, bei Vorträgen sowie im Alpinen Museum und genießen einen weltweiten Versicherungsschutz.

Mitglied werden

Christian Schwiertz
Gemeinsam in die Berge

Lage

Blick zum Taschachhaus und das lange Taschachtal hinaus
Das Taschachhaus liegt am nördlichen Fuß des Urkundkopfs im hinteren Pitztal, 30 Gehminuten vom Taschachferner entfernt und inmitten zahlreicher Dreitausender.

Talort: St. Leonhard im Pitztal (1366 m), Ortsteile Plangeroß, Mandarfen

Geographische Koordinaten (dezimal): 46.909610, 10.817567

Geographische Koordinaten (GMS): 46°54'34.6"N 10°49'03.2"E

Lage auf Google Maps, Lage auf OpenStreetMap

GPX-Datei

Karte



Anreise mit Bahn & Bus


Mit der Bahn bis Imst-Pitztal, von dort mit dem Bus 4204 entweder bis

  • "Riffelseebahn Talstation" in Mandarfen: Bergfahrt mit der Riffelseebahn und weiter mit Zustieg 2 oder Zustieg 3
  • "Gletscherbahn Talstation" in Mittelberg und weiter mit Zustieg 1 oder Bergfahrt mit Gletscherexpress sowie Wildspitzbahn zum Hinteren Brunnenkogel und weiter mit Zustieg 4

Anreise mit dem Kfz


Anfahrtsroute auf Google Maps

Auf der Inntalautobahn bis Ausfahrt Imst-Pitztal und über Arzl, Wenns, St. Leonhard, Plangeroß entweder bis zum

  • der Riffelseebahn in Mandarfen: Bergfahrt mit der Riffelseebahn und weiter mit Zustieg 2 oder Zustieg 3
  • des Gletscherexpress in Mittelberg: weiter mit Zustieg 1 oder Bergfahrt mit Gletscherexpress sowie Wildspitzbahn und weiter mit Zustieg 4


So geht's zur Hütte


Zustieg 1: Von Mittelberg, 1740 m, durchs Taschachtal

↑ 690 Hm, 2,5 Std., leichte bis mittelschwere Bergwanderung

Der kürzeste Hüttenzustieg entlang eines Gletscherlehrpfades
Von der Bushaltestelle bzw. dem Parkplatz am Gletscherexpress westwärts den Taschachbach überqueren und zur Taschachalm. Auf dem Weg 924 nun stetig südwärts durch das Taschachtal in wenigen Kehren bis zur  Materialseilbahn-Talstation (Breitgampen, 2042 m). Linksseitig des Bachs bleibend weiter bis zum Gletscherschliff-Felsen der Moräne des Gletschers von 1920 und über Serpentinen zum Moränenkamm der 1850er-Moräne (der Weg ist markiert und ausgeschildert). Nach einem kurzen Abstieg trifft man auf den alten, 2012 von einem Erdrutsch teilweise überspülten Weg und erreicht in 10 Min. das Taschachhaus.

Winterzugang von Mandarfen (1675 m) im hinteren Pitztal: wie im Sommer, im letzten Stück links in eine Mulde ausholend.
Vorsicht: Zugang bzw. Abfahrt durch das Taschachtal sind insbesondere während der Frühlings-Tourensaison oftmals stark lawinengefährdet. Die west-/nordwestexponierten Flanken des Mittagskogels können vom Tal aus nur schwer eingesehen werden und sind meist ab Nachmittag lawinös.

Zustieg 2: Von der Riffelseebahn-Bergstation, 2291 m, über den Fuldaer Höhenweg

↑ ca. 430 Hm ↓ ca. 280 Hm, 3–4 Std., mittelschwere Bergwanderung (bei entsprechender Umsicht der erwachsenen Begleiter auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet)

Schöner "Einstieg" in die Gletscherwelt rund um das Taschachhaus
Südsüdöstlich am Riffelsee entlang zum südlichsten Punkt des Sees (oder Abstecher zur Riffelseehütte, 2293 m), 15 Min. Nun dem Weg 925 hoch über dem Taschachtal folgen. Der vom Vorderen Köpfle herunterziehende Grat wird gequert, wobei sich ein schöner Ausblick auf Taschachhaus, Taschachwand und Wildspitze auftut. Nach einem gesicherten, plattigen Stück geht's wieder eben am Hang entlang und zum Sexegertenbach hinab. Auf dem Steg über den Bach, hinunter zum Weg Taschachhaus–Sexegertenferner und weiter östlich zum Haus.


Zustieg 3: Von der Riffelseebahn-Bergstation über den Offenbacher Höhenweg

↑ ca. 1050 Hm ↓ ca. 900 Hm, 7 Std., mittelschwere Hochtour; kann heikel sein, wenn das Eisfeld an der Nordwestseite des Wurmtaler Kopfs blank ist.

Lange, aber sehr lohnenswerte Tour
Von der Bergstation der Riffelseebahn nördlich um den Riffelsee und ins Riffeltal. Gegen den Riffelferner hinauf und auf ihm bis fast zum Wurmtaler Joch. Südwärts und über ein Firn-/Eisfeld zum Wurmtaler Kopf (3228 m, Biwakschachtel). Dieses letzte Stück kann bei heiklen Eis-/Geröllverhältnissen über die Gratpunkte 3089 und 3199 umgangen werden. Östlich der Grathöhe folgen und südwärts den Markierungen nach über das Moränengelände des Vorderen Eiskastenferners abwärts in den "Eiskasten". Nach Einmündung der Route von der Eiskastenspitze südöstlich abwärts gegen den Sexegertenbach und unterhalb des Vorderen Köpfles (2740 m) vorbei zur Einmündung des Fuldaer Höhenwegs. Weiter wie bei der Tour "Hintere Ölgrubenspitze" zum Taschachhaus.

Zustieg 4: Von der Wildspitzbahn-Bergstation am Hinteren Brunnenkogel, 3440 m

↑ 1010 Hm, 3 Std., leichte Hochtour, teils gesicherter Steig mit Gletscherüberquerung (Steigeisen!), alpine Erfahrung erforderlich

Über den Pitztaler Gletschersteig
Von der Bergstation der neuen Wildspitzbahn am Hinteren Brunnenkogel steigt man aussichtsreich zunächst über den Grat mit künstlichen Tritthilfen in nordwestlicher Richtung, dann durch das Kar östlich des Brunnenkarkopfs hinunter zu einem kleinen See. Schließlich nach rechts über die Seitenmoräne des Taschachferners talwärts und über eine kurze Steilstufe mit Tritthilfen hinunter zum Taschachhaus.



Touren rund um das Taschachhaus

Das Taschachhaus
Das Taschachhaus befindet sich im hinteren Pitztal, genauer gesagt im Taschachtal, oberhalb des Zusammenflusses von Sexegerten- und Taschachbach. Die zentrale Lage der Hütte am Nordfuß des Urkundkopfes, in unmittelbarer Nähe des mächtigen Taschachferners und inmitten vieler Dreitausender, ermöglicht zahlreiche Hochtouren ohne langwierigen Anmarsch. Aber auch Wanderungen ohne Gletscherkontakt sind möglich.
Aktuell: Wir raten dringend von der Begehung der Route ab, die vom Taschachhaus am nordwestseitigen Fuß des Pitztaler Urkunds vorbeiführt, da sie im Einzugsbereich eines möglichen Felssturzes liegt. 

Faltblatt "Taschachhaus"

In den Servicestellen der Sektionen München & Oberland erhalten Sie das kostenlose Hütten- und Tourenfaltblatt "Taschachhaus" mit allen Infos zur Hütte und Tourenmöglichkeiten.

 

Das Faltblatt steht auch zum kostenlosenDownload bereit.

 



Gipfeltouren


1 Hintere Ölgrubenspitze, 3296 m

Aufstieg zur Ölgrubenspitze

↑↓ 920 Hm, Aufstieg 3,5–4 Std., Abstieg 2,5–3 Std., leichte Hochtour, bei Vereisung durchaus anspruchsvoll, sicheres Gehen im steilen Schnee-/Eisgelände, bei Normalverhältnissen I und Steigspuren

Vielgepriesener Aussichtsberg
Auf Weg Nr. 924 am Abzweig des Fuldaer Höhenwegs vorbei talein gegen den Sexegertenferner. Bei Wegteilung hinab zum Sexegertenbach, links von ihm taleinwärts und bei Felsblock (Pfeil) zur Zunge des Sexegertenferners. Man quert sie in Westrichtung (wenn Blankeis, Steigeisen!). Am flacheren Teil des Gletschers einwärts, dann rechts von ihm auf den beginnenden Steig. In Kehren an der Moräne aufwärts zu großem Steinmann über einem kleinen See. Nun über einen steilen Hang (ein Toteisfeld querend), danach Fels (Steigspuren) und zuletzt wiederum auf Schnee zum Jochkreuz (die Einsattelung 3013 m bleibt südlich), ca. 3 Std. Vom Ölgrubenjoch südlich zu einem südwestlich ansteigenden Schneerücken. Etwas zur Nordostrippe absteigen und über sie auf den Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.

2 Bliggspitze, 3454 m

↑↓ 1070 Hm, ↑ 4 Std., ↓ 3 Std., leichte Hochtour, Firn und teils brüchiger Fels (I)

Zum zweithöchsten Gipfel des Kaunergrats
Vom Taschachhaus Richtung Sexegertenferner. Man lässt ihn links, überquert den Bach und steigt drüben über Blöcke und bald weniger steil bis unterhalb des Vorderen Ölgrubenferners an. Über ihn zunächst mäßig steil, dann steiler in die Scharte unter dem Südgrat (Bliggschartl, 3210 m). Nördlich und über Firn, eine Felsrippe und steiles Geröll auf den Gipfelgrat. Abstieg wie Aufstieg.


3 Eiskastenspitze, 3373 m

↑↓ 990 Hm, ↑ 3–4 Std., ↓ 3 Std., leichte Hochtour, I (Stellen) und leichte Gletschertour

Ein mächtiger, aber nicht zu schwerer Kaunergratgipfel
Ab Taschachhaus dem Fuldaer Höhenweg (Zustieg 2) folgen und über den Sexegertenbach. Jenseits nordwestlich aufwärts (Offenbacher Höhenweg, Zustieg 3 in umgekehrter Richtung) und zum Vorderen Köpfle (2740 m). Nun links gegen den Mittleren Eiskastenferner. An dessen rechtem Rand aufwärts. Danach über eine steile Blockzone (Spuren) und über das obere Firnbecken, von dem aus man an günstiger Stelle rechts an die Felsen überwechselt. Über sie zum Gipfelfirn und zum höchsten Punkt. Abstieg wie Aufstieg.

4 Wurmtaler Kopf, 3228 m

↑↓ 850 Hm, ca. 6 Std., gletscherfreie Hochtour

Zu einem gemütlichen, gletscherfreien Dreitausender
Vom Taschachhaus wie bei der Tour zur Eiskastenspitze zum Vorderen Köpfle (2740 m) und an diesem vorbei in den "Eiskasten". Über das Moränengelände des Vorderen Eiskastenferners zur Grathöhe. Westlich auf den höchsten Punkt (Biwakschachtel). Abstieg wie Aufstieg.

5 Sexegertenspitze, Südl. 3429 m,
Nördl. 3350 m

↑↓ 960 Hm, ↑ 4–4,5 Std., anspruchsvoller Hochtourengipfel

Schöne Gletschertour zu einem Doppelgipfel
Vom Taschachhaus auf den Sexegertenferner und gegen die Hintere Ölgrubenspitze ansteigen, im hintersten Winkel südlich und steil ins Wannetjoch zwischen Hinterer Ölgruben- und Nördlicher Sexegertenspitze, 3–3,5 Std. Ab Wannetjoch südöstlich über den felsigen Kamm zu Firnhaube. Über Schnee zur Nördlichen Sexegertenspitze. Von dort in einen Sattel hinunter und auf den Südgipfel. Abstieg wie Aufstieg.


6 Wildspitze (Südgipfel, 3770 m; Nordgipfel, 3765 m)

Übergang vom Süd- zum Nordgipfel

↑↓ ca. 1400 Hm, ↑ 5 Std., ↓ 4 Std., anspruchsvolle Hochtour mit Spaltenzonen, einem scharfen Firngrat und unangenehmem Moränengelände, gute Kondition notwendig

Auf den zweithöchsten Berg Österreichs
Die Wildspitze ist zu Recht ein begehrtes Tourenziel und aufgrund der Bergbahnnähe entsprechend überlaufen. Dies gilt jedoch nicht für weite Teile des Zustiegs. Vom Taschachhaus südlich am "Rimlsteig" aufwärts. Bei der Verzweigung links und südöstlich ansteigen. Nach flacherem Gelände kurz steil (Steinmandln) an den Taschachferner, der nach Osten gequert wird. Steil auf die Moräne und östlich im wüsten Schuttgelände südseitig unterm Brunnenkarkopf auf ihr weiter. Dann wieder auf den jetzt flacheren Ferner, bis man wiederum ins Moränengelände wechseln kann. Daran östlich aufwärts und zuletzt wieder am Gletscherrand bis unters Mittelbergjoch (3166 m). Nun in Südwestrichtung (flache, spaltenarme Gletscherstrecke) auf den markanten, mit scharfem Nordgrat abfallenden Hinteren Brochkogel zu. Man erreicht eine höhere Gletscherstufe, wo man eine Spaltenzone weit rechts haltend umgeht. Südlich bis unter das Mitterkarjoch (3468 m, 4 Std.) zwischen Hinterem Brochkogel (3635 m) und Wildspitze. Jetzt nahezu eben nordöstlich in eine Firnmulde. Den Hang hinauf (Spalten) in eine flachere Zone. Im Bogen südlich an den Grat (evtl. Bergschrund) und über die bisweilen vereiste Gratschneide auf den Südgipfel (1 Std. ab Mitterkarjoch). Übergang zum Nordgipfel (bei Normalverhältnissen 20 Min.): Zuerst direkt an der Schneide, dann knapp in der Westflanke kurz hinunter, danach am breiteren Grat zum Nordgipfel. Abstieg wie Aufstieg.

Weitere Sommer-Tourenziele rund um das Taschachhaus:

(mehr Informationen beim Hüttenwirt)

Urkundrunde, 3060 m (Urkundsattel)

Hinterer Brochkogel, 3635 m

Petersenspitze, 3484 m

Taschachwand, 3365 m

Pitztaler Eisexpress

Hochvernagtwand, 3400 m

Hochvernagtspitze, 3539 m

Vorderer Eiskastenkopf, 3087 m

Mittlerer Eiskastenkopf, 3260 m

Vordere Ölgrubenspitze, Südgipfel 3456 m, Nordgipfel 3451 m



Unterwegs im Banne der Wildspitze

Von Hütte zu Hütte


Über das Ölgrubenjoch, 3050 m, zum Gepatschhaus, 1928 m

↑ 670 Hm ↓ 1180 Hm, 5 Std., leichte bis mittelschwere Hochtour, bei Vereisung durchaus anspruchsvoll, sicheres Gehen im steilen Schnee-/Eisgelände und gute Kondition nötig

Der direkteste Übergang ins Kaunertal
Auf Weg Nr. 924 am Abzweig des Fuldaer Höhenwegs vorbei talein gegen den Sexegertenferner. Bei Wegteilung hinab zum Sexegertenbach, links von ihm taleinwärts und bei Felsblock (Pfeil) zur Zunge des Sexegertenferners. Man quert sie in Westrichtung (wenn Blankeis, Steigeisen!). Am flacheren Teil des Gletschers einwärts, dann rechts von ihm auf den beginnenden Steig. In Kehren an der Moräne aufwärts zu großem Steinmann über einem kleinen See. Nun über einen steilen Hang (ein Toteisfeld querend), danach Fels (Steigspuren) und zuletzt wiederum auf Schnee zum Jochkreuz (die Einsattelung 3013 m bleibt südl.), ca. 3 Std. Drüben fast eben über Geröll oder Firn,
dann in leichtem Nordbogen in eine Geröll- bzw. Schneerinne. Man folgt ihr südlich bis zu einem Kar. Über dieses auf Steig hinunter zu einem Almboden und in Kehren abwärts zum Gepatschhaus.

Über das Taschachjoch, 3241 m, zur Vernagthütte, 2755 m

↑ 810 Hm ↓ 490 Hm, 5,5 Std., mittelschwere Hochtour; übliche Gefahren wie Gletscherspalten und steile Eisabhänge

Hochalpiner Gletscherübergang ins hintere Rofental
Dem Rimlsteig südwärts folgen, bei Verzweigung südwestlich bis zu Steigunterbrechung. Hier rechts aufwärts zu Felsen, bis sich der Weg wieder gegen den Taschachferner hin fortsetzt. Zwischen den Eisbrüchen und den Urkund-Sockelfelsen hinauf in den Urkundsattel (3060 m, 2 Std.; infolge zunehmender
Steinschlaggefahr aus den Flanken des Pitztaler Urkunds ist es oft besser, weiter links auszuholen). Nun im Bogen östlich über den jetzt flacheren Gletscher, am Schluss steil ins Taschachjoch (3241 m). Drüben ebenfalls steil abwärts auf den Großen Vernagtferner und auf ihm südlich auf die Hintergraslspitze zu. Zusammen mit der Spur, die vom Brochkogeljoch
herunterführt, zum Gletscherrand und dem Steig über die Moräne folgend süd- und südöstlich zur Vernagthütte.

Über das Wannetjoch, 3110 m, zur Rauhekopfhütte, 2732 m

↑ 960 Hm ↓ 670 Hm, 5 Std., mittelschwere bis schwere Hochtour; nordseitig manchmal unüberwindlicher Bergschrund (dann übers Ölgrubenjoch und die Hintere Ölgrubenspitze)

Anspruchsvolle Gletschertour zu einer einzigartig geführten Hütte
Wegen akuter Felssturzgefahr am Pitztaler Urkund vom Taschachhaus Richtung Ölgrubenjoch, den Bach auf Höhe des Kraftwerks in nördlicher Richtung queren und auf dem Steig westwärts. Auf Höhe 2650 m der neuen Beschilderung Richtung Süden folgen und über den Tobias-Jungk-Klettersteig zum Sexegertenferner. Am oberen Ende des Steigs dann wieder nach Westen abzweigen und gegen die Hintere Ölgrubenspitze ansteigen, im hintersten Winkel südlich und steil ins Wannetjoch zwischen Hintere Ölgruben und Nördliche Sexegertenspitze, 3–3,5 Std. Südlich über den problemlosen Östlichen Wannetferner absteigen und westlich auf die Moräne. Steigspuren folgend abwärts und zum Gepatschferner, wo auch die Route Gepatschhaus–Rauhekopfhütte einmündet. Über den Gletscher gegen auffallend rotbraune Felsen am anderen Ufer. In deren Nähe über das Eis aufwärts, vor einer Blockmulde rechts auf die Felsen und am Steig zurRauhekopfhütte.


Braunschweiger Hütte, 2759 m

Für diese Tour sind gute Sicht und die Ausaperung der Gletscher bzw. Gletscherausrüstung erforderlich, mittelschwere Tour über das Mittelbergjoch, 5 Std.


Breslauer Hütte, 2840 m

Ein Übergang zur Breslauer Hütte wird bei entsprechendem Können meist mit der Besteigung der Wildspitze kombiniert; Gletscherausrüstung erforderlich, 7 Std.

Die Breslauer Hütte

Die Pitztaler Gletscherrunde

4 Tage, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Etappen: Mittelberg – Pitztaler Gletschersteig – Taschachhaus – Riffelseehütte – Kaunergrathütte – Plangeroß

Diese großartige Runde ist auch ohne Hochtourenkenntnisse machbar. Eine ideale Tour, um in die Tiroler Gletscherwelt hineinzuschnuppern und die Hochgebirgslandschaft auf sicheren Pfaden zu genießen.

Bei guten Bedingungen starten wir nach Auffahrt mit dem Gletscherexpress und der Wildspitzbahn auf dem Hinteren Brunnenkogel und steigen über den Pitztaler Gletschersteig zum Taschachhaus hinab. Am zweiten Tag geht es über den aussichtsreichen Fuldaer Höhenweg zur Riffelseehütte. Die dritte Etappe leitet dann über den Cottbuser Höhenweg zur höchstgelegenen Unterkunft der Runde: der Kaunergrathütte. Schließlich nehmen wir mit letzten Panoramablicken Abschied von der wilden Hochgebirgsszenerie und steigen nach Plangeroß ab.

Die ausführliche Wegbeschreibung finden Sie im Faltblatt "Pitztaler Bergsommer – Tour 3 , Pitztaler Gletscherrunde".



Skitouren

Das hochalpine, vergletscherte Gebiet setzt große Erfahrung im Skihochtourengehen voraus. Zustieg bzw. Abfahrt durch das Taschachtal sind aufgrund der Exponiertheit oftmals lawinengefährdet und im Frühling – insbesondere nach tageszeitlicher Erwärmung – gut zu planen. Als eher gemäßigte Skitouren gelten Hintere Ölgruben- und Bliggspitze. Doch auch sie sollte man nicht unterschätzen, sie fordern gleichwohl Gletschererfahrung und entsprechenden Umgang mit der Lawinengefahr.


Zustieg zum Taschachhaus im Winter

Winterzugang durchs Taschachtal

↑ 690 Hm, 3 Std., leichte Skitour

Wie bei Sommerzustieg 1; im letzten Stück links in eine Mulde ausholend. Vorsicht: Zugang bzw. Abfahrt durch das Taschachtal sind insbesondere während der Frühlings-Tourensaison oftmals stark lawinengefährdet. Die west-/nordwestexponierten Flanken des Mittagskogels können vom Tal aus nur schwer eingesehen werden und sind meist ab Nachmittag lawinös.

Eiskastenspitze, 3373 m

↑↓ 990 Hm, ↑ 3,5–4 Std., I (Stellen) und leichte Gletschertour

Gehzeit: 3,5–4 Std. Aufstieg

Zum Vorderen Köpfle, dann aber nicht weiter Richtung Wurmtaler Kopf, sondern links gegen den Mittleren Eiskastenferner. An dessen rechtem Rand aufwärts. Danach über eine steile Blockzone (Spuren) und übers obere Firnbecken, von dem aus man an günstiger Stelle rechts an die Felsen überwechselt. Über sie zum Gipfelfirn und zum höchsten Punkt. Abstieg auf der gleichen Route.

Hintere Ölgrubenspitze, 3296 m

↑↓ 920 Hm, ↑ 4 Std., leichte bis mittelschwere Skihochtour ohne Gletscherbegehung

Aufstieg und Abfahrt in etwa wie Sommerroute. Schlussstück zu Fuß, je nach Verhältnissen evtl. mit Steigeisen.


Bliggspitze, 3454 m

↑↓ 1070 Hm, ↑ 3–4 Std., leichte bis mittelschwere Skihochtour

Etwa der Sommerroute 2 folgend ins Bliggschartl (zuletzt ziemlich steil, evtl. Wechte). Drüben an der rechten Hangseite queren und zu einer Schneerinne aufsteigen (Skidepot). Über sie zum Gipfelgrat. Abstieg und Abfahrt: entlang der Aufstiegsroute


Wildspitze, 3770 m, über Petersenspitze, 3482 m

Hinten: der Wildspitze-Doppelgipfel

↑↓ 1400 Hm, ↑ 5 Std., mittelschwere bis schwere Skihochtour über spaltenreiche Gletscherstrecken

Eine der großen Skitouren in den Ostalpen. Es empfiehlt sich, sie an den Schluss des Tourenaufenthalts auf dem Taschachhaus zu legen, so muss man bei der Abfahrt nicht mehr zur Hütte zurück.
Vom Taschachhaus westl. abwärts zum Sexegertenbach, im Talgrund weiter und links zu den Nordwestausläufern des Pitztaler Urkund. Links steil am Sexegertenferner aufwärts in flacheres Gletschergelände. Östlich zum Urkundsattel und im leichten Rechtsbogen bis ins Taschachjoch. Von dort stapft man die steilsten paar Meter hinunter auf den Großen Vernagtferner und geht auf diesem in nordöstl. Richtung auf eine Schneeflanke zwischen Taschach-Hochjoch und Petersenspitze zu. Über diese Flanke erreicht man nach wenigen Metern die Petersenspitze. (3 Std.) Östl. abwärts in den Gletscherkessel unterhalb des Brochkogeljochs und nördlich um den Hinteren Brochkogel herum auf die Spur, die vom Mittelbergjoch kommt. Den steilen Hang hinauf in eine flachere Zone und zum Wildspitze-Südgipfel.

Abfahrt: Bis nördlich des Hinteren Brochkogels wie Anstiegsroute, dann nördlich um eine Spaltenzone links herum und auf flacher Gletscherrampe unterhalb von Eisbrüchen bis unter das Mittelbergjoch. Links ab und im rechten Teil, später mehr in der Mitte des Taschachferners bis zum Eisbruch. Entweder in der Mitte oder rechts über ihn abwärts. Am Flachstück am linken Rand zu einer steilen Stufe. Hinunter in den Talgrund und nach Mittelberg.

Weitere anspruchsvolle Skitouren:

  • Wurmtaler Kopf
  • Eiskastenspitze
  • Vordere Ölgrubenspitze
  • Sexegertenspitzen
  • Hochvernagtwand und -spitze
  • Hinterer Brochkogel

Auch die "Steilwandfahrer" kommen auf ihre Kosten: Taschachwand, Taschachhochjoch über Gamsköpfl zum Taschachferner, Hochvernagtwand, Ostflanke Hintere Ölgrubenspitze.

Als wichtiger Stützpunkt für die Ötztaldurchquerung sind vom Taschachhaus aus Übergänge zur Vernagthütte, Hochjoch-Hospiz, Rauhekopfhütte, Brandenburgerhaus, Riffelseehütte und Breslauer Hütte möglich.



Alpenvereinskarte und Führer

 

Alpenvereinskarte 30/6 "Ötztaler Alpen – Wildspitze" (umfasst alle Touren im Bereich des Taschachhauses)

Alpenvereinskarte 30/2 "Ötztaler Alpen – Weißkugel"

Alpenvereinskarte 30/3 "Ötztaler Alpen – Kaunergrat"

Hüttenfaltblatt Taschachhaus in den Servicestellen erhältlich Download

Kostenloses Faltblatt "Pitztaler Gletscherrunde" in den Servicestellen erhältlich Download

Faltblatt "Pitztaler Runde" Download

Alpenvereinsführer Walter Klier, Ötztaler Alpen

Rother-Führer "Hochtouren Ostalpen"

Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sind erhältlich in unseren Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster und in Gilching.


Hüttengeschichte

Das Taschachhaus, zentraler Ausbildungsstützpunkt des DAV

Die ursprüngliche Hütte an der Stelle des heutigen Taschachhauses wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. Die letzte große Erweiterung und Sanierung erfolgte von 2005 bis 2008.

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Tipp: Pitztaltour

4 Tage von Hütte zu Hütte im zu Füßen der Ötztaler Eisriesen

Die Weite der Ötztaler Alpen und der Anblick der nahe gelegenen Gletscherriesen prägen das Erlebnis der Pitztaltour. Die vielen Dreitausender ringsum verleihen der Route eine besonders hochalpine Note.

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Hüttengutschein

Der Hüttengutschein ist das ideale Geschenk für alle Anlässe

Verschenken Sie das Schönste, was die Natur zu bieten hat: Unvergessliche Erlebnisse in der Bergwelt, Romantik, Ruhe und Entspannung, wie sie nur eine Wanderung und eine Hütten-Übernachtung bieten können!

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Ausrüstungsverleih

Ausrüstung für Kurse und Touren im günstigen Verleih

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich sofort eine komplette Alpin-Ausrüstung zuzulegen. In unseren Servicestellen können Sie Ausrüstungsgegenstände gegen eine tageweise berechnete Gebühr entleihen.

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