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↑ Erfolgreicher Rückbau in den Schweizer Alpen: Luisa Deubzer (3. v. r.) ist mit dabei.


Um welche Objekte geht es bei euren Rückbauaktionen?

Bei unserem Rückbauprojekt geht es um nicht mehr genutzte Anlagen und Bauten im Berggebiet: von Skiliften oder Seilbahnen bis hin zu kleineren Objekten wie Zäunen, Überresten ehemaliger Energieinfrastruktur oder verlassenen Hütten. Wichtig ist uns die Abgrenzung zu gewöhnlichem Müll: Diese Bauten sind nicht einfach Abfälle, sondern Spuren früherer Erschließung. Rückbau ist für uns die andere Seite zur immer weiter voranschreitenden Neuerschließung der Berge – ein Schritt, bei dem ein Stück unverbauter Landschaft neu geschaffen wird. Wir Menschen breiten uns immer weiter aus. Es sollte zumindest dort, wo solche Bauten ihren Nutzen verloren haben, selbstverständlich sein, unseren Einfluss auch wieder zurückzunehmen.

Wo wart ihr bereits erfolgreich?

In den letzten Jahren haben wir in der Schweiz fünf Rückbauaktionen durchgeführt. Unter anderem haben wir landwirtschaftliche Zäune, eine große militärische Stacheldrahtsperre, eine lang vergessene Stromleitung sowie die Überreste eines kleinen Skilifts entfernt. Dank dieser Aktionen haben wir es geschafft, etwas mehr Problembewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

Wie geht ihr dabei vor – von der Objektsuche bis zum Rückbau?

Der Weg bis zu einer Rückbauaktion ist meist lang. Zunächst müssen wir überhaupt erst mal von einem Objekt erfahren – eine offizielle Übersicht über verlassene Anlagen im Berggebiet gibt es nicht. Wir sind stark auf Hinweise aus der Berg-Community angewiesen. Um diese systematisch zu sammeln und sichtbar zu machen, haben wir gemeinsam mit Mountain Wilderness Frankreich eine Meldeplattform ins Leben gerufen. Wird ein Objekt gemeldet, klären wir zunächst die Eigentumsverhältnisse und kontaktieren Behörden, um eventuelle Rückbaupläne zu prüfen. Für Seilbahnen und Skilifte besteht eigentlich eine Rückbaupflicht durch den Betreiber oder – bei Insolvenz – den Grundeigentümer.

Und wenn ihr selbst Hand anlegt?

Dann müssen wir zuerst die notwendigen Genehmigungen einholen. Außerdem gibt es meist eine Ortsbegehung für die Detailplanung. Dann schreiben wir die Aktion für Freiwillige aus. Ob wir aktiv werden, hängt auch vom landschaftlichen Mehrwert des Rückbaus ab und ob er auch ohne uns passieren wird. Unser Ziel ist nicht, Verantwortlichen Arbeit abzunehmen, sondern dort, wo sonst nichts geschieht, positive Beispiele zu schaffen und auf das strukturelle Problem aufmerksam zu machen.

Wie kann man sich beteiligen? Gibt es ähnliche Projekte?

Interessierte können sich unseren Rückbauaktionen in der Schweiz oder jenen von Mountain Wilderness Frankreich anschließen. Ebenso wichtig ist es, dass mehr Menschen ihre Sichtungen – auch in anderen Alpenländern – auf unserer Karte melden. So können wir Stück für Stück zeigen, dass dies ein Problem im gesamten Alpenraum ist.


Logo Rückbau zur Wildnis

Wer selbst verlassene Infrastruktur in den Bergen entdeckt, kann sie über die Web-Plattform „Installations obsolètes“ markieren.

installationsobsoletes.org