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Hat euch das Handy am Berg schon mal das Leben gerettet? Oder einen gemütlichen Hüttenabend ruiniert? Lasst ihr das Smartphone am Berg bewusst in der Tasche, im Flugmodus, oder sogar ganz daheim? Oder geht gar nichts ohne Gipfelselfie, weil geteilte Freude doppelte Freude ist? Wie könnt ihr trotz Handy am Berg so richtig abschalten? Und wer hat es auf Tour schon mal verloren?
Wenn du zu diesem Thema deine Geschichte oder Meinung teilen magst, dann schreib uns bitte bis 20. Oktober 2026 an redaktion@alpinwelt.de oder kommentiere unter diesem Artikel. Auszüge daraus wollen wir in alpinwelt 4/2026 veröffentlichen.
Danke für eure Unterstützung! Eure alpinwelt-Redaktion
Foto: mauritius images / Fabio Kotinda
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"Ich denke mit dem Smartphone am Berg verhält es sich ziemlich ähnlich wie mit dem Smartphone in den meisten anderen Lebenslagen - Es kann wahnsinnig prktisch sein hier zB zum Navigieren und Kommunizieren und noch dazu Wetterberichte und schöne Fotos liefern - wenn man aber alle 20 min Nachrichten checken oder Bilder posten muss dann gibts kein "abschalten" mehr PS. Ja ich war schonmal in einer ernsten Notsituation wo ich zum Glück die Bergrettung mit dem Smartphone rufen konnte."
Stefan, 02.10.26
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"Ich brauche das Handy für meine Diabetes-App, mache gerne ein paar Fotos, nutze Deutschland-Ticket und Fahrplanauskunft und schicke manchmal auf direkt ein paar tolle Fotos an Freunde. Nutzung im besten Sinne."
Martin Ganslmeier, 02.10.26
"Ja das Handy ist Fluch z.B. auf den Hütten aber auch Segen in der Einsamkeit wenn man nicht weiter weiß oder einen Unfall hatte. Kindern soll es weg genommen werden. Auch würde eines für die Familie genügen."
Wolfgang Schermann, 02.10.26
"Da sich auf meinem Handy auch meine Onlinekarten befinden und ich mich damit auch führen lasse, ist das Handy leider immer dabei und auch an... :-( Für Selfies und Co brauche ich es aber nicht, da ich sehr selten etwas poste, außer direkt an die Familie oder Freunde/Bekannte. Für Fotos nehme ich eine Canon 700D (digitale Spiegelreflexkamera) mit, da ich für mich die Eindrücke des Tages sammel - ist für mich dann wie eine fotografisches Tagebuch. Veröffentlichen in Social Media tu ich davon nichts."
Meinolf, 02.10.26
"Ich nehme das Handy nur für Notfälle mit, für die Orientierung die Wanderkarte. Bin 67 Jahre alt."
Monika Rolef, 03.10.26
"Moin, als "Flachlandtiroler" aus Ostfriesland kommend hatte ich schon ziemlichen Respekt vor meiner Courage, als ich im Juli dieses Jahres nur mit einem Rucksack, Laufschuhen und meiner EC-Karte und meinem Handy bewaffnet nach einer über 25 Jahre dauernden Familienphase das erste Mal alleine in "meinen" Urlaub reiste: die Berge. Dorthin, wo keiner aus der Familie Urlaub hatte machen wollen- und ich hatte mich auch gleich an meinen größten Traum gewagt: München-Venedig...allein und aus eigener Kraft. Ich habe mich auf dieser Tour verliebt, in jeden einzelnen Berg, in die Kraftorte, die Ausblicke, die beeindruckenden Tiere und die magisch-schöne Pflanzenwelt und damit in alle Momente, in denen man die Belohnung für die Mühsal und Grenzerfahrungen des Weges erhält. Ohne immer wieder meinen Standort bestimmt zu bekommen, Schmetterlinge und Blüten, Sonnenaufgänge und Abendstimmungen zu fotographieren und diese teilen zu können, wäre ich unterwegs vermutlich vor Glück geplatzt oder große Teile des Weges verunsichert vor mich hingestolpert, vielleicht sogar verirrt...ich bin sehr froh, mein Smartphone dabeigehabt zu haben. Nicht zuletzt hätte ich mir meine Kräfte kaum besser einteilen können, wenn ich als Spontanbucher erst bei Hütteankunft hätte erfahren müssen, dass für mich kein Schlafplatz mehr freigewesen wäre. Beim nächsten Abenteuer werde ich dennoch mutiger sein und mehr auf mein Gefühl vertrauen können, denn nun sind die Alpen keine unbekannte und bedrohliche Steingewalt mehr für mich. Ich habe mich in sie verliebt und fühle mich dort oben wohl. Es wird gut ohne Handy gehen!!"
Till Bücker, 03.10.26
"Nicht immer sind Wege gut beschildert, weshalb mich das Handy schon oft an Kreuzungen navigiert hat. Außerdem nutze ich es, um das Panorama und die schönsten Momente meiner Tour festzuhalten. Abgesehen davon, bin ich in der Natur unterwegs, um mal nicht von den Problemen der Welt und den Alltagssorgen geplagt zu werden und gänzlich abschalten zu können."
Felizitas, 04.10.26
"Ich nehme es immer mit, da irgendwas passieren kann und schon zwei Male Freunde wegen Verletzungen gerettet werden müssen. Allerdings schreibe ich keine Nachrichten, oft habe ich es im Flugmodus und möchte abschalten. Auch zur Wegfindung kann es helfen, wobei ich das soweit ich kann vermeide und lieber den Weg selber suche."
Elsa, 04.10.26