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Studie zum Tourengehen im Taubensteingebiet

LVS-Checkpoints enthüllen "Typologie des Tourengehers am Taubenstein"

Die Sektion München hat sich an einer umfangreichen Studie zur winterlichen Nutzung des Taubensteingebiets beteiligt, die mithilfe von LVS-Checkpoints und Interviews Daten zum Tourengehen erhoben hat. Die Studie lief seit Dezember 2018 und wurde gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Gebietsbetreuung Mangfallgebirge, der Alpenregion Tegernsee Schliersee und dem Lawinencamp-Bayern durchgeführt. 

Wir haben anhand der Ergebnisse eine "Typologie des Skitourengehers am Taubenstein" formuliert. Anknüpfend an unsere Kooperation veröffentlichten 2021 die Kolleg*innen der LMU eine wissenschaftliche Publikation zur Studie.

 


Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick:

 

  • Der durchschnittliche Skitourengeher startet morgens zwischen 8 Uhr und 10 Uhr. Im Winter 18/19 verteilte sich die Anzahl der Sportler gleichmäßig auf den Zeitraum zwischen 9:30 Uhr und 16:30 Uhr.

  • An Samstagen und Sonntagen sind Wintersportler überwiegend tagsüber unterwegs, mittwochs und donnerstags vermehrt auch nachts. Diese beiden Tage sind im Taubensteingebiet klassische Hüttenabende.

  • 33 % der Tourengeher wählen als Ziel das Taubensteinhaus, weitere 23 % den Taubenstein selbst. Beliebte Ziele sind außerdem der Jägerkamp und die Schönfeldhütte.

  • An den Wochenenden steigt die Anzahl der Sportler, sie kommen aus verschiedenen Regionen Bayerns.

  • 67 % der Tourengeher sind maximal zweimal im Monat am Taubenstein unterwegs; nur 7 % kommen mehr als viermal.

  • 73 % der Wintersportler sind in Gruppen von zwei bis drei Personen unterwegs, 19 % gehen allein.

  • 82 % der Tourengeher informieren sich vorab über die Lawinenstufe und nutzen dabei den offiziellen Lawinenlagebericht. Die aktuelle Lawinenwarnstufe wird jedoch durchweg unterschätzt und persönlich falsch eingeschätzt. 7,6 % wurden schon einmal selbst von einer Lawine erfasst.

  • 64 % der Tourengeher haben eine komplette Notfallausrüstung dabei, weitere 7 % nur das LVS-Gerät (im Notfall ist hier eine Rettung z. T. nicht möglich).

  • 77 % der Tourengeher informieren sich vorab online über die Tourenmöglichkeiten und -bedingungen, 50 % nutzen dazu AV-Karten.

  • 63 % der Tourengeher informieren sich erst im Gelände über die bestehenden Wald-Wild-Schongebiete, 35 % hingegen vorab über die Auszeichnungen in den AV-Karten.

Links zur Berichterstattung

Audioausschnitt von "Mittags in Oberbayern" (Bayern 1, 4.12.2020)

Ski-Touren in den Bergen: Darauf sollten Wintersportler achten (SAT.1 BAYERN, 8.12.2020)

Die Vermessung des Tourengehens (Bergsteiger-Magazin 3/2021)


Artikel zur Ansicht


Stimmen aus dem Spannungsfeld von Naturschutz, Sicherheit und Tourismus 


"Das Gebiet steht unter erheblichem Besucherdruck – im bevorstehenden Winter noch verschärft durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wir müssen die Situation zum Wohle der Natur genau beobachten und die Tourengeher vor Ort und über unsere Kommunikationswege aufklären und begleiten. Es liegt an jedem einzelnen. Tourengeher sollten höchste Rücksicht bei der Ausübung ihres Sports zeigen."

Roman Ossner (Mitarbeiter für Umwelt & Natur Sektion München)

"Es ist eine Sensibilisierung der Bergsportler für Schon- und Schutzgebiete vor Ort notwendig. Wir schlagen eine stärkere Lenkung etwa durch Ranger vor und die Erarbeitung eines Konzeptes für Tourenabende am Taubenstein."

Florian Bossert (Gebietsbetreuer Mangfallgebirge im Landkreis Miesbach)


"Die Studienergebnisse sollten vor allem in Ausbildung und Praxis berücksichtigt werden. Es ist notwendig, ein stärkeres Bewusstsein für die Lawinengefahr und Notfallausrüstung zu schaffen.“

Maximilian Witting (wiss. Mitarbeiter des LMU-Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung)

"Das Ergebnis der Studie bestätigt, was meine Bergführerkollegen und ich in den letzten Jahre beobachten konnten. Das meist einfache Gelände am Spitzingsee und die hohe Frequentierung wiegen die Tourengeher in vermeintlicher Sicherheit. Es führt dazu, dass viele mit unvollständiger Notfallausrüstung, manche sogar ohne unterwegs sind. Hier braucht es nach wie vor eine intensive Aufklärungs- und Schulungsarbeit."

Alexander Römer (Gründer des Lawinencamp-Bayern)


"Der Taubenstein ist ein hochfrequentiertes Skitourengebiet, das verstärkt von Anfängern und Einsteigern genutzt wird. Große Bedeutung wird daher künftig eine verstärkte Informationsvermittlung im Bereich Touren, Sicherheit und auch der Beschilderung haben."

Thorsten Schär (Geschäftsleiter Alpenregion Tegernsee Schliersee)

"Der Markt Schliersee freut sich, dass mit diesem Projekt fundierte wissenschaftliche Informationen auch für unsere Bürger/-innen und Gäste geschaffen wurden. Ein solches Projekt hat Strahlkraft und kann Vorbildcharakter für weitere Aktivitäten in dieser Richtung haben." 

Mathias Schrön (Kuramtsleiter Schliersee)