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Die DAV-Mitfahrbankerl sind eine einfache Mobilitätslösung für die „letzte Meile“ im alpinen Raum. Über 60 grüne Bankerl stehen inzwischen im bayerischen Voralpenland an beliebten Wanderparkplätzen. Sie richten sich an Wandernde, die umweltfreundlich mit Bus und Bahn anreisen, am Ende ihrer Tour jedoch keine passende Anschlussverbindung finden.
Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, setzt sich auf das Bankerl und signalisiert so vorbeikommenden Wandernden oder Autofahrenden den Mitfahrwunsch. Diese können spontan eine kostenlose Mitfahrt anbieten. Das niedrigschwellige Konzept fördert nachhaltige Anreiseformen, reduziert Verkehr in sensiblen Naturräumen und stärkt das Miteinander im Bergsport.
Die grünen Bankerl stehen in den fünf Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Traunstein. Die Standorte liegen meist an stark frequentierten Wanderparkplätzen, die gute Startpunkte für Fahrgemeinschaften sind. Darunter beispielsweise an den beliebten Bergbahnen Brauneck, Wank, Karwendel oder Kreuzeck.
Social Media:
Web / Sharing:
(für Website, Presseportale, Link‑Vorschau)
Mit dem DAV Mitfahrbankerl wollen wir die öffentliche An- und Abreise erleichtern, insbesondere wenn die Busverbindungen unregelmäßig sind oder die letzte Strecke vom Wanderparkplatz zum Bahnhof zu Fuß zurückgelegt werden müsste. Sie bieten somit eine wertvolle Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere an Schönwettertagen, wenn Busse und Bahnen überfüllt sind. Mitfahrbankerl basieren auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe und des Vertrauens. Sie fördern zudem den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Bergsport-Community.
Unkompliziert: Keine App, keine Registrierung, keine Buchung nötig. Klimafreundlich: Besserer Pkw-Auslastung Flexibel: Rückfahrten vom Berg sind oft schwer planbar – hier hilft spontane Mitnahme. Sozial: Fördert Gemeinschaft und Vertrauen in der Bergsport-Community. Ergänzend zum ÖPNV: Besonders nützlich, wenn Busse überfüllt oder selten fahren.
Durch eine breite Kommunikationskampagne mit:
Nutzer*innen (Fahrer*innen und Mitfahrer*innen) können vor der Fahrt einen QR-Code am Bankerl scannen und ein kurzes Online-Formular auf der Website des Alpenvereins ausfüllen. Die gesammelten Bonuspunkte können auf der Website eingelöst werden. Das System ist bewusst einfach und niederschwellig gehalten, um möglichst viele Nutzer*innen zur Teilnahme zu motivieren und dabei spielerisch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität zu stärken.
Das Projekt ist eine Initiative der Sektion Oberland des DAV und wird kofinanziert durch:
Nein – das Projekt zielt ausdrücklich auf eine effizientere Nutzung des bestehenden motorisierten Individualverkehrs ab. Es nutzt bestehende Rückfahrten von Wanderparkplätzen, ohne dass Umwege oder zusätzliche Fahrten notwendig sind. Es soll den ÖPNV ergänzen, nicht ersetzen, besonders auf der „letzten Meile“ mit geringer Taktung. Durch Sensibilisierung wird reflektiertes Mobilitätsverhalten gefördert (z. B. durch Bonussysteme und Öffentlichkeitsarbeit). Ziel ist die Reduzierung der Anzahl von Einzelfahrten mit niedriger Auslastung. Die Pkw-Nutzung wird also nicht verlängert, sondern smarter und gemeinschaftlicher genutzt.