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15.08.2012 Schweinsberg

15.08.2012 Schweinsberg 1514 m, Bayrischzeller Berge

Das besondere Vergnügen einer Fahrt mit der chronisch überlasteten Oberlandbahn besteht darin, einen Sitzplatz zu ergattern, während sich die Position der überzähligen Fahrgäste auf das Stehplatzformat einer Legehennenbatterie reduziert. 13 Oberlandler erreichen Geitau sitzend, denn die perfekte Organisation beginnt bereits am Start – je früher, desto besser.

Kurz nach dem Ziel-Bahnhof verlassen wir die Touri-Strecke mit einem Schlenk zur nicht ausgeschilderten privaten Rieder Alm. Dort werden beim Sepp die Nachmittagsüberraschung in einer großen Frischebox und die überflüssigen Regenschirme deponiert, um ohne Ballast den Traumpfad auf den Schweinsberg anzutreten. Da muss man über Insiderwissen verfügen, um die Steiglein zu finden, die uns zunächst durch kühlend schattigen Laubwald und dann über blumenreiche Wiesen auf eine blickfreie Einsattelung führen. Der Wendelstein, zum Greifen nah, grüßt uns mit seinem Sendemast und wir die bekannten Gipfel des Mangfallgebirges. Das letzte Wegstück bringt uns über einen felsdurchsetzten Grasrücken zur verdienten Mittagsrast auf einen idyllischen Voralpengipfel. Von dort erreichen wir in einem weiten Bogen die romantische Kesselalm, die bei der Sitzplatzverteilung auf der schmalen Holzveranda Ähnlichkeit mit der BOB assoziiert. Umso überraschter sind wir nach dem langen Abstieg zur Rieder Alm, auf der urigen Holzterrassse einen weiß-blau gedeckten Tisch und einen geschniegelten Sepp vorzufinden, der uns mit verschiedenen Sorten Bier aus dem kühlen Erdkeller verwöhnt. Dazu gibt es zwei Sorten "Annelieses Kuchenspezialitäten". Die Freude über den zahlreichen Besuch motiviert den Sepp zu einer Haus- und Einführung in das Leben eines Almerers, dessen Wohnküche stufenlos in den Kuhstall übergeht. Der kenntnisreiche Vortrag aus erster Hand lässt uns nachdenklich staunen über ein Leben, in dem die Modernität keinen Platz hat. Sonnenkollektoren in Fensterscheibengröße speisen den Akku einer mobilen Stalllaterne, die das stromlose Haus mit Abendlicht versorgt. Mit einer Prise Schmalzler und dem Versprechen wiederzukommen, machen wir uns auf zur Heimfahrt mit der schier berstenden Oberlandbahn – wir sitzen! Ein Tag mit Anneliesefeeling. Danke!

Tourenbegleitung: Anneliese Ramsauer
Text: Christine Gangl
Foto: Christine Gangl, Ernst Lunghamer, Anneliese Ramsauer

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