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DAV-Klimaresolution

Alpenverein beschließt bei der Hauptversammlung konsequenten Klimaschutz

Rudi Erlacher kämpft für eine konsequentere Klimapolitik.
Auf der Reduzierung von Emissionen liegt das Hauptaugenmerk.
 

Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine zum anderen: "Du siehst aber schlecht aus!". Der andere:" Ja, mir geht's auch nicht gut, ich habe 'Mensch'". Sagt der erste: "Mach' dir nichts draus, das hatte ich auch mal, das geht vorbei!"

Dem Alpenverein wird als Bergsport- und Naturschutzverein häufig eine Doppelmoral vorgeworfen. Einerseits habe man sich den Schutz der Alpen auf die Fahne geschrieben, andererseits würden durch den Bergsporttourismus die Treibhausgas-Emissionen erst richtig angeheizt.

Von der DAV-Jubiläums-Hauptversammlung im Oktober 2019 wurde nun ein starkes Signal für mehr Klimaschutz ausgesendet. Mit überwältigender Mehrheit wurden eine Klimaresolution mit Selbstverpflichtung und "Klima-Euro" verabschiedet.

Was umfasst der Beschluss?

In der Klimaresolution wird die aktuelle und mutlose Klimapolitik der Bundesregierung angeprangert. Sie verfehlt mit dem derzeitigen Klimapaket die Pariser Klimaziele bei Weitem. Um unsere CO2-Emissionen zu reduzieren, bezeichnete auf der Hauptversammlung der DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher die CO2-Bepreisung als den goldenen Schnitt für eine wirksame und sozialverträgliche Klimapolitik – allerdings verfehle der niedrige Preis seine Wirkung. Gleichzeitig ruft der Alpenverein all seine Mitglieder und die Gesellschaft auf, den notwendigen Mut für eine verantwortungsvolle Politik aufzubringen und durch persönliches Verhalten dem Voranschreiten der Klimakrise entgegenzuwirken und wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz zu unterstützen.

Der zweite Abschnitt umfasst eine Selbstverpflichtung für den Deutschen Alpenverein und seine Sektionen. Nicht nur andere, sondern auch wir sind zum Handeln verpflichtet! Um einen Überblick zur Situation des Alpenvereins zu gewinnen, müssen zunächst alle eigenen Emissionen erfasst und bilanziert werden. Dies gilt für den Bundesverband sowie für alle Sektionen. Letztere werden bei der Ermittlung ihrer Emissionen durch den Bundesverband unterstützt. Der Alpenverein verpflichtet sich, die bei seiner Infrastruktur (Hütten, Kletteranlagen und Geschäftsstellen) entstehenden Emissionen durch aktive Maßnahmen deutlich zu reduzieren. Ohne Zweifel zählt die Mobilität zum größten Emissionsfeld des Alpenvereins, deshalb wird hierauf sein besonderes Augenmerk gelegt. Diese drei Emissionsfelder dienen einer Arbeitsgruppe als Leitlinien für die Erarbeitung von Maßnahmen, die bei kommenden Hauptversammlungen präsentiert werden.

Der letzte Abschnitt umfasst eine Klima-Abgabe in Höhe eines Euro für jedes Vollmitglied. Damit wird gewährleistet, dass bereits jetzt eine finanzielle Grundlage geschaffen wird, um Maßnahmen umsetzen zu können.

Welche Argumente sprechen dafür und dagegen?

Bei den ersten zwei Abschnitten herrschte weitgehend Einigkeit. Änderungen, die versuchten, Details oder einzelne Formulierungen anzupassen, wurden abgelehnt. Jedoch sorgte der "Klima-Euro" für kontroverse Diskussionen. Er wirke wie eine "Salami-Taktik": Jährlich den Beitrag um einen kleinen Betrag zu erhöhen, ließe sich unter den Mitgliedern nicht verkaufen. Einzelne Stimmen witterten eine versteckte Erhöhung des Verbandsbeitrags, andere plädierten für eine spätere Einführung, sobald die Maßnahmen bekannt seien. Anderen ging wiederum der Betrag nicht weit genug. Schließlich stimmten alle überein, zunächst eine Abgabe in der Höhe eines Euros einzuführen. Sobald ein Konzept und konkrete Maßnahmen erarbeitet sind, wird man sich mit einer Anpassung auseinandersetzen müssen.

Was ändert sich für das einzelne Mitglied?

Die Beitragserhöhung tritt erst 2021 in Kraft, sodass sich für das einzelne Mitglied zunächst keine unmittelbaren finanziellen Veränderungen ergeben. Jedoch kann man erwarten, dass sich sowohl der Bundesverband als auch die Sektionen selbst stärker politisch engagieren werden.

Berechtigterweise macht sich jetzt bei vielen Erleichterung breit – endlich ist die Zeit des Zauderns im DAV vorbei. Doch wer nun denkt, das Thema Klimakrise sei damit vom Tisch und erledigt, irrt: Es wird noch viele Diskussion geben und harter Entscheidungen bedürfen. Die Arbeit geht jetzt erst los!

Text: Roman Ossner, Mitarbeiter für Umwelt und Natur der Sektion München

 

 

Welche Schritte verfolgen wir aktuell?

Unsere Klimaneutralität