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Oberländer Jugend

Hilfsaktion für die Ukraine

Von München an die ukrainische Grenze

Bericht von Nina Krüger, 21.03.2022

Bei Sonnenaufgang startet unser kleiner Konvoi in München – das Ziel: die ukrainische Grenze. Die Tage davor haben wir nicht viel Schlaf bekommen oder uns auf sonstige Pflichten konzentrieren können. Erst Mittwochmittag hatten wir entschieden, die geplante Skitour am Wochenende auf bessere Zeiten zu verschieben und stattdessen eine Hilfsaktion auf die Beine zu stellen – mit allem was dazu gehört. Wir haben Autos und Kindersitze organisiert, Versicherungen abgeklärt, Unterkünfte für die Geflüchteten gesucht und zugeteilt, mit unserer Kontaktperson in der Ukraine kommuniziert und die dort dringen benötigten Dinge – vor allem Lebensmittel und medizinische Ausrüstung – eingekauft.

Große Hilfsbereitschaft von allen Seiten

Wir schickten eine E-Mail mit einem Spendenaufruf an sämtliche Oberländer Jugendleiter*innen, und von dort weiter an alle Gruppenkinder und deren Eltern. Die Menge an Reaktionen auf unseren Aufruf hat unsere Erwartungen weit übertroffen, und gibt Hoffnung in den Tatendrang unserer Vereinsmitglieder – auch für künftige Aktionen! Wir haben innerhalb von nur drei Tagen über 2100 Euro Spenden erhalten, die wir direkt in Konservendosen und Verbandsmaterial investieren konnten. Außerdem haben wir Anrufe bekommen, von Familien, die Platz schaffen werden oder sogar ins Wohnzimmer umziehen, um den Geflüchteten ein Zimmer anzubieten. Andere haben uns einen privaten Kleinbus kostenfrei zur Verfügung gestellt und einen Flohmarktstand organisiert, dessen Erlös direkt auf unser Konto ging.

Auch von „ganz Oben“ kam Unterstützung: Die Sektion Oberland, die „echten Erwachsenen“, waren von unserem Aktionismus sehr beeindruckt und haben für diese und künftige Aktionen eine Kooperation angeboten. Sehr gelegen kam in diesem Zusammenhang auch die erleichterten Bedingungen von anderen Seiten. Laut druckfrischer Mitteilung vom Finanzministerium gilt, dass Vereine keine rechtlichen Probleme zu fürchten haben, wenn sie satzungsfremde Aktionen zur humanitären Hilfe in der Ukraine organisieren und finanzieren. Auch die österreichischen Behörden schonen unsere Spendenkasse: Die Vignettenpflicht entfällt für alle humanitären Hilfstransporte für die Ukraine.

Für weitere Aktionen dieser Art könnt ihr hier Spenden:

oder

Spendenkonto Sektion Oberland des DAV e.V.

GLS Gemeinschaftsbank eG

IBAN: DE06 4306 0967 8233 4935 03

BIC: GENODEM1GLS

Stichwort: "Jugend hilft Ukraine"


Impressionen


Über Wien und Budapest zur ukrainischen Grenze

Mit dieser Unterstützung starten unsere drei Kleinbusse also in aller früh in München – vollgepackt mit Sachspenden, sowie einer Hand voll Reisenden, die sich für eine Teilstrecke angeschlossen haben, und unsere Spendenkasse ebenfalls aufbessern. Über Wien und Budapest fahren wir am Samstag bis Michalovce in der Slowakei, wenige Kilometer vor der ukrainischen Grenze, und verbringen dort die Nacht.

Die gesamte Planung läuft in Kooperation mit lokalen Helfer*innen, die in Uschgorod ein leerstehendes Haus voller Flüchtlinge versorgen, die sie selber aus Kiew und anderen schwer umkämpften Städten dorthin evakuieren. Unsere Aufgabe ist es, diese Geflüchteten weiter nach Deutschland zu bringen und ihnen hier Unterkünfte in Familien zu arrangieren. Die Sachspenden, die wir mitbringen gehen in die andere Richtung – in den Osten zur Unterstützung derer, die nicht flüchten können oder wollen. Der JDAV Bezirksverband München hat unter anderem mit diesem Kontakt bereits letztes Wochenende kooperiert, und bei seiner Hilfs-Aktion insgesamt 23 Geflüchtete abgeholt und untergebracht, sowie Sachspenden abgegeben.

Gemeinsam zurück nach Deutschland

Nach einer weiteren kurzen Nacht stehen wir zum Sonnenaufgang am Grenzübergang. Die Organisation vor Ort ist streng überwacht und durchdacht – allerdings ohne Sprachkenntnisse schwer zu durchblicken. Nach drei Stunden wird das Auto unserer Kontaktperson über die Grenze gelassen und wir verladen über 210 Kilogramm Konserven und Schokolade, sowie zusätzlich medizinisches Equipment und Powerbanks. Auch die Geflüchteten aus Uschgorod finden wir nach dem zu erwartendem Chaos. Zehn Frauen, elf Kinder und zwei Haustiere nehmen wir wie vereinbart mit, dann ist jeder unserer Sitzplätze belegt.

Mittags macht sich unser kleiner Konvoi wieder auf den Weg nach Deutschland. Bis Mitternacht sind alle Geflüchteten auf ihre insgesamt sechs verschiedenen Gastfamilien verteilt, die sie bereits mit gekochtem Essen, gemachten Betten und offenen Armen in Empfang nehmen. Wir hoffen, dass sie sich etwas erholen können. Natürlich möchten wir mit ihnen in Kontakt bleiben – wir wollen unser JDAV Netzwerk schließlich auch nutzen, um möglichst vielen das Ankommen und die Integration zu erleichtern.