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Text: Manfred Zink

Über das Wetter spricht man ja meistens, wenn einem sonst nichts mehr einfällt. Dabei hat das Wetter den Ruf als Smalltalk-Diktator gar nicht verdient, denn es ist ein vielversprechendes und Glücksgefühle produzierendes, aber noch öfter enttäuschendes und niederschmetterndes Thema, bei dem es sehr wohl lohnt, sich mal intensiv damit auseinanderzusetzen. Oft ist es ja trotz ausgetüftelter Tourenplanung und Studium verschiedener Wetterapps dann doch launig, springt von einer Ecke in die andere wie Kachelmann in seinen besten Zeiten beim Erklären seiner Wetterkarten. Wir können das Wetter erahnen, vorhersagen, interpretieren, im kleinen Zeh oder als Schädelweh spüren – nur beherrschen können wir es nicht!

Das Wetter aber kann uns beherrschen. Es bestimmt unsere Laune, schürt in uns Hoffnung oder treibt uns an den Rand von Depressionen, wenn mal wieder die ganzen Sommerferien oder das lang geplante Kletterzeltlager in den Dolomiten verregnet ist und die Kletterträume und -ziele davonschwimmen wie die Isomatte samt Schlafsack aus dem Zelt. Solche Erlebniskatastrophen können aber auch Gruppen zusammenschweißen, wenn man sich dann doch noch klatschnass in der rettenden Hütte wieder findet. Oft nehmen solche zunächst niederschmetternden Erlebnisse nach Jahren der verklärenden Erzählungen dann doch noch eine romantisch-positive Wende und man kann immer wieder drüber lachen – viel mehr als über eine sonnige Sonntagswanderung.

Das Wetter nehmen, wie es kommt

Wenn aber dann doch mal alles passt, das Wetter brav seiner perfekten Vorhersage folgt, dann leben wir auf und schweben von einem High-Gefühl zum nächsten. Erst beim Einreihen in die Warteschlange am Einstieg zur Geheimtipp-Klettertour oder beim Eintauchen in den Menschenauflauf Gleichgesinnter an der Randspalte des Höllentalferners kommen wir jäh auf den Boden der Realität eines wetterstabilen und sonnigen Bergwochenendes zurück. Alleine das Lesen eines Wetterberichtes ist mindestens so spannend wie das Lesen eines aufregenden Krimis. Er lässt Interpretationen, Deutungen, Unterstellungen und Wendungen zu, garantiert zum Schluss aber doch einen trickreichen, unvorhersehbaren und vollkommen überraschenden Ausgang, ähnlich des Klassikers, bei dem am Ende der Mörder dann doch wieder der Gärtner war.

Mit dem Wetter ist es eben so wie im richtigen Leben: Es gibt kein absolutes Gut oder Böse, kein schönes oder schlechtes Wetter – es kommt auf die Situation an. Also verabschieden wir uns von stereotypen Beurteilungen und akzeptieren das Wetter so, wie es eben ist. Was wir allerdings nicht akzeptieren dürfen, ist der Grund für seine langfristige Änderung: Die Änderung des Klimas. Hier können, müssen und werden wir sehr wohl was tun!

 

Zur Person
Manfred Zink ist Vorstandsvorsitzender der Sektion München. Das schlimmste Bergwetter erlebte er in der Marmolada-Südwand, als ein plötzlich von Norden aufziehendes Gewitter seinen Seilpartner und ihn nur knapp einem Biwak entkommen ließ.

 

 




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Kommentare

 

Selbstverständlichkeiten und Plattitüden.

Hans Dampf, 21.03.2024

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Wischiwaschi Wegweiser gähn* Ich hätte mir gewünscht, zu erfahren WIE der Herr denn gedenkt "sehr wohl" aktiv zu werden... - das DAS ist ja eigentlich schon länger klar ;-)

Wilma Ruhe, 27.03.2024

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Ich hätte gerne die drei Minuten zurück die ich zum Lesen gebraucht habe. Was will der Vorsitzende mir sagen?

Julia H., 27.03.2024

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 "Das Wetter so nehmen wie es kommt" - ja, wie denn sonst? Bin etwas ratlos was die Aussage des "Wegweisers" sein soll.

Andreas Paungger, 28.03.2024

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Ich bin Tourenbegleiter im Seniorenkreis. Ich würde mir wünschen mehr Anhaltspunkte zu bekommen, wann ich eine Tour absagen muss (z.B. gefrierender Regen, Gefahr für Leib und Leben) oder wann sie dennoch stattfinden kann (das bisschen Regen halten wir schon aus). Auch welche Aspekte bei der Tourenplanung zu berücksichtigen sind, z.B. Alternativen für schlechtes Wetter. Und schließlich welche Wetter Apps empfohlen werden.

Peter Pröbster, 28.03.2024

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Kommt sehr humorvoll rüber, mündet logischerweise bei einem der wichtigsten Sektionsthemen: Klimaschutz!

Peter L., 29.03.2024

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Der Autor salbadert sehr gekonnt.

Johannes Stern, 02.04.2024

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Das Klima wandelt sich seit Erdentstehung und unterliegt einem multifaktiorellen Geschehen: von Gondwana über eine ca. 80 Mio Jahre alte Namibwüste bis hin zu den letzten 2 Mio Jahre Dauerschwankung in der Sahara, AMO etc. Der moderne Mensch nimmt sich wie immer zu wichtig, hat wenig Wissen, kauft gerne jedes Jahr eine neue und leichtere Skitourenausrüstung und glaubt alles zu beherrschen. Zunächst sollte man mal wieder die Klimareligion durch dogmenfreie wissenschaftliche Fakten und den Diskurs ersetzen: der CO2-Gehalt war im Kambrium 10-15 fach höher, es gab eine Artenexplosion sowie evolutionäre Anpassungen, danach wieder Abkühlen, Artensterben, Eiszeiten, Sonnenaktivität…. Und wenn C3-Pflanzen zuviel O2 versus Co2 vorfinden, dann Photorespiration: die aber natürl. auch kontrovers diskutiert werden kann. Von Wikipedia bis zu Lehrbüchern: alles nachzulesen. Warum also Steuer auf CO2 erhoben wird, wenn z.B. der Wasserdampf des untermeerischen Vulkanausbruchs Hunga Tonga im Januar 2022 143 Mio Tonnen Wasser samt Asche in die Luft bis oberhalb der Stratossphäre geschleudert hat und über viele Jahre SEHR klimaavtiv ist, also auch das Wetter 2023 mitbestimmt hat (einfach "googlen"): das erschließt sich vielleicht dem gutverdienenden reiselustigen DAV-Anteil der Bevölkerung, mir aber aus wissenschaftlicher Betrachtung nicht. Das inhaltsleere Vergnügungsblabla vom Vorstand bietet eine Grundlage für Austrittsdiskussionen: der DAV scheint eben doch eine etwas abgehobene und eher ideologische orientierte Bürgeransammlung, deren Materialschlacht so groß ist wie die angestimmte Moral.

Margot, 02.04.2024

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Gelungene Einleitung zum oft sehr theoretischen Thema Wetter. Bin sehr auf die nächste Ausgabe gespannt, auch wie der Bogen zum dazugehörigen Thema Klimawandel gespannt wird. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten der alpinwelt, ein wirklich tolles Heft.

Martina B., 09.04.2024

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Ich sehe auch den Klimawandel in den Alpen, an den Gletschern, die zurückgehen, die Sommer mit Trockenheit und Hitzerekorde, die Winter, die keine mehr sind, ich habe im letzten Jahr an einem Seminar auf der Berliner Hütte von der Alpenvereinsakademie des OeAV teilgenommen - zu dem Thema "Klimawandel in den Alpen" und da ich 1980 zum ersten Mal an der Berliner Hütte war, habe ich einen Vergleich gehabt zu 1980 und jetzt. Ich habe auch schon an vielen Umweltbaustellen/Bergwaldprojektwochen teilgenommen, ich bin auch viel mit dem Fahrrad unterwegs und auch mit dem ÖPNV auf dem Weg in die Berge, ABER ich bin auch noch beruflich tätig wie viele meiner Kollegen als externer Mitarbeiter für den Autobauer hier am Standort München. Sollten wir nicht mal zu einem konstruktiven Diskurs und Diskussion zurückkehren ? Energie ??? letztes Jahr sind die letzten 3 Atomkraftwerke vom Netz gegangen in Deutschland, um Deutschland herum werden aber viele neue Atommeiler entstehen in den nächsten Jahren. Windenergie ??? alle sagen "Ja" dazu, aber nur nicht vor der eigenen Haustür, genauso sieht es mit der Solarenergie aus, die Ökologie/Naturschutz mit dem Klimaschutz und auch die Ökonomie, die Wirtschaft für die Perspektiven der Menschen in den Regionen wieder zusammen bringen, das wäre mal wieder wichtig, dabei ist das Jahr "2030" gar nicht so entscheidend, es wurden auch schon viele Dinge umgesetzt, aber vieles geht auch erst später insbesondere die Umgestaltung der Gesellschaft wie hier demnächst gearbeitet werden soll. Bergbus/ÖPNV finden alle toll, aber die Parkplätze sind am Wochenende alle zugeparkt. Skigebiete werden beschneit, weil es für viele Regionen und für die Menschen, die dort leben, die wirtschaftliche Grundlage ist. Das Wort "Flugreisen" darf man nicht mehr aussprechen, aber die Flughäfen sind überfüllt von Menschen, die in den Urlaub mit dem Flugzeug reisen wollen, auch im Umfeld des Alpenvereins reisen die Mitglieder zu den Bergen der Welt, um dort die Gipfel der Welt besteigen zu können, auch ich selbst fliege im Oktober noch einmal zu einer Treckingreise nach Nepal, aber warum nicht ? Sollen wir das alles jetzt hier verdammen, unser bisheriges Leben, das Reisen mit dem Flugzeug oder sollte man jetzt nicht mal endlich zu einem pragmatischen und konstruktiven Diskurs und Diskussion zurückkehren ? Zu der Frage wie kann man die Gesellschaft in den nächsten 10, 20, 30, 40,... Jahren vielleicht doch umbauen mit konstruktiven und pragmatischen Maßnahmen ?

Bernd Evers, 12.04.24