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1. TagWir treffen uns in Bodenmais und machen auch schon eine kleine Wanderung mit 337 Hm rund um den Silberberg, vorbei an Scherau, Vitriolhütte, Barbarakapelle und der Talstation Silberberg. Dann geht’s ab nach Drachselsried zu unserer Unterkunft Landhotel Margeritenhof, wo wir HP, all inclusive, Schwimmbad und Sauna gebucht haben. Es ist eiskalt und wir müssen uns erst auf den „kalten Wald“ einstellen
2. TagMit dem Arber Bus ab Bodenmais fahren wir hinauf bis zur Endhaltestelle Brennes. Von dort nehmen wir den Weg Lo 3 über den Berggasthof Sonnenfels, dann erfolgt ein Abstieg zum kleinen Arber See mit Umrundung. Die Brotzeit findet im Freien statt, da das Seehäusl geschlossen hat. Jetzt wandern wir wieder zurück nach Brennes, machen viele Fotostops, da bei minus 11 Grad alles bizarr gefrostet ist.
3. TagHeute planen wir, mit der Waldbahn von Bodenmais nach Zwiesel zu fahren, aber diese fällt aus – Grund?? Also wieder zurück ins Auto und ab nach Zwiesel, dort geht die Bahn nach Bayerisch Eisenstein, die wir erreichen wollen – geschafft! Wir wandern auf dem Luchspfotenweg zum Schwellhäusl (nur heute noch offen, da Feiertag ist) natürlich mit Einkehr (Kaiserschmarrn usw). Entlang des Schwellbaches geht es mit einem kleinen Umweg nach Ludwigsthal – hier schaffen wir die Bahn, die schon einfährt, als die letzten zum Bahnsteig kommen.
4. TagDas Wetter ist am Morgen noch nicht einladend, aber wir starten trotzdem zur Arberrunde, da der Wetterbericht für die nächsten Tage nicht so gut aussieht. Mit dem Arberbus shutteln wir zum Arbersee (bei leichtem Schneefall) und nehmen den Weg hinauf zum Arber (1436 m) mit traumhaften verschneiten Bäumen. Es kommt zeitweise die Sonne raus und wir freuen uns auf die Enzianhütte zum Aufwärmen. Danach geht’s noch weiter hoch, unter dem Eisregen einer Schneekanone hindurch, und wir stapfen im tiefen Schnee zum Gipfel mit Militärstation. Endlich zeigt sich die Sonne und wir haben super Fotomotive für die Kamera. Der Abstieg zur Chamer Hütte – nur heute geöffnet, hier haben wir reserviert – geht über den kleinen Aber See. Die Hütte erreichen wir ca. 13:30 Uhr. Uns bleibt nicht viel Zeit, da wir noch ca. 2 Stunden Abstieg vor uns haben und den letzten Bus um 16:35 Uhr schaffen müssen. Also flotten Schrittes hinunter über den kleinen Arbersee, Seehäusl, Mooshütte nach Brennes – Ziel rechtzeitig erreicht, Gott sei Dank! Heute haben wir ca. 600 Hm und 15 km zurückgelegt.
5. TagDirekt vom Hotel aus steigen wir zum Berggasthof Schareben (1036 m) auf. Es geht durch Schnee und Nebel. Einige von uns kehren gleich direkt auf der Hütt'n ein, die anderen stapfen auf der Schneeschuhroute zum Gipfel auf den Hochstein (1134m). Die Sicht lässt zu wünschen übrig; wir freuen uns auf den Glühwein in der warmen Stube. Dann nehmen wir den Abstieg über die Poschinger Hütte, der sich als ziemlich langwierig und teilweise falsch ausgeschildert darstellt- einmal sind es 10 Minuten zur Hütte, dann gleich danach noch 40 Minuten. Also letztendlich kommen wir in die Dunkelheit, brauchen unsere Stirnlampen bis nach Drachselsried – Unterried, . Alle sind froh, im Gasthof nach ca. 18 km und 650 Hm gegen 17:30 Uhr anzukommen. Ich hätte mich gewundert, einmal im Bayerischen Wald keinen Nachtspaziergang zu machen; es gehört einfach dazu. Ein Foto davon haben wir leider nicht – keiner hatte bei der Kälte noch Lust zu fotografieren.
6. TagStarke Schneefälle in der Nacht ermöglichen uns Frühsport am Auto. Es hat ca. 15 cm geschneit, geräumt ist jedoch noch nicht. Die Autofahrer freuen sich auf die Fahrt nach Bodenmais – ein Schlittern und Rutschen; jetzt ist Wintererfahrung gefragt. In Bodenmais bringt uns der SEV-Shuttle nach Zwiesel. Dort haben wir eine Werksführung bei Schott. Weiter geht’s nach Frauenau, wo wir bedingt durch die Wetterverhältnisse nur eine kleine Rundwanderung mit 7,5 km machen. Im Tiefschnee muss jeder spuren – da kommt Freude auf. Planmäßig mit der Waldbahn fahren wir wieder zurück. Heute können wir noch ausgiebig Baden und Saunieren.
7. TagEin Teil der Teilnehmer reist heute schon ab. Die anderen wandern mit dem Elmar bei Schneefall von Bodenmais aus auf die Harlachberger Spitze (913 m) . Eine Einkehr zum Aufwärmen ist in der Märchenalm geplant.
Alles in Allem: ein Winteraufenthalt der besonderen Art und nichts für Weicheier bei diesen Minusgraden
Tourenbegleitung, Text und Foto: Irene Neumeier
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