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Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus

1930 m, Berchtesgadener Alpen

Watzmannhaus 1930 m

Berchtesgadener Alpen

allgemein zugängliche, bewirtschaftete Hütte (Kategorie I) der Sektion München, erbaut 1888, erweitert 1894 und 1911

Auf dem Falzköpfl auf der Nordseite des Watzmanns wurde 1887/88 die erste gemauerte Hütte erstellt. Das Watzmannhaus liegt innerhalb des Nationalparks Berchtesgaden und ist der Watzmann-Stützpunkt, egal ob ganz einfach für einen Hüttenbesuch, die Ersteigung von Hocheck und Mittelspitze oder für die anspruchsvolle Watzmannüberschreitung.

Die Hütte wird kinder- und familienfreundlich geführt, und die westseitige Umgebung ist ein toller Spielplatz.

Das Watzmannhaus ist Stützpunkt der 4-tägigen "Watzmanntour".

Am 10.9.2018 haben die Baumaßnahmen im Rahmen der Generalsanierung des Watzmannhauses begonnen.

Das Watzmannhaus im Überblick

Öffnung: Die Hüttensaison 2019 ist beendet – das Watzmannhaus hat geschlossen. Wir danken für euren Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen ab vs. Ende Mai 2020.
Kontakt:

Annette und Bruno Verst,
Tel. Hütte (Mitte Mai–Mitte Oktober): +49 8652 964222,
Tel. Tal (Mitte Oktober–Mitte Mai 9:00–17:00 Uhr): +49 8652 979444
E-Mail

Reservierungen werden ausschließlich online angenommen! Gruppenreservierungen ab 15 Personen sind online nicht möglich. Hierfür bitten wir Sie um Zusendung einer E-Mail!
Schlafplätze:

10 Matratzenlager (2 x 7 Plätze, 4 x 8 Plätze, 1 x 12 Plätze, 1 x 14 Plätze, 1 x 26 Plätze, 1 x 32 Plätze); 60 Schlafplätze in Zimmern (5 Zweibett-, 5 Vierbettzimmer, 5 Sechsbettzimmer; Winterraum mit 10 Plätzen; gesamt: 200 Schlafplätze

Ausstattung: Trockenraum, Gruppenraum (35 Personen), Waschräume/WC Damen/Herren, offener Winterraum
Aktivitäten: Wandern – Klettern – Klettersteig – Skitouren
Tarife & Preise: Tarife, Stornoregelungen
Halbpension 26 €, Frühstück 7–9 €

Die Hüttenwirte

Die Hüttenwirte Annette und Bruno Verst
"Große Gastlichkeit am Großen Watzmann. Inmitten des Nationalparks Berchtesgaden freuen wir uns darauf, Sie bald einmal begrüßen zu dürfen, gerne auch mit Kindern, die hier oben eine ideale Umgebung vorfinden. Ihre Hüttenwirte Annette und Bruno Verst"

Wetter



Neues Hüttenfaltblatt

Hütten- und Toureninfos zum Watzmannhaus

Im völlig neu gestalteten Faltblatt finden Wanderer, aber auch Kletterer und Mountainbiker zahlreiche Tourentipps rund um das Watzmannhaus sowie Informationen zum Aufenthalt. Das gedruckte Faltblatt ist kostenlos in den Münchner Alpenvereins-Servicestellen und in den Hütten erhältlich.

Faltblatt Watzmannhaus herunterladen...

Generalsanierung

Watzmannhaus: Baustopp wegen Klage gegen Landratsamt

Am 30.08.2018 wurde uns im Zusammenhang mit unserem geplanten Bauvorhaben am Watzmannhaus der Beschluss des Verwaltungsgerichtes München vom 29.08.2018 zugestellt, in dem die aufschiebende Wirkung der Klage des BUND gegen den Freistaat Bayern, vertreten durch das Landratsamt Berchtesgadener Land, gegen die uns erteilte Baugenehmigung vom 16.02.2016 angeordnet wurde.

mehr...



AED am Watzmannhaus

Übergabe des Defibrillators am 23.06.2016

Das Watzmannhaus ist mit einem neuen AED-Defibrillator ausgestattet

Seit Juni 2016 ist das Watzmannhaus mit einem AED-Defibrillator ausgestattet, den der Verein für Alpines Rettungswesen dem Watzmannhaus kostenlos zur Verfügung stellte. Damit ist neben der Reintalangerhütte, der Albert-Link-Hütte, der Höllentalangerhütte und dem DAV-Haus Spitzingsee jetzt auch das Watzmannhaus mit diesem unter Umständen lebenswichtigen Rettungsmittel ausgestattet.

Arbeiten am Watzmann

Sanierung der Seilsicherungen am Watzmanngrat

Am Watzmanngrat wurden im Juli 2017 die Seilsicherungen saniert. Dabei wurden die Sicherungen im schwierigen Gelände erneuert und im leichten Gelände teilweise entfernt. Bei der Überschreitung des Watzmanns handelt es sich nicht um einen durchgängig gesicherten Klettersteig, sondern um eine hochalpine Bergtour, die Kletterfähigkeiten im II. Grad erfordert.

zum Interview mit dem Wegereferenten L. Köppl...

Webcam



Bilder

Video 1

Video 2


Übernachten auf dem Watzmannhaus

Das Watzmannhaus auf dem Falzköpfl

Das Watzmannhaus ist eine von 16 bewirtschafteten Schutzhütten der Sektionen München & Oberland und steht als allgemein zugänglicher Stützpunkt mit ingesamt 219 Schlafplätzen zur Verfügung.

Alpenvereins-Mitglieder zahlen ermäßigte Übernachtungsgebühren und haben Anspruch auf ein preiswertes Bergsteigeressen. Aber auch als Nichtmitglied sind Sie herzlich willkommen!

Die Hütte wird kinder- und familienfreundlich geführt, und die westseitige Umgebung ist ein toller Spielplatz, Aspiranten auf eine Watzmannbesteigung oder -überschreitung finden hier den perfekten Stützpunkt.



Schlafplatz reservieren

Julian Bückers
In einem der Zimmer auf dem Watzmannhaus
Die Reservierung der gewünschten Schlafplätze auf dem Watzmannhaus erfolgt nur mittels Online-Reservierung.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, frühzeitig zu reservieren: ganz besonders dann, wenn es sich um mehrere Übernachtungsgäste handelt.

Änderungen einer Reservierung sollten den Pächtern unbedingt mitgeteilt werden!

Eine frühzeitige Absage bei Verhinderung ist obligatorisch: Nicht nur um den Wirten die Organisation zu erleichtern und evtl. Stornokosten zu vermeiden, sondern auch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wer nicht kommt, kann auch verunglückt sein!

Hüttentarife des Watzmannhauses

Das muss mit

Ein Muss: der Hüttenschlafsack
  • ausreichend Bargeld, Kartenzahlung ist nicht möglich
  • Alpenvereinsmitglieder: Mitgliederausweis – für alle Nichtmitglieder besteht die Möglichkeit, die Mitgliedschaft direkt in der Hütte abzuschließen. 
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide, z. B. erhältlich im DAV City-Shop): gehört – auch in Zimmerlagern – aus hygienischen Gründen zur Grundausstattung
  • kleiner Müllbeutel, um den eigenen Müll wieder mit ins Tal zu nehmen
  • Stirnlampe für nächtliches oder frühes Aufstehen
  • Hüttenschuhe in Form von leichten Schlappen mit möglichst fester Sohle, da mindestens die Schlafräume nicht mit Bergschuhen betreten werden dürfen
  • kleines Handtuch und Waschzeug
  • ggf. Ohrstöpsel

Während des Aufenthalts

Gastraum des Watzmannhauses
  • Auf dem Watzmannhaus gilt striktes Rauchverbot.
  • Jeder Nächtigungsgast muss sich vor allem der Sicherheit wegen in das Hüttenbuch eintragen.
  • Hüttenruhe ist um 22 Uhr.
  • Es gilt die Hüttenordnung des DAV, ÖAV und AVS.
  • Für Übernachtungsgäste bietet das Watzmannhaus Halbpension an, für Alpenvereinsmitglieder außerdem noch ein "Bergsteigeressen" (das nicht mehr als 9 Euro kosten darf).
  • In der Regel gibt es morgens wie abends feste Essenszeiten; die genauen Uhrzeiten erfährt man vor Ort.
  • Bei Zahlung des Übernachtungspreises erhält man als Beleg eine sogenannte Schlafmarke, die gleichzeitig als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung gilt.
  • Im Winterraum bitte für Ordnung und Sauberkeit sorgen und die Bezahlung nicht vergessen!
  • Bitte beachten Sie die Informationen und Verhaltensempfehlungen des DAV zum Bettwanzenbefall auf Hütten!


Unterwegs mit Kindern

Auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet – der Aufstieg zum Watzmannhaus

Eine Bergtour auf das Watzmannhaus ist auch für Kinder ab 10 Jahren ein unvergessliches Abenteuer. Kleine Steige, Gämsen und Steinböcke, viele Almen für eine kurze Rast: perfekte Zutaten für ein unvergessliches Bergerlebnis.

Die 1200 Höhenmeter Hüttenzustieg sollten langsam angegangen werden, zumal der Steig im oberen Drittel steiler wird. Wer es aber bis auf das Watzmannhaus geschafft hat, macht Bergerlebnisse, die vielleicht ein Leben lang im Gedächtnis bleiben.

Und mit etwas Trittsicherheit, Bergerfahrung und solider Kondition dürfen sich sportliche und ambitionierte Nachwuchsbergsteiger in Begleitung ihrer Eltern sogar an die Besteigung des Watzmann-Hochecks wagen.

Mehr Tipps für das Unterwegssein mit Kindern in den Bergen

Hüttenkategorie I

Hüttenkategorie I: das Watzmannhaus
Alpenvereinshütten werden nach ihrer Funktion in drei verschiedene Kategorien eingeteilt. Das Watzmannhaus gehört zur Kategorie I:

Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Ihre Ausstattung ist schlicht, einfache Verköstigung ist ausreichend. Sie ist Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet und für den Besucher nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert in der Regel mindestens eine Gehstunde. Sie kann bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein.

Hüttenordnung der Kategorien I und II des DAV, ÖAV und AVS

Lage

Das Watzmannhaus im Nationalpark Berchtesgaden
Das Watzmannhaus liegt innerhalb des Nationalparks Berchtesgaden und ist der Watzmann-Stützpunkt, egal ob ganz einfach für einen Hüttenbesuch, die Ersteigung von Hocheck und Mittelspitze oder für die anspruchsvolle Watzmannüberschreitung.

Die Hütte wird kinderfreundlich geführt, und die westseitige Umgebung ist ein toller Spielplatz.

Talort: Berchtesgaden (572 m)

Geographische Koordinaten (dezimal): 47.571196, 12.934089

Geographische Koordinaten (GMS): 47°34'16.3"N 12°56'02.7"E

Lage auf Google Maps, Lage auf OpenStreetMap

GPX-Datei

Karte



Anreise mit Bahn & Bus


Die Anfahrt erfolgt bei allen Zustiegen zunächst mit der Bahn bis Berchtesgaden oder alternativ mit der Bahn bis Salzburg und Bus 840 bis Berchtesgaden.

Zur Wimbachbrücke: Von Berchtesgaden mit Bus 846 bis Haltestelle "Wimbachbrücke"; weiter mit Zustieg A

Zum Parkplatz Hammerstiel: Von Berchtesgaden mit verschiedenen Buslinien bis Haltestelle "Kramerlehen Schönau" und zu Fuß auf der Hammerstielstraße in 25 Min. zum Parkplatz Hammerstiel (1,4 km, 120 Hm); weiter mit Zustieg B

Zum Dorf Königssee: Von Berchtesgaden mit Bus 841 bis Haltestelle "Königssee"; weiter mit Zustieg C

Nach St. Bartholomä: Von Berchtesgaden mit Bus 841 bis Haltestelle "Königssee", zu Fuß in wenigen Minuten zur Seelände und mit dem Schiff bis St. Bartholomä; weiter mit Zustieg D

Anreise mit dem Kfz


Anfahrtsroute bei Google Maps

Die Anfahrt ins Berchtesgadener Land erfolgt auf der A 8 München–Salzburg und dann weiter bis Berchtesgaden oder Ramsau.

Zur Wimbachbrücke: Aus der Ramsau oder von Berchtesgaden in Richtung Ramsau bis zum Parkplatz Wimbachbrücke; weiter mit Zustieg A

Zum Parkplatz Hammerstiel: Aus der Ramsau oder von Berchtesgaden nach Oberschönau und auf der Hammerstielstraße zum Parkplatz Hammerstiel; weiter mit Zustieg B

Zum Dorf Königssee: Von Berchtesgaden zum Königssee, dort auf dem Großparkplatz parken; weiter mit Zustieg C

Nach St. Bartholomä: Von Berchtesgaden zum Königssee, dort auf dem Großparkplatz parken, zu Fuß in wenigen Minuten zur Seelände und mit dem Schiff bis St. Bartholomä; weiter mit Zustieg D



So geht's zur Hütte


Aufstieg zum Watzmannhaus im Bereich der Falzalm: Hier vereinigen sich alle Zustiegswege

Zustieg A: Von der Wimbachbrücke

zur Karte...

↑ 1300 Hm, 3,5–4 Std., leicht bis mittelschwer

Aus der Ramsau über Stubenalm, Mitterkaseralm und Falzalm
Vom großen Parkplatz an der Wimbachbrücke (630 m) ist hoch oben das Watzmannhaus schon zu sehen – 1300 steile Höhenmeter müssen bis dort hinauf überwunden werden! In Blickrichtung zum Watzmannhaus geht es zunächst nach links auf der Brücke über den Wimbach und wie beschildert sofort wieder rechts ab. Der breite Weg führt südwärts bergauf, an einem Haus vorbei und mündet in eine breitere Fahrstraße. Auf dieser kurz weiter bergauf, die erste Abzweigung rechts hinab ins Wimbachtal ignonieren und bei der zweiten Abzweigung wenig später rechts ab. Nun geht es mit mehrfachem Richtungswechsel im Bergwald hinauf zur Stubenalm (1140 m). Immer auf dem Hauptweg geradeaus weiter folgt eine weitere Waldpassage bis zur Mitterkaseralm (1410 m) mit Einkehrmöglichkeit. Bald endet der Fahrweg, und ein alpiner Steig zieht im steilen Zickzack zur Falzalm hinauf. Dann folgt die  Schlussetappe: Durch freies Gelände arbeitet man sich mit einigen Serpentinen die Falzköpfl-Ostflanke empor, bevor endlich das Watzmannhaus erreicht ist. Variante: Vom Parkplatz an der Wimbachbrücke auf der Straße zur Wimbachklamm und durch die sehr sehenswerte Klamm (kostenpflichtig). Gleich dahinter dann links hinauf und auf dem Hauptweg zur Stubenalm. Etwa 30 Minuten länger.

Zustieg B: Vom Parkplatz Hammerstiel

zur Karte...

↑ 1200 Hm, 3,5–4 Std., leicht bis mittelschwer, ausgeschilderter Herz-Kreislauf-
Testwanderweg

Etwas weniger Höhenmeter, dafür ein längeres und flacheres Anfangsstück
Der Parkplatz Hammerstiel (760 m) in der Hinterschönau – erreichbar zu Fuß bzw. per Anhalter von der Bushaltestelle Kramerlehen oder direkt mit dem Auto – ist der höchstgelegene Ausgangspunkt am Watzmann, aber dennoch sind es noch rund 1200 Höhenmeter bis zum Watzmannhaus. Vom Parkplatz aus wandert man auf der Straße in moderater Steigung weiter; diese schwenkt bald scharf nach links ins Schapbachtal und führt nur noch schwach ansteigend zu einer Kreuzung (989 m). Dort nicht links zur Schapbachalm weiter, sondern geradeaus über den Schapbach hinweg und im Wald hinauf zur Stubenalm (1140 m). Nun weiter wie bei Zustieg 1 über die Mitterkaseralm und die Falzalm zum Watzmannhaus.


Zustieg C: Vom Dorf Königssee

zur Karte...

↑ 1350 Hm, 4,5 Std., mittelschwer; am Falzsteig felsig und leicht ausgesetzt, aber gut gesichert

Über die Klingeralm, die Kührointhütte und den Falzsteig
Am Ausgangspunkt – dem Großparkplatz bzw. der Bushaltestelle am Königssee (607 m) – macht man zunächst das Hotel Königsseer Hof ausfindig und spaziert an dessen linker Seite zur Königsseer Ache, geht weiter zur Holzbrücke für Fußgänger und überquert diese. Nun geht es gerade über die Wiesen hinauf, vorbei an den Anwesen Öd und Jodler und an der Bob- und Rodelbahn entlang aufwärts. Der Klingerweg, ein Fahrweg, führt in mehreren Kehren im Wald zur Klingeralm (920 m) und dreht dann nach links ab. Bei der nächsten Verzweigung bleiben wir auf dem rechten Ast. Es folgen mehrere weitere Verzweigungen, bei denen gut auf die Beschilderung geachtet werden muss; schließlich erreicht man das flache, weitläufige Gelände der Kührointalm und die bewirtschaftete Kührointhütte (1420 m). Das Watzmannhaus liegt von hier aus gesehen exakt in Westrichtung 500 Höhenmeter höher. In einer langen, meist flachen Querung geht es nun auf dem Falzsteig nördlich am Kleinen Watzmann und am Watzmannkar vorbei, bevor eine steile Felsstufe mit Drahtseilsicherungen überwunden wird. Kurz darauf mündet der Weg oberhalb des Kasers der Falzalm in die Route von der Mitterkaseralm her ein, und über freies Gelände steigt man in einigen Serpentinen die verbleibenden 300 Höhenmeter zum Watzmannhaus hinauf.

Zustieg D: Von St. Bartholomä

zur Karte...

↑ 1350 Hm, 5 Std., schwer, auf dem teils mit Drahtseilen versicherten Rinnkendlsteig ausgesetzt und steil. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Steinschlaggefahr durch Voraussteigende.

Der schwierigste und längste, aber landschaftlich großartigste Hüttenzustieg
Am Beginn dieser außergewöhnlichen Route steht eine Schifffahrt über den Königssee – bereits das ist ja bekanntermaßen ein unvergessliches Erlebnis. Es kommt aber noch besser, wenn man anschließend in St. Bartholomä (604 m) aussteigt und dem nordseitigen Uferweg folgt. Nach dem flachen Spaziergang in Richtung Eiswinkel, wo der See am breitesten ist, taucht der Weg links in den Wald ein und führt bergauf. Bald geht es richtig zur Sache, indem der zunächst komfortable Weg zum alpinen Rinnkendlsteig wird und in vielen kleinen Richtungswechseln den teils sehr steilen, felsigen Hang emporklettert. Leitern, Trittstifte und Drahtseile erleichtern vielerorts das Vorankommen, und durchwegs ist große Vorsicht geboten! Auf einer Höhe von gut 1200 m geht der Rinnkendlsteig in eine lange Querung über, und mit sagenhaften Tiefblicken zum Königssee wandert man in nördlicher Richtung auf annähernd gleicher Höhe ausgesetzt bis zu der Stelle, wo die Steilwand in das flache Plateau des Archenkopfs übergeht. Noch ein letzter Höhepunkt ist geboten: ein kurzer Abstecher nach rechts zur Archenkanzel (1346 m), die zu den schönsten Aussichtspunkten am Königssee zählt. Dann spaziert man auf dem breiten Weg nach Norden zur Kührointhütte (1420 m) und nimmt dort nach einer Stärkung den weiteren Aufstieg zum Watzmannhaus wie bei Zustieg C in Angriff.


Aktuelle Tourenverhältnisse

Auf der Internetpräsenz des Nationalparks Berchtesgaden finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zur Begehbarkeit aller Hauptwege.



 


Touren rund um das Watzmannhaus

Das Watzmannhaus
Das große Schutzhaus dient in erster Linie zu einer Besteigung oder Überschreitung des Watzmanns. Doch lassen sich auch die Klettertouren an der Watzmann-Hocheck-Ostwand oder die beliebte "Wiederroute" an der Mittelspitze-Ostwand gut ab Watzmannhaus angehen, zumal es – nach gelungener Kletterei – unmittelbar an der Abstiegsroute steht.

Faltblatt "Watzmannhaus"

In den Servicestellen der Sektionen München & Oberland erhalten Sie das kostenlose Hütten- und Tourenfaltblatt "Watzmannhaus" mit allen Infos zur Hütte, zum Nationalpark Berchtesgaden und Tourenmöglichkeiten.

 

Das Faltblatt steht auch zum kostenlosen Download bereit.



Tourenkarte


Bergwegeklassifizierung der Alpenvereine

gelb: Fahr- und Forstwege ohne große Höhenunterschiede, keine absturzgefährlichen Passagen

blau: einfache Bergwege, die überwiegend schmal sind und steil angelegt sein können, keine absturzgefährlichen Passagen

rot: mittelschwere Bergwege, die überwiegend schmal und oft steil angelegt sind und absturzgefährliche Passagen sowie kurze versicherte Passagen aufweisen können

schwarz: schwere Bergwege, die schmal und oft steil angelegt sowie absturzgefährlich sind. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Mehr Infos zur AV-Wegeklassifizierung


Gipfeltouren


1 Watzmann-Hocheck, 2651 m

Am Gipfel des Hochecks

Nur Aufstieg: ↑ 730 Hm, 2 Std. (Abstieg zurück zum Watzmannhaus ↓ 730 Hm, 1,5–2 Std.), mittelschwer bis schwer; eine kurze drahtseilversicherte Passage. Trittsicherheit erforderlich.

Das Hocheck bildet den nördlichsten Gipfel des Großen Watzmanns und den Beginn des Watzmanngrats.
Vom Watzmannhaus geht es auf dem markierten Weg zunächst durch einige weitläufige Serpentinen, später direkter und teils über blanken, aber griffigen Fels aufwärts. Eine Steilstufe, der sogenannte Hochstieg, wird mittels leichter Kletterei und Drahtseilsicherungen überwunden. Weiter oben verläuft die Route in flacherem Gelände immer rechts der Gratschneide, von der senkrechte Wände nach links ins Watzmannkar abfallen, und führt zum Hocheck-Gipfel mit einer Unterstandshütte.

2 Watzmann-Mittelspitze, 2713 m

Blick auf die Mittelspitze

Ab Hocheck ↑ 80 Hm ↓ 20 Hm, 30 Min., schwer, Kletterstellen (I), ausgesetzt, bei Nässe, Schnee, Vereisung und Sturm gefährlich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Die Verwendung von Klettersteigausrüstung (Gurt, Klettersteigset, Alpinhelm, ggfs. Handschuhe) wird empfohlen

Auf den höchsten Zacken in der Krone von König Watzmann.
Am Hocheck beginnt der Watzmanngrat, schlagartig befindet man sich in ausgesetztem Klettergelände. Nur wer sich hier wohlfühlt, sollte weitergehen! Mithilfe einiger Sicherungen geht es meist rechts der Gratlinie über Steilstufen, Bänder und glatte Felsrampen hinüber zur Mittelspitze.

3 Watzmann-Südspitze, 2712 m

Sonnenaufgang an der Südspitze

Ab Mittelspitze ↑↓ ca. 180 Hm, 2–2,5 Std., schwer, Kletterstellen (I–II), ausgesetzt, bei Nässe, Schnee, Vereisung und Sturm gefährlich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Die Verwendung von Klettersteigausrüstung wird empfohlen

Noch etwas schwieriger als bis zur Mittelspitze: Das ist die große Watzmann-Überschreitung!
Nur wer mit dem bisherigen Aufstieg keinerlei Probleme hatte und über genügend Zeit- und Kraftreserven verfügt, kann bei gutem Wetter die Gratüberschreitung zur Südspitze dranhängen, andernfalls bietet sich hier die letzte gute Möglichkeit zur Rückkehr zum Watzmannhaus. Von der Mittelspitze folgt man weiterhin den Markierungen und hat auf dem langen Grat hinüber zur Südspitze zahlreiche Kletterstellen bis zum II. Grad zu meistern. Vielfach unterstützen Tritthilfen und Drahtseile das Vorankommen, doch handelt es sich bei diesem Gratübergang nicht um einen durchgängig versicherten Klettersteig, sondern um eine hochalpine, ausgesetzte Bergtour, die selbstständig bewältigt werden muss. Meist rechts (westlich) der Gratschneide, teils aber auch direkt auf dem Grat, geht es zur Südspitze.


4 Abstieg ins Wimbachtal und weiter zur Wimbachbrücke

Aussichtsreiche Wege

Ab Südspitze zur Wimbachgrieshütte ↓ 1400 Hm, 2,5 – 3,5 Std., schwer, Kletterstellen (I), Steinschlaggefahr. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Im oberen Teil Tragen eines Alpinhelms ratsam. Weiter zur Wimbachbrücke ↓ 700 Hm, 2 Std., einfacher und flacher, aber langer Wanderweg.

Das große und anstrengende Finale der Watzmann-Überschreitung.
Auch wenn die nicht enden wollenden 1400 Höhenmeter durch felsiges, brüchiges und bröseliges Gelände von der Südspitze hinab zur Wimbachgrieshütte schon für viele weiche Knie gesorgt haben: Dieser Abstieg ist der schnellste und sicherste im Falle einer Wetterverschlechterung. Von der Südspitze steigt man zunächst auf dem Gratrücken südostwärts ab und schwenkt dann bald mit den Markierungen nach rechts in die Südflanke des Bergs. Steil steigt und klettert man über Fels hinab zu den Geröllfeldern des Oberen Schönfelds. Links haltend geht es weiter bergab, wobei steile Schrofen mit Sand- oder Geröllauflage einen sicheren Tritt erfordern. In den Wiesen des Unteren Schönfelds erblickt das Auge endlich wieder etwas gemäßigtere Landschaftsformen (rechts Abstecher zum Goldbründl möglich, evtl. Wasser), bevor es zum Schluss durch steile, rutschige und unangenehm zu begehende Rinnen in wilder Umgebung auf den flachen Boden des Wimbachgrieses hinabgeht. Nach rechts erreicht man kurz darauf die Wimbachgrieshütte und folgt von dort zunächst dem markierten Wanderweg, dann dem Fahrweg talauswärts vorbei am Wimbachschloss bis zur Wimbachbrücke (abschließend evtl. noch Besuch der Wimbachklamm).

5 Kleiner Watzmann (Watzmannfrau), 2307 m

Gipfelfinale am Kleinen Watzmann

Ab Kührointhütte hin und zurück ↑↓ 900 Hm, 4 Std., schwer, eine sehr ausgesetzte, unversicherte Kletterstelle (II) am "Gendarm", danach Gehgelände, Kletterstellen und steile, glatte Felsplatten. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Nicht durchgehend markiert.

Eine anspruchsvolle Unternehmung in wilder Umgebung.
Die Besteigung des Kleinen Watzmanns ist eine eigenständige, schwierige Bergtour, die unbedingt Bergerfahrung erfordert und nicht unterschätzt werden sollte. Entweder man unternimmt sie vom Watzmannhaus aus, indem man zunächst von dort zur Kührointhütte absteigt. Oder man plant vor der Besteigung eine Nacht in der Kührointhütte. Oder aber man besteigt den Kleinen Watzmann aus dem Tal, was satte 1700 Höhenmeter Aufstieg bedeutet. So oder so: Der Weg führt über Kühroint. Dort wandert man wenige Schritte auf dem Weg in Richtung Watzmannhaus und geht nach Passieren der südlichsten Hütte (Klimastation) links haltend über die gegen Südwesten hin spitz zulaufende Almwiese hinauf. Dort beginnt ein schmaler, unmarkierter Waldpfad. Dieser führt zuerst noch flach, dann steil hinauf zum Nordostgrat des Kleinen Watzmanns, wo die Schlüsselstelle der Tour wartet: Am sogenannten Gendarm muss man sehr ausgesetzt über den Grat klettern (keine Drahtseilsicherung; nach rechts senkrechter Wandabbruch ins Watzmannkar). Anschließend folgt man den nur schwach vorhandenen Steigspuren und vereinzelten Markierungen durch die weitläufige Nordostflanke des Kleinen Watzmanns, wobei noch mehrere Kletterstellen und unterm Gipfel steile, glatte Felsplatten zu überwinden sind. Vom höchsten Punkt genießt man dann herrliche Ausblicke hinüber in die Watzmann-Ostwand und hinab zum Königssee.


6 Mooslahnerkopf, 1815 m

Atemberaubende Tiefblicke zum Königssee

Ab Kührointhütte hin und zurück ↑↓ 400 Hm, 2–2,5 Std., mittelschwer, steiler Waldpfad.

Traumhafte Königssee-Blicke vom kleinen Trabanten der Watzmannfrau.
Von der Kührointhütte wandert man südwärts auf dem Weg in Richtung Archenkanzel / Rinnkendlsteig, bis eine Forststraße kreuzt. Auf dieser geht man nach rechts. Nachdem die Straße zum zweiten Mal eine Linkskurve beschrieben hat, zweigt nach links ein kleiner Steig in den Wald ab. Auf diesem wandert man – stellenweise steil und über viele Wurzeln – hinauf zum Mooslahnerkopf, der eigentlich nur eine unbedeutende Erhebung im Ostgrat des Kleinen Watzmanns ist, zugleich aber als einer der schönsten Aussichtspunkte rund um den Königssee gilt.

7 Grünstein, 1304 m

Blick vom Grünstein auf Berchtesgaden

Als Abstecher auf dem Weg zur oder von der Kührointhütte: zusätzlich ↑↓ 130 Hm, 1–1,5 Std., leicht bis mittelschwer.

Der kleine, aber feine Aussichtsgipfel über dem Berchtesgadener Tal.
Der Grünstein zählt zu den schönsten und beliebtesten kleineren Bergwanderzielen in den Berchtesgadener Alpen, ist er doch rasch erreichbar und bietet eine herrliche Rundumsicht. Außer als eigenständige Halbtages-Wanderung aus dem Tal lässt er sich auch gut in einen Tourenaufenthalt am Watzmann integrieren – entweder gleich am Anfang, wenn es anschließend noch in Richtung Kührointhütte oder Watzmannhaus weitergeht, vielleicht aber besser noch als i-Tüpferl zum Schluss, wenn man vom Berg herunterkommt und noch ein letztes Mal Gipfelgefühle und beste Aussichten genießen möchte. Dazu spaziert man von der Kührointhütte auf der Fahrstraße gut 1 km weit nordwärts und zweigt dann – wenige Meter nachdem von rechts die Fahrstraße von Herrenroint her eingemündet ist – rechts auf den markierten Wanderweg zum Grünstein ab. Dieser folgt dem Kammverlauf nordwärts und führt auf der Ostseite des Schapbachriedels vorbei in die Einsattelung vor dem Grünstein (hier Abzweig rechts hinab zum Königssee). Kurz darauf ist die Grünsteinhütte erreicht (keine Übernachtung), von der aus man rechts (nordostwärts) hinauf den Grünstein besteigt, während die Fahrstraße links (nordwestwärts) nach Hammerstiel hinabführt.



Von Hütte zu Hütte

8 Die Watzmanntour

Ein großartiges Erlebnis: die Watzmanntour

4 Tage, Erfahrung im Bergwandern notwendig, bis zu 1300 Hm/5 Std. Aufstieg pro Tag

Die Watzmanntour, eine der schönsten Mehrtagestouren der Ostalpen, führt in vier Tagen durch den Nationalpark Berchtesgaden, den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands. Die äußerst vielseitige Runde reicht vom Königssee bis hinauf zum Watzmannhaus und auf einen der Watzmanngipfel. Zur detaillierten Routenbeschreibung...

Das Faltblatt zur "Watzmanntour" ist kostenlos erhältlich:

  • in den Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster oder in Gilching und
  • steht hier zum Download bereit.

Skitour

Watzmann-Hocheck, 2651 m

Weiter zum Hocheck

(Nicht in der Karte verzeichnet)

Das Watzmann-Hocheck, eine der anspruchsvollsten (Frühjahrs-)Skitouren in den Nördlichen Kalkalpen, kann auch vom Watzmannhaus, evtl. nach Übernachtung im Winterraum, angegangen werden. Sicheres Beherrschen der Ski sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt (Absturzgelände!), beste Kondition sowie absolut lawinensichere Verhältnisse sind notwendig.

Dauer: ↑ 6–6,5 Std.

a) von Hammerstiel zur Stubenalm (siehe: Zugang Hammerstiel) – auf dem Sommerweg über die Mitterkaser- zur Falzalm – 100 Meter vor dem Watzmannhaus gerade aufwärts zum Gratrücken (Drahtseile) (3,5 Std.)

b) vom Watzmannhaus auf Sommerroute die Ski bis über den "Hochstieg" (siehe Bergtour Hocheck) tragen – zunächst mit Fellen weiter, dann auf meist schneefreiem Gipfelgratrücken wieder Ski tragen (2,5–3 Std.) 

Abfahrt: in Nordrichtung (etwa in der Mitte der breiten Gipfelflanke) abwärts – nordwestliche Querung (mit Abstand zu Abbrüchen in die Watzmanngrube) – wo die Flanke in einen gratartigen Rücken übergeht, südöstlich in die Watzmanngrube hinunterfahren – durch einen flachen Graben zwischen Gugel und Watzmannhaus (links Felsrippen) steil zur Grubenalm – von dort auf Ziehweg (man wird die Ski meist tragen müssen) zur Stubenalm



Alpenvereinskarte und Führer

 

Alpenvereinskarte BY 20 "Lattengebirge", mit Wegmarkierung und Skirouten 1:25.000

Alpenvereinskarte BY 21 "Nationalpark Berchtesgaden", mit Wegmarkierung und Skirouten 1:25.000

TKU 4, Freytag & Berndt 102

Alpenvereinsführer "Berchtesgadener Alpen"

Faltblatt "Watzmanntour", kostenlos in den Servicestellen erhältlich Download

Kostenloses Faltblatt "Der Watzmann – Sicher auf den König der Berchtesgadener Alpen" Download

Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sind erhältlich in unseren Servicestellen am Isartor im Globetrotter, am Marienplatz im Sport Schuster und in Gilching.


Hüttengeschichte

Über 125 Jahre Hüttengeschichte am Großen Watzmann

Das Watzmannhaus nimmt als eine der meistfrequentierten Hütten des Alpenvereins seit jeher eine besondere Stellung ein und hat in seiner langen Geschichte zahlreiche Erweiterungen und Umbauten erlebt.

zur Hüttengeschichte...

Tipp: Watzmanntour

In vier Tagen rund um den berühmten Watzmann

Mehr Bergerlebnis geht nicht! Die viertägige Umrundung des Watzmannstocks führt vom Königssee zum Watzmannhaus, hinab ins Wimbachtal und über den Trischübel weiter ins Steinerne Meer.

zur Watzmanntour...

Sicher zum Watzmann

DAV-Faltblatt zu den Hauptrouten auf den Watzmann

Der Deutsche Alpenverein hat ein Faltblatt zu den Hauptrouten auf den Watzmann (2713 m) herausgegeben, in dem wichtige Infos und Empfehlungen für eine möglichst sichere Besteigung zu finden sind.

Seite "Sicher auf den Watzmann"...

Der Umwelt zuliebe

Gemeinsam unsere schöne Bergwelt erhalten

Wir alle können einen Beitrag zum Schutz der Bergwelt leisten, indem wir z. B. das Auto stehen lassen und öffentlich anreisen, auf Tour Rücksicht auf Pflanzen und Wildtiere nehmen sowie unseren Müll mit ins Tal nehmen.

mehr Tipps...