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Tierbegegnungen auf Almen

Vorsicht, Kuh: Wie verhält man sich auf einer Wanderung richtig?

Während der Wandersaison kommt es im Almengelände häufig zu Begegnungen von Menschen und Kühen. Manchmal passieren dabei Unfälle mit teils schwerwiegenden Folgen. Mit ein paar wichtigen Verhaltensregeln, können Komplikationen jedoch vermieden werden.

Kühe auf der Alm sind in der Regel sehr friedlich und neigen nur zu unruhigem Verhalten oder gar Angriffen, wenn das Tier provoziert wird oder sich bedroht fühlt. Deshalb solltet ihr Kuhweiden ruhig, ohne hektische Bewegungen und mit ausreichend Abstand zu den Tieren durchqueren. Wenn möglich, den markierten Weg nicht verlassen.

Besonders Mutterkühe haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, der dazu führt, dass sie ihre Kälber aggressiv verteidigen, falls ihnen Wander*innen zu nahe kommen. Dieser Beschützerinstinkt wird aber auch von Hunden ausgelöst, da diese Wölfen gleichen und daher für die Kühe Gefahr bedeuten.

Neben Mutterkühen sind auf der Alm häufig auch Jungtiere anzutreffen, die neugierig sind und manchmal näher kommen. Bei Kontakt mit Menschen kann es dann schnell zu unkontrollierten Bewegungen kommen, die einen Angriff auslösen.

Milchkühe verhalten sich dagegen in der Regel sehr ruhig und friedlich, weil sie den Kontakt mit Menschen gewohnt sind.

Eine besondere Bitte an Hundehalter*innen: Bitte leint euren Hund beim Überqueren von Weiden stets an! So wird verhindert, dass er der Herde zu nahe kommt und diese in Panik versetzt oder zu Angriffen verleitet. Kommt es dennoch zu einem Angriff, sollte der Hund sofort abgeleint werden, damit er selbstständig ausweichen kann und nicht durch die Leine behindert wird.


Fünf goldene Regeln für das Aufeinandertreffen mit Kühen

  • Abstand halten und Hunde anleinen
    Das A und O: Wer auf einer Weide unterwegs ist, sollte ausreichend Abstand zu den Kühen halten. Wenn möglich, sollte man den markierten Weg nicht verlassen; im Zweifel kann es aber nötig sein, einen Umweg zu machen. Hunde sollten angeleint sein. Aber Achtung: Wenn Kühe agressiv werden, sollte man den Hund laufen lassen.

  • Körpersprache (erkennen)

    Eine Kuh sollte man nicht mit den Augen fixieren. Außerdem: Die Tiere nicht erschrecken, stets entspannt und vor allem ruhig bleiben. Gleichzeitig stets auf Drohgebärden der Tiere achten – wie das Senken des Kopfes, Scharren, Brüllen oder Schnauben.

  • Vorsicht bei Kalb und Mutterkuh

    Kühe sind keine Kuscheltiere – die Tiere daher in Ruhe lassen und die Kälber auf keinen Fall streicheln oder gar füttern. Wenn eine Mutterkuh ihren Nachwuchs gefährdet sieht, ist sie bereit alles zu tun, um das Kalb zu schützen und wird den vermeintlichen Eindringling eventuell heftig attackieren.

  • Im Fall der Fälle

    Nähert sich eine Kuh und greift an, dann gilt: Ruhe bewahren, dem Tier nicht den Rücken zukehren und die Weide möglichst zügig, aber geordnet verlassen. Im alleräußersten Notfall der Kuh zum Beispiel mit einem (Wander-)Stock auf die Nase schlagen.

  • Beobachten und andere Bergsportler*innen aufmerksam machen

    In aller Regel lässt sich schon von Weitem erkennen, ob Kühe "auf Krawall gebürstet" sind. In solch einem Fall empfiehlt es sich, die Tiere in ausreichend großer Distanz (20 – 50 Meter Abstand) zu umgehen oder zu umfahren.

    Zudem: Wer bemerkt, dass sich andere Bergsteiger*innen falsch oder unvorsichtig gegenüber den Weidetieren verhalten – einfach direkt und ohne zu zögern darauf aufmerksam machen!


 

Weitere Informationen:

"Eine Alm ist kein Streichelzoo" (Info-Broschüre der Landwirtschaftskammer Tirol) 

Alle Informationen und Regeln findet ihr außerdem beim DAV-Bundesverband: Kühe am Weg