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Verpflegung auf Tour

In die Berge zu gehen, bedeutet auch Sport zu treiben und nach einiger Zeit neue Nährstoffe aufzunehmen, um den Körper bei Kräften zu halten, vor allem, wenn die Tour länger als gedacht ist – seid also vorbereitet und packt genug Brotzeit ein. Dabei solltet ihr darauf achten, dass diese nicht zu schwer und fettig ist.

Typische Brotzeit von Bergsteiger*innen:

Und Achtung: Aktuell sind viele Menschen unterwegs, was bedeutet, dass der Platz am Gipfel knapp werden kann. Das Gebot der Stunde heißt nach wie vor: Abstand halten! Wenn es am Gipfel etwas enger wird, empfehlen wir euch, einen anderen Rastplatz etwas abseits zu wählen, z. B. weiter Richtung Abstieg. Achtet bei der Wahl eures Brotzeitplatzes aber darauf, euch nicht mitten in sensible Naturräume zu setzen und bleibt weitestgehend auf dem Weg. 

Wie immer gilt: Alles, was im Rucksack mit hochgetragen wurde, kommt auch wieder mit ins Tal! Diese Regel gilt auch für Bioabfall (wie Bananenschalen und Apelkerne). mehr zu Thema Müll am Berg...

Hüttenessen "to go"

In gewöhnlichen Zeiten stehen auf vielen Touren die Hütten als Verpflegungsstation zur Verfügung.
Allerdings sind diese aktuell noch geschlossen, viele bieten aber inzwischen einen "To-go-Verkauf" an. Darauf verlassen solltet ihr euch aber nicht – eine eigene Brotzeit gehört immer in den Rucksack.

Größter Nachteil bei "to go": Hier wird meist Einweggeschirr verteilt, was schlecht für die Umwelt ist. Fragt immer nach, ob man es in eure mitgebrachte Box geben kann oder verzichtet zumindest auf das Unnötige wie Besteck oder Serviette.

Folgende Hütten bieten aktuell* einen "To-go-Verkauf"

*Keine Garantie für Aktualität oder Vollständigkeit


Müsliriegel selber machen – keine Verpackung, keine Probleme

Zutaten:

  • ca. 200 g Flocken (Haferflocken, Dinkelflocken, Buchweizen...) 
  • ca. 100 g gehackte Kerne oder Nüsse (geröstete Kürbiskerne Sonnenblumenkerne, Cashewkerne...)
  • ca. 20 g gemischte Samen (Leinsamen, Chia, Sesam...) 
  • ca. 200 g Datteln
  • ca. 4 EL Apfelmark
  • ca. 1 EL Mus, nach Belieben (Ernussmus, Mandelmus...)
  • (ca. 1 EL Ahornsirup)

Zum Backen:

  • Mixer für Datteln
  • Höhreres Backblech, Auflaufform oder Müsliriegelform 
  • evtl. (wiederverwendbares) Backpapier

So gelingt's:

Die trockenen Zutaten (Flocken, Kerne und Samen) vermengen. Datteln, wenn nötig entsteinen, in einem Mixer zerkleinern und über die trockenen Zutaten geben. Ebenfalls je nach Wünschen Mus hinzufügen. Nun das Apfelmark hinzugeben und gut durchkneten, sodass eine klebrige Masse entsteht, die aber auch nicht zu flüssig sein sollte.  Das Backrohr auf 180 °C Heißluft vorheizen. Die Masse entweder in Müsliriegelformen füllen oder in eine (mit Backpapier ausgelegte) Auflaufform streichen. Die Riegel ca. 15 Minuten goldgelb backen (je nach Backofen, aber nicht zu dunkel). Habt ihr die Masse in eine Auflaufform oder auf einen höheres Backblech gegeben, empfehlen wir diese sie sofort nach dem Backen (noch heiß) in Riegel zu schneiden. Wenn ihr die Masse in eine Müslieriegelform gegeben habt, unbedingt in der Form auskühlen lassen. Die Riegel ganz auskühlen lassen, damit sie richtig fest werden, in ein wiederverwendbares Gefäß geben – und auf der Tour genießen.