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Tour der Woche

Aiplspitz, 1759 m, von Aurach über den Nordgrat (Bergtour)

Inmitten des Trubels der Rotwandgruppe finden Kenner auch noch stille Ziele – beispielsweise den Nordgrat der Aiplspitz, mit Anmarsch durchs Aurachtal. Eine durchaus anspruchsvolle, alpine Tour, die Trittsicherheit erfordert und sogar ein paar leichte Kletterstellen bereithält. Der Gipfel bietet prächtige Rundumblicke.

Tour vom 02.07.2020
Text & Fotos: Joachim Burghardt


Der Nordgrat setzt im Vordergrund links unten an und führt zum Gipfel.

Tourenziel
Aiplspitz, 1759 m (Ansicht im Bayernatlas)

Gebirgsgruppe
Bayerische Voralpen (Schlierseer Berge)

Talorte
Hammer, 755 m; Aurach, 775 m

Karte
AV-Karte BY 15 "Mangfallgebirge Mitte" 1:25.000

GPS-Track
aiplspitz-nordgrat.gpx (Aufstiegsroute bis zum Gipfel, ohne Abstieg)

Anfahrt 

Ausgangspunkt der Tour
Bahnhof Fischbachau (755 m); bei Anfahrt mit Auto evtl. Aurach

Mit Bahn & Bus sehr empfehlenswert
Bahn bis Fischbachau

Mit Auto ab München
gut 1 Std. (Anfahrtsroute bei Google Maps)

Bilder

Zügig geht's höher, leichte Kraxelstellen machen Spaß

Kurzinfos

Schwierigkeit
Bergwanderung mittelschwer bis Bergtour

Kondition
mittel

Dauer
6 Std. (Gesamtgehzeit ohne Pausen)

Höhendifferenz
↑↓ 1000 Hm

Einkehr
in Aurach: Gasthof Wölflhof und Gasthof Mairhofer, Tel. +49 8028 859; in Hammer: Hammerwirt, Tel. +49 8028 91 66

Bitte beachten Sie:

Die Angaben bei der "Tour der Woche" sind redaktionell geprüft, für ihre Richtigkeit und Aktualität kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.

Bitte informieren Sie sich selbstständig über das Wetter und ggf. die Schnee- und Lawinenlage. Weitere Hilfsmittel zur Tourenplanung finden Sie bei den "alpinen Links".

Wegbeschreibung: Vom Haltepunkt Fischbachau der Bayerischen Oberlandbahn spazieren wir entlang der Gleise in Richtung München zurück und treffen auf die Auracher Straße, der wir über die Gleise hinweg nach links nach Aurach folgen. In Aurach biegen wir in die südwärts abgehende Benzingstraße ein und wandern auf ihr geradeaus ins Aurachtal hinauf, wobei wir bald in den Wald eintauchen und den Bach zu unserer Seite haben.

Bei einem Wende- bzw. Holzlagerplatz auf 995 m endet die breite Fahrstraße, und es geht auf einem steinigen Weg weiter. Von diesem biegen wir kurz darauf, auf 1042 m Höhe, nach links ab, überqueren das Bachbett des Aurachgrabens und folgen nun dem Wanderweg in zahlreichen weiten Serpentinen aufwärts. Auf knapp 1300 m Höhe lichtet sich der Wald, und wir treten auf die Wiesen im nordseitigen Kessel unterhalb von Benzing- und Aiplspitz hinaus. Kurz darauf zweigt nach links zurück der markierte und ausgeschilderte Pfad zur Aiplspitz ab, womit der anspruchsvolle Teil der Tour beginnt.

Der nach oben hin schmäler und schwieriger werdende, nicht zu unterschätzende Pfad zieht nun in vielen Serpentinen die Westflanke des Kamms Aiplspitz–Heißenplatte hinauf, durchquert dabei Latschenfelder und erfordert Konzentration und Trittsicherheit, da meist kein gleichmäßiges, entspanntes Dahinschlendern möglich ist, sondern immer wieder Felsstufen, im Weg stehende Latschenwurzeln, von Gras verwachsene Passagen und auch Stellen mit leicht ausgesetzten Abbrüchen bewältigt werden müssen. Schließlich erreicht der Pfad die Scharte zwischen Aiplspitz und Heißenplatte und trifft auf den Weg, der von der anderen Seite, von Geitau her, heraufführt.

Nun folgen wir dem Grat in südlicher Richtung hinauf zur Aiplspitz, wobei die markierte Route zunächst meist rechts des eigentlichen Grates über Geröllfelder und Felsstufen mit leichter, anregender Kletterei verläuft und durchaus die eine oder andere ausgesetzte Stelle beinhaltet – für erfahrene Bergsteiger ein Genuss, aber nichts für Gelegenheits-Bergausflügler! Erst ganz oben wird dann weiter nach links ausgewichen, bald ist der Gipfel mit prächtiger Rundumsicht erreicht.

Bahnfahrer haben nun zahlreiche Möglichkeiten, zum Beispiel folgende: Neben dem Rückweg auf derselben Route kann auch wieder über den Nordgrat und dann nach rechts nach Geitau (Bahnhof) abgestiegen werden; oder man komplettiert mit dem Südwestgrat zum Tanzeck die Aiplspitz-Überschreitung, kehrt in der Schönfeldhütte ein und steigt dann zum Spitzingsattel hinunter, wo Busanschluss besteht.