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Hochalpin gelegen

2802 m, Glocknergruppe

Heinrich-Schwaiger-Haus

2802 m, Glocknergruppe

Heinrich-Schwaiger-Haus

2802 m, Glocknergruppe

Großes Wiesbachhorn, 3564 m

Geniale Touren in der Glocknergruppe

Heinrich-Schwaiger-Haus

2802 m, Glocknergruppe

Heinrich-Schwaiger-Haus

2802 m, Glocknergruppe

Heinrich-Schwaiger-Haus

Matratzenlager

Heinrich-Schwaiger-Haus 2802 m

Glocknergruppe

allgemein zugängliche, bewirtschaftete Hütte (Kategorie I) der Sektion München, erbaut 1902, grundlegend erweitert 1962/1963, saniert 2010–2012

Das Heinrich-Schwaiger-Haus liegt auf der Salzburger Seite des Nationalparks Hohe Tauern und ist für eine derart hoch gelegene Schutzhütte ausgesprochen gemütlich.
Für Familienaufenthalte mit Kindern eignet sich die Hütte im Grunde nicht. Der Hüttenaufstieg, das Umfeld und auch die Gipfeltouren sind für Kinder zu schwierig bzw. zu gefährlich. Für Jugendliche mit alpiner Basiserfahrung jedoch wird das Schutzhaus (und eventuell sogar das Große Wiesbachhorn) zum Erlebnis.

Das Heinrich-Schwaiger-Haus ist Stützpunkt auf der viertägigen "Tauerntour".

Das Heinrich-Schwaiger-Haus im Überblick

Öffnung:

Die Hüttensaison 2019 ist beendet. Wir danken allen Gästen und freuen uns auf ein Wiedersehen ab vs. 19. Juni 2020.

Kontakt & Reservierung:

Tel. Hütte (Reservierungen bitte online!): +43 664 6565555,
E-Mail

Reservierungen für 2020 sind hier ab vs. Mitte Dezember 2019 bequem online möglich!

Gruppenreservierungen ab 10 Personen sind online nicht möglich. Hierfür bitten wir Sie um Kontakt per E-Mail!
Schlafplätze:

2 Matratzenlager (1 x 24 Plätze, 1 x 20 Plätze); 1 Zweibett-, 4 Fünfbettzimmer; Winterraum mit 6–8 Plätzen; gesamt: 72 Schlafplätze

Ausstattung: Waschräume mit Dusche/WC für Damen/Herren
Aktivitäten: Hochtouren, Bergtouren
Tarife & Preise:

HüttentarifeStornoregelung
3-Gang-Halbpension 35 € (vegetarisch/Fleisch), für Kinder bis 12 Jahre 27,50 €; Frühstück 12,50 €, für Kinder bis 12 Jahre 9,50 €


Die neue Hüttenpächterin

Die Hüttenwirtin Caro Freisleben
"Ich, Caro Freisleben, bewirtschafte ab Sommer 2019 das Heinrich-Schwaiger-Haus. Hoch oben in den Bergen – nicht zugänglich für jedermann und ohne Gondel – so stelle ich mir eine richtige Schutzhütte vor. Das ist genau das Richtige für mich!"

Neues Hüttenfaltblatt

Hütten- und Toureninfos zum Heinrich-Schwaiger-Haus

Im völlig neu gestalteten Faltblatt finden Bergsteiger zahlreiche Tourentipps rund um das Heirich-Schwaiger-Haus sowie Informationen zum Aufenthalt. Das gedruckte Faltblatt ist kostenlos in den Münchner Alpenvereins-Servicestellen und in den Hütten erhältlich.

Faltblatt Heinrich-Schwaiger-Haus herunterladen...

Wetter



Bilder

Video

Webcam

Es gibt noch eine weitere Webcam am Stausee Mooserboden.

Übernachten auf dem Heinrich-Schwaiger-Haus

Sonnenschein vor der Hütte

Das Heinrich-Schwaiger-Haus ist eine von 16 bewirtschafteten Schutzhütten der Sektionen München & Oberland und steht als allgemein zugänglicher Stützpunkt mit insgesamt 63 Schlafplätzen zur Verfügung.

Alpenvereins-Mitglieder zahlen ermäßigte Übernachtungsgebühren und haben Anspruch auf ein preiswertes Bergsteigeressen. Aber auch als Nichtmitglied sind Sie herzlich willkommen!

Für Familienaufenthalte mit Kindern eignet sich die Hütte im Grunde nicht. Der Hüttenaufstieg, das Umfeld und auch die Gipfeltouren sind für Kinder zu schwierig bzw. zu gefährlich. Für Jugendliche mit alpiner Basiserfahrung jedoch wird das Schutzhaus (und eventuell sogar das Große Wiesbachhorn) zum Erlebnis.

Das Heinrich-Schwaiger-Haus ist Stützpunkt auf der viertägigen "Tauerntour" und nimmt am Programm "So schmecken die Berge" des DAV teil.



Schlafplatz reservieren

Thomas Gesell
Matratzenlager Heinrich-Schwaiger-Haus

Die Reservierung der gewünschten Schlafplätze auf dem Heinrich-Schwaiger-Haus erfolgt bequem über das Online-Reservierungssystem.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, frühzeitig zu reservieren, insbesondere wenn es sich um mehrere Übernachtungsgäste handelt.

Änderungen einer Reservierung sollten dem Hüttenwirt unbedingt mitgeteilt werden, kurzfristig aber bitte nur per Telefon!

Eine frühzeitige Absage bei Verhinderung ist obligatorisch: Nicht nur um den Wirten die Organisation zu erleichtern und evtl. Stornokosten zu vermeiden, sondern auch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wer nicht kommt, kann auch verunglückt sein!

Hüttentarife des Heinrich-Schwaiger-Hauses

Das muss mit

Der Hüttenschlafsack ist obligatorisch
  • ausreichend Bargeld, Kartenzahlung ist nicht möglich
  • Alpenvereinsmitglieder: Mitgliederausweis – für alle Nichtmitglieder besteht die Möglichkeit, die Mitgliedschaft direkt in der Hütte abzuschließen. 
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide, z. B. erhältlich im DAV City-Shop): gehört – auch in Zimmerlagern – aus hygienischen Gründen zur Grundausstattung
  • kleiner Müllbeutel, um den eigenen Müll wieder mit ins Tal zu nehmen
  • Stirnlampe für nächtliches oder frühes Aufstehen
  • Hüttenschuhe in Form von leichten Schlappen mit möglichst fester Sohle, da mindestens die Schlafräume nicht mit Bergschuhen betreten werden dürfen
  • kleines Handtuch und Waschzeug
  • ggf. Ohrstöpsel

Während des Aufenthalts

Stefan Borger
Im Gastraum des Heinrich-Schwaiger-Hauses
  • Auf dem Heinrich-Schwaiger-Haus gilt striktes Rauchverbot.
  • Jeder Nächtigungsgast muss sich vor allem der Sicherheit wegen in das Hüttenbuch eintragen.
  • Hüttenruhe ist um 22 Uhr.
  • Es gilt die Hüttenordnung des DAV, ÖAV und AVS
  • Für Übernachtungsgäste bietet das Heinrich-Schwaiger-Haus Halbpension an, für Mitglieder außerdem noch ein "Bergsteigeressen" (das nicht mehr als 9 Euro kosten darf).
  • In der Regel gibt es morgens wie abends feste Essenszeiten; die genauen Uhrzeiten erfährt man vor Ort.
  • Bei Zahlung des Übernachtungspreises erhält man als Beleg eine sogenannte Schlafmarke, die gleichzeitig als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung gilt.
  • Bitte beachten Sie die Informationen und Verhaltensempfehlungen des DAV zum Bettwanzenbefall auf Hütten!


Hüttenkategorie I

Alpenvereinshütten werden nach ihrer Funktion in drei verschiedene Kategorien eingeteilt. Das Heinrich-Schwaiger-Haus gehört zur Kategorie I:

Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Ihre Ausstattung ist schlicht, einfache Verköstigung ist ausreichend. Sie ist Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet und für den Besucher nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert in der Regel mindestens eine Gehstunde. Sie kann bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein.

Hüttenordnung der Kategorien I und II des DAV, ÖAV und AVS

Hüttenkategorie I: das Heinrich-Schwaiger-Haus

Vorteile für Mitglieder

Plus-Mitglieder der Alpenvereinssektionen München und Oberland bekommen nicht nur eine ermäßigte Übernachtungsgebühr, ein günstiges Bergsteigeressen und -getränk auf ca. 2000 DAV-, ÖAV- und AVS-Hütten alpenweit, sondern es stehen ihnen auch exklusiv 22 eigene Selbstversorgerhütten beider Sektionen zur Verfügung.

Doch nicht nur auf Hütten genießen Mitglieder eine Reihe von Vorteilen: Sie haben u. a. auch Anspruch auf einen ermäßigten Eintrittspreis in Kletteranlagen, bei Vorträgen sowie im Alpinen Museum und genießen einen weltweiten Versicherungsschutz.

Mitglied werden

Christian Schwiertz
Gemeinsam in die Berge

Lage

Vom Mooserboden-Stausee geht es auf das Heinrich-Schwaiger-Haus

800 m über dem Mooserboden-Stausee thront das Heinrich-Schwaiger-Haus auf einem Felsplateau. Vom Kesselhaus Alpenhaus an geht es zunächst mit dem Bus bis zum Mooserboden, ab dort steigt man zu Fuß weiter auf und kann die unvergleichliche Aussicht genießen.

Talort: Kaprun 786 m

Geographische Koordinaten (dezimal): 47.162698, 12.739035

Geographische Koordinaten (GMS): 47°09'45.7"N 12°44'20.5"E

Lage auf Google Maps, Lage auf OpenStreetMap

 GPX-Datei

Karte



Anreise

Mit Bahn und Bus

Mit der Bahn bis Zell am See, von dort mit dem Bus 660 bis "Kaprun Kesselfall" und mit dem Shuttle-Bus weiter zur Moosersperre des Stausees (Beginn Zustieg)

Fahrpläne: Deutsche Bahn, Verkehrsverbund Tirol, ÖBB, verbund.at/tourismus

Mit dem KFZ

Anfahrtsroute auf Google Maps

Die Anfahrt mit dem Auto erfolgt entweder auf der

  • A8 bis Oberaudorf und über Kufstein-Niederndorf, Waidring, Lofer, Saalfelden, Zell am See und Kaprun oder
  • der Inntalautobahn bis Kufstein Süd und über Ellmau, St. Johann, Kitzbühel, Pass Thurn, Mittersill, Niedernsill und Kaprun
Bis zum Parkplatz kurz unterhalb des Kesselfall-Alpenhauses (gebührenfrei). Von dort mit dem Schrägaufzug und Shuttle-Bus (gebührenpflichtig!) hinauf zum Mooserboden

Shuttle-Bus Kesselfall–Moosersperre

Erste Bergfahrt: 8:10 Uhr
Letzte Talfahrt: 16:45 Uhr

Es gibt keinen Fahrplan, die Busse fahren laufend!

Bergsteigerbus: Von Juni bis September gibt es am Freitag, Samstag und Sonntag bei guten Wetterbedingungen auch einen Bergsteigerbus, der morgens um 6:30 Uhr startet. Tel. Anmeldung am Vortag unter +43 50313 23203 erwünscht.

Tipp: Wenn Sie beim Kartenkauf für den Bus das Stichwort "Ermäßigungskarte für das Heinrich-Schwaiger-Haus" nennen, gibt’s die Karten ein paar Euro günstiger.



So geht's zur Hütte

Zustieg A: Von der Moosersperre, 2036 m

zur Karte...

↑ 770 Hm, 2,5 Std., nur bei schneefreien Verhältnissen mittelschwere Bergwanderung. Erhöhte Vorsicht ist geboten, wenn die zu querenden Rinnen noch mit Altschnee/Eis gefüllt sind. Des Weiteren können einige Stellen im Felsgelände unterhalb der Hütte heikel sein, wenn der Weg verschneit bzw. vereist ist.

Über den Haushofer-Weg
Von der Moosersperre (Restaurant "Heidnische Kirche") über die Staumauer ans Ostufer des Speichers. Nach links wenden und bei einer Weggabelung den markiertem AV-Weg Nr. 718 Richtung Heinrich-Schwaiger-Haus nehmen. Nun geht es über einen gleichmäßig steilen Steig in ständigem Zickzack durch teils gesichertes Felsgelände zum Heinrich-Schwaiger-Haus hinauf.



Touren rund um das Heinrich-Schwaiger-Haus

Stützpunkt für Hochtouren hoch über dem Stausee Mooserboden
Was für ein "Hüttengipfel": Das Große Wiesbachhorn, "einer der schönsten Ostalpenberge, Rivale des Großglockners" (Hubert Peterka), steht auf der Tourenwunschliste der "bergsteigerisch geeichten" Hüttengäste natürlich an erster Stelle. Aber auch die schönen Dreitausendergipfel Hinterer und Vorderer Bratschenkopf und Klockerin können vom Heinrich-Schwaiger-Haus erstiegen werden. Hinzu kommen die anspruchsvollen Gletscherübergänge zur Oberwalderhütte und zur Schwarzenberghütte.

Faltblatt "Heinrich-Schwaiger-Haus"

In den Servicestellen der Sektionen München & Oberland erhalten Sie kostenlos ein umfangreiches Faltblatt zur Hütte mit Tourenbeschreibungen rund um das Heinrich-Schwaiger-Haus.

 

Das Faltblatt steht auch zum kostenlosen Download bereit.

 



Tourenkarte


Bergwegeklassifizierung der Alpenvereine

gelb: Fahr- und Forstwege ohne große Höhenunterschiede, keine absturzgefährlichen Passagen

blau: einfache Bergwege, die überwiegend schmal sind und steil angelegt sein können, keine absturzgefährlichen Passagen

rot: mittelschwere Bergwege, die überwiegend schmal und oft steil angelegt sind und absturzgefährliche Passagen sowie kurze versicherte Passagen aufweisen können

schwarz: schwere Bergwege, die schmal und oft steil angelegt sowie absturzgefährlich sind. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Mehr Infos zur AV-Wegeklassifizierung


Gipfeltouren


1 Großes Wiesbachhorn, 3564 m

Großes Wiesbachhorn mit Kaindlgrat
Ausblick vom Gipfel

↑↓ 760 Hm, ↑↓ ca. 5 Std., leichte Hochtour ohne Gletscherberührung, dennoch Eisausrüstung nötig, teilweise versichert und markiert. Felsgelände bis Schwierigkeitsgrad I, ggf. Schnee bis 35 Grad Neigung. Nur bei sehr guten Wetterverhältnissen

Über den Kaindlgrat auf den Rivalen des Großglockners
Vom Heinrich-Schwaiger-Haus links zu einer steilen Kaminrinne mit Drahtseil. In ihr aufwärts und rechts (nicht am Band weiter!) auf teils markiertem Steig über Blöcke, einfache Felsen und Schnee auf den Oberen Fochezkopf (3165 m, Steinmann). Hier beginnt die Firnschneide des Kaindlgrats (sofern nicht ausgeapert, mitunter auch Eisgrat, zeitweise Wechten, steilstes Stück bis 35 Grad). Der Gratverlauf, bogenartig geschwungen, fällt beidseitig (vor allem links) steil ab. Bei Ausaperung kann das steilste Stück über Geröllplatten rechts unterhalb der Schneide passiert werden. Der Grat verläuft dann in Höhe der Wielingerscharte (3265 m) allmählich breiter und weniger steil rückenartig zum Gipfelaufbau. Nach Osten große Wechte! Abstieg wie Aufstieg.

Kaindlgrat

Der Kaindlgrat liegt auf über 3000 m Höhe und damit in hochalpinem Gelände, wo sich auch im Hochsommer die Verhältnisse täglich ändern können. Ist der Grat weitgehend ausgeapert, geht es nicht besonders schwer über plattiges Gestein.  Sobald er aber mit Schnee/Eis überzogen ist, kann der Kaindlgrat heikel bzw. zu einem durchaus schmalen Firngrat werden, der alpine Erfahrung erfordert sowie Steigeisen unabdingbar macht!

Am Kaindlgrat im Frühsommer

2 Hinterer, 3413 m, und Vorderer Bratschenkopf, 3401 m

↑↓ ca. 660 Hm, 5–6 Std., verhältnismäßig leichte Hochtour, Geröll, Schnee/Eis bis 40°. Bei Blankeis nicht zu unterschätzen!

Zum Gipfel mit Blick auf die Paradeseite des Wiesbachhorns
Aufstieg zunächst wie beim Großen Wiesbachhorn (siehe Tour 1 ) über Unteren und Oberen Fochezkopf und den Kaindlgrat zur Wielingerscharte (3265 m). Von dort in südwestlicher Richtung zum Wandfuß und schließlich über Schutt und Blockwerk zum Gipfelkreuz. Für den Übergang zum Vorderen Bratschenkopf zunächst in die Bratschenkopfscharte (3380 m) absteigen und dann in Südostrichtung über Firn oder ausgeaperte Felsen zum Gipfel ohne Kreuz. Wird oft mit einer Besteigung der Klockerin oder des Großen Wiesbachhorns verbunden. Abstieg wie Aufstieg.

3 Klockerin, 3425 m

↑↓ 860 Hm, 6–7 Std., verhältnismäßig einfache Hochtour, der Zu- und Anstieg über den Klockerinsattel zum höchsten Punkt ist technisch unschwierig.

Gipfelsammeln im Angesicht des Großglockners
Vom Heinrich-Schwaiger-Haus über den Kaindlgrat und den Bratschenkopf weiter zum Klockerinsattel (3304 m). Von dort problemlos in Westsüdwestrichtung über Schnee auf den Doppelgipfel der Klockerin. Abstieg wie Aufstieg oder als Überschreitung über Gruberscharte, Keilscharte und Bockkarscharte zur Oberwalderhütte oder Schwarzenberghütte.



Von Hütte zu Hütte


4 Über Bratschenkopf- und Keilscharte zur Oberwalderhütte, 2972 m

↑ 790 Hm ↓ 620 Hm, 6–7 Std., mittelschwere Hochtour, nur bei besten Wetterverhältnissen ratsam!

Hochalpiner Übergang über spaltenreiche Gletscher
Wie bei Tour 1 zur Wielingerscharte (3265 m), dann südwestwärts hinauf zur Bratschenkopfscharte (Abstecher zum Hinteren Bratschenkopf zzgl. ↑↓ 30 Hm, 0,5 Std., siehe Tour 2 ), nun unterhalb der Klockerin auf den Südgrat der Klockerin (ca. 3360 m) queren (Abstecher zum Gipfel zzgl. ↑↓ 70 Hm, 0,5 Std., siehe Tour 3). Südwärts absteigen und vorbei an der Biwakschachtel (3105 m, offen, 9 Lager) zur Gruberscharte (3092 m, 4 Std.) absteigen. Es folgt die Querung des Östlichen Bärenkopfkeeses nach Westen sowie der Aufstieg über das Westliche Bärenkopfkees in die Keilscharte (3187 m). In Südrichtung abwärts und über das Nördliche Bockkarkees (Spalten!) in die Bockkarscharte (3038 m). Schließlich südwestlich über das Südliche Bockkarkees ("Wasserfallwinkel") hinüber zur Felseninsel des Großen Burgstalls mit der Oberwalderhütte (bew. Mitte Mai bis Mitte Sept., Tel. +43 4824 2546).

5 Über Teufelsmühlkees und Bratschen zur Schwarzenberghütte, 2267 m

↑ 460 Hm ↓ 1000 Hm, ca. 4 Std., mittelschwere Hochtour mit Kletterpassagen (II) im Fels (teilweise seilversichert) und Gletscherberührung

Anspruchsvoller Übergang zu einem Hütten-Kleinod
Wie bei Tour 1 über den Kaindlgrat zur Wielingerscharte. Von dort geht es weiter über den Gletscher, bis man unterhalb des Vorderen Bratschenkopfs bei ca. 3260 m wieder auf Felsgelände trifft. Der Vordere Bratschenkopf wird östlich bis in die Bratschen umgangen. Den abschüssigen Felsplatten (bei Nässe und Schnee heikel!), die teilweise mit Seilen und Eisenbügeln versichert sind, bis zu ihrem unteren Ende bei ca. 2440 m folgen. Von hier geht es in südlicher Richtung einfach über einen Steig zur Schwarzenberghütte hinunter (bew. Mitte Juni bis Mitte Sept., Tel. +43 680 3064319).

6 Über die Gruberscharte zur Schwarzenberghütte, 2267 m

↑ 650 Hm ↓ 1190 Hm, ca. 5 Std., mittelschwere Hochtour; anspruchsvoller Übergang mit Kletterpassagen (II) im Fels (tw. versichert) und steiler Schnee-/Eisflanke bis 40°

Über den langgezogenen Südkamm der Klockerin
Vom Heinrich-Schwaiger-Haus wie bei Tour 4 in die Gruberscharte. Dort geht es steil (ca. 40°, oft Blankeis) auf das Hochgruberkees bis auf ca. 2800 m hinab, wo die südliche Seitenmoräne des Hochgruberkees erreicht wird. Steinmänner und Steigspuren leiten nun bis Punkt 2628 (Großer Felsblock und Steinmann). Ab hier beginnen die Markierungen, die auf der Moräne erst noch weiter ostwärts und schließlich kurz südwärts über einen Grasrücken führen. Bei einer Weggabelung links und in ca. 15 Minuten östlich zur Schwarzenberghütte.


7 Die Tauerntour

Unterwegs auf hochgelegenen Pfaden

4 Tage, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Die viertägige Tauerntour führt um das Kapruner Tal herum und eröffnet großartige Einblicke in die Gletscherwelt der Hohen Tauern. Dieser Tourentipp richtet sich an trittsichere, erfahrene Bergsteiger, die eine einmalig schöne, nahezu menschenleere Wanderung von Hütte zu Hütte suchen. Zur detaillierten Routenbeschreibung...

Das Faltblatt zur Tauerntour ist kostenlos erhältlich
  • in den Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster oder im DAV Kletter- und Boulderzentrum München-West in Gilching
  • und steht hier zumDownload bereit.

 



Alpenvereinskarte und Führer

 

Alpenvereinskarte 40 "Glocknergruppe", mit Wegmarkierung 1:25.000

Alpenvereinsführer "Glockner- und Granatspitzgruppe"

Rother-Wanderführer "Nationalpark Hohe Tauern Nord"

Faltblatt "Heinrich-Schwaiger-Haus" Download

Faltblatt "Tauerntour" Download
 

Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sind erhältlich in unseren Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster und in Gilching.


Hüttengeschichte

Die Historie des Heinrich-Schwaiger-Hauses

Dem berühmten Paradedreitausender Großes Wiesbachhorn (3564 m) haben die Bergsteiger heute das hoch über dem Stausee Mooserboden gelegene Heinrich-Schwaiger-Haus zu verdanken.

zur Hüttengeschichte...

So schmecken die Berge

Produkte aus der Region bestimmen die Speisekarte

Auf Hütten, die an dieser Kampagne teilnehmen, stammt der Großteil der Produkte aus einem Umkreis von 50 km – und möglichst aus ökologischer Berglandwirtschaft. Es gilt: so lokal und regional wie möglich.

zur Kampagne...

Tipp: Tauerntour

Hochalpines Erlebnis für geübte Bergsteiger

Die hochalpine viertägige Tauerntour führt um das Kapruner Tal herum. Sie eignet sich für trittsichere, erfahrene Bergsteiger, die eine einmalig schöne, nahezu menschenleere Wanderung von Hütte zu Hütte suchen.

zur Tauerntour...

Der Umwelt zuliebe

Gemeinsam unsere schöne Bergwelt erhalten

Wir alle können einen Beitrag zum Schutz der Bergwelt leisten, indem wir z. B. das Auto stehen lassen und öffentlich anreisen, auf Tour Rücksicht auf Pflanzen und Wildtiere nehmen sowie unseren Müll mit ins Tal nehmen.

mehr Tipps...