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Mit dem Hund ins Gebirge

Wie verhält man sich auf einer Bergtour mit Hund richtig?

Die Wellen schlugen hoch, als im Winter 2019 der frei laufende Hund eines Skitourengehers am Hörnle bei Bad Kohlgrub ein Hirschkalb zu Tode hetzte. Fälle wie dieser erregen in den Medien besonders viel Aufmerksamkeit, was die Fronten auf beiden Seiten schnell verhärten lässt. Dabei kann eine Bergtour zusammen mit dem „besten Freund des Menschen“ erfüllend und erholsam für alle sein – wenn einige grundlegende Dinge beachtet werden. Au$lärung ist aus aktuellen Anlässen geboten, zumal durch die Corona-Pandemie mehr Menschen als je zuvor einen Hund als Haustier haben. Teilen Sie die folgenden Informationen daher auch gerne in Ihrem Bekanntenkreis und speziell mit Menschen, die mit Hunden in die Berge gehen.

Mit Hunden auf Hütten

Wer mit Hund auf einer DAV-Hütte übernachten möchte findet auf der Hüttenwebsite meist schon entsprechende Hinweise. Im Zweifel lässt sich die Lage mit den Hüttenwirten telefonisch klären. Laut DAV-Hüttenordnung (Punkt 6.8) sind Haustiere in allen Schlafräumen verboten. Es gibt allerdings Hütten, die die Mitnahme gestatten und sogar separate Lager oder Zimmer für Hunde eingerichtet haben. Die Mitnahme eines Handtuchs für die Reinigung sowie eine Haustierdecke ist dringend angeraten. Sofern Haustiere gestattet sind, kann eine Reinigungspauschale von mindestens 10 € erhoben werden.


Berge auf vier Pfoten – Gefahren und Tipps

  • Hundekot muss auch im Gebirge eingesammelt werden. Nicht nur wegen des unappetitlichen Geruchs, sondern weil Hundekot kein Naturdünger ist. Im Gegenteil: Der Parasit neospora caninum, der über den Kot ausgeschieden wird, kann bei Rindern Koliken und sogar Fehlgeburten verursachen und wird auch über Zwischenwirte wie Schafe, Pferde oder Ziegen weiterverteilt. „Hundesackerl“ gehören also auch in den Wanderrucksack, und dann wieder ins Tal.
  • Frei laufende Hunde gefährden viele Wildtiere, im Almbereich auch Wirtschaftstiere. Das „Zurückpfeifen“ eines Hundes, dessen Jagdinstinkt durch ein gewittertes Wildtier geweckt ist, kann schwierig bis unmöglich sein. Es ist nicht vergleichbar mit einer Situation im Park.
  • Viehweiden stellen mit Hunden eine besondere Gefahr dar: Speziell Mutterkühe nehmen den Hund schnell als Feind wahr und verteidigen ihre Kälber dann aggressiv. Weideflächen deshalb mit angeleintem Hund in großem Bogen umgehen – falls die Kühe aggressiv werden, den Hund unbedingt laufen lassen!
  • Gewässer kann ein Hund ebenfalls stören, speziell ufernahe und seichte Bereiche, in denen Amphibien und Jungvögel leben und laichen. Ein faltbarer Trinknapf ist hier eine gute Lösung, um solche Bereiche zu vermeiden.
  • Leinenpflicht herrscht in Bayern nur in Naturschutzgebieten, aber auch in der freien Natur, wenn beispielsweise der Hundebesitzer es zulässt, dass sein Hund anderen Tieren nachstellt. Eine gute Erziehung und das Befolgen der Standardkommandos (sitz, platz, stopp, aus, bei Fuß) ist Grundvoraussetzung für ein Ausführen ohne Leine im Gebirge.
  • Respektiert Mitmenschen, die Angst vor Hunden haben. Kynophobie ist keine Einbildung, sondern eine anerkannte Angststörung.
  • Grundfitness brauchen nicht nur Menschen am Berg, sondern auch Hunde. Also: erst einmal rantasten, bevor es auf große Tour geht.

 

Weitere Informationen:

7 Tipps fürs Wandern mit Hund

Alle Informationen und Regeln für Hüttenübernachtungen findet ihr in der DAV-Hüttenordnung.