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Projekt Sektion München 150plus: der aktuelle Stand

Unser gemeinsamer Weg in die Zukunft

Das Projekt wurde im Sommer 2018 gestartet. Die Ziele waren und sind:

Das Projekt wurde von einer eigens dafür eingesetzten Projektgruppe bearbeitet. Im Spätherbst 2018 fand eine Mitgliederbefragung statt, über deren Ergebnisse auf der Mitgliederversammlung 2019 informiert wurde. Jeweils im Januar 2019 und 2020 wurde ein "World-Café" durchgeführt. Auf beiden Veranstaltungen haben sich rund 200 Teilnehmer*innen aktiv in die Diskussion eingebracht. Ursprünglich sollten die Ergebnisse des Projekts in Form der neuen Satzung im Rahmen der Mitgliederversammlung 2020 verabschiedet werden, die Beschlussfassung ist nun für die kommende Mitgliederversammlung 2021 vorgesehen. 


Die wesentlichen Ergebnisse der Projektarbeiten können in folgenden sieben Punkten zusammengefasst werden:

  • Das Selbstverständnis der Sektion München ist formuliert.
  • Die Mitgliedschaft in der Sektion München bleibt in der heutigen Form unverändert erhalten.
  • Ergänzend zur Mitgliederversammlung, die alle drei Jahre stattfindet, wird in den beiden Zwischenjahren eine Delegiertenversammlung eingeführt, die aus gewählten Vertreter*innen der Gruppen und der nicht in Gruppen organisierten Mitglieder zusammengesetzt ist und insgesamt rund 100 Personen umfasst. Durch die regelmäßige Befassung mit den der Delegiertenversammlung übertragenen Aufgaben und Kompetenzen wird diese zu einem starken Partner des Vorstands.
  • Zur Intensivierung der Partizipation und Verbesserung der Mitgestaltung, Meinungsbildung und Transparenz wird als neue Plattform das Forum eingerichtet, das für alle Mitglieder offen ist und die Mehrjahresplanung sowie weitere grundsätzliche Sektionsthemen zum Gegenstand hat.
  • Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern, darunter der*die Jugendreferent*in. Der Vorstand untersteht einer Amtszeitbeschränkung. Eine Nachfolgeplanung wird regelmäßig erstellt. Der Vorstand kann für bestimmte Themen Arbeitsgruppen einrichten.
  • Die ehrenamtlichen Rechnungsprüfer*innen werden bei ihrer Tätigkeit von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterstützt.
  • Ein Schiedsgericht regelt Streitigkeiten zwischen der Sektion München und ihren Mitgliedern oder zwischen Mitgliedern der Sektion. Daher entfällt der Ehrenrat.

Projektablauf 150plus

In einem partizipativen Prozess wurden in einer Projektgruppe auf folgende Fragen Antworten erarbeitet:

 

Mitgliederbefragung 2018:

Um eine solide Basis für die Diskussion dieser Themen zu haben, wurde im Spätherbst 2018 eine Mitgliederbefragung durchgeführt, an der insgesamt 1147 Personen teilgenommen haben und die inzwischen ausgewertet ist. Einige für die Diskussion der zentralen Projektfragen wichtige Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt; die vollständige Auswertung mit allen Diagrammen und Beispielen für konkrete Antworten können als PDF-Datei heruntergeladen werden.


Ergebnisse der Mitgliederbefragung

Abbildung 1: Image
Abbildung 2: Zufriedenheit und Wichtigkeit der Hauptaktivitäten
  • Die Sektion München hat insgesamt ein gutes bis sehr gutes Image (vgl. Abb. 1). Einschränkungen gibt es bei den Kriterien »innovativ«, »partizipativ« und »transparent«. Topwerte erzielen die Kriterien »aktiv«, »kompetent« und »professionell«.
  • Ein weiteres, wichtiges Ergebnis war, dass zwischen der Beurteilung der Wichtigkeit der Leistungen und der Zufriedenheit darüber, wie und in welcher Qualität sie erbracht wurden, hohe Übereinstimmung besteht (vgl. Abb. 2). Deutliche Abweichungen gab es einzig bei den Themen Umwelt- und Naturschutz sowie Leistungs- und Spitzensport.
  • Dass das Projekt Sektion München 150plus den Fokus richtig gesetzt hat, zeigt die Umfrage zum Themenbereich Vereinsarbeit. Das Ergebnis ist hier insgesamt etwas weniger positiv als im Image- und Leistungsbereich (vgl. Abb. 3). Am zurückhaltendsten beurteilen die Antworten die Fragen danach, ob die Meinung der Mitglieder gehört wird und wie transparent und nachvollziehbar die Entscheidungen des Sektionsvorstandes wahrgenommen werden.
  • Die Gesamtzufriedenheit wird schließlich als sehr hoch beurteilt (vgl. Abb. 4). Erfreulich ist auch die Tatsache, wie hoch die Bereitschaft zu sein scheint, Freunden und Bekannten die Mitgliedschaft in der Sektion München zu empfehlen.

 


World-Café

Rund 100 Ehrenamtliche diskutierten beim World-Café über die Zukunft der Sektion München

Ergänzend zur Mitgliederbefragung wurde am 11. Januar 2019 ein World-Café durchgeführt, das von rund 100 ehrenamtlich im Verein tätigen Teilnehmenden genutzt wurde, ihre Ansichten zu folgenden Themen in die Diskussion um die Zukunft der Sektion München einzubringen:

  • Bergsport: Soll sich die Sektion München dafür einsetzen, dass das Bergsteigen auch als Wettkampfsportart innerhalb des Deutschen Alpenvereins weiter professionalisiert wird? Oder soll vielmehr die Förderung des Breitenbergsports die Schwerpunktaufgabe des DAV und insbesondere der Sektion München sein?
  • Naturschutz versus Naturnutzen: Wie intensiv soll – auch auf politischer Ebene – die Sektion München sich im Interesse des Erhalts der Ursprünglichkeit der Alpen gegen die weitere touristische Erschließung bzw. Nutzung der Alpen einsetzen? Wie sollen die Aktivitäten/Angebote der Sektion München aussehen, damit sie möglichst umwelt- und naturverträglich sind?
  • Infrastruktur: Die alpine Infrastruktur, insbesondere Hütten und Wege, sind eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des Bergsports. Wie soll diese Infrastruktur ausgestattet sein? Welche Anforderungen muss sie erfüllen? Welche Erwartungen muss sie befriedigen?
  • Positionierung der Sektion München: Wie muss die Sektion München in Zukunft positioniert sein, damit sich ehrenamtlich engagierte Mitglieder mit ihr identifizieren können? Mitgliederzahl, Mitgliederwerbung: Soll die Sektion wachsen, stagnieren oder schrumpfen? Wie soll sich die Sektion München als Dienstleistungsanbieter aufstellen? Wie wird sich die Zusammenarbeit mit möglichen Sponsoren und Werbepartnern in Zukunft vorgestellt?
  • Mitwirkung: Welche Erwartungen werden an Mitwirkungs-, Mitgestaltungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten in der Großsektion München gestellt? Sind die Möglichkeiten dafür bekannt und reichen diese aus oder müssen neue bzw. zusätzliche geschaffen werden?
  • Struktur: Sind die aktuellen Strukturen der Sektion München mit 170.000 Mitgliedern zeitgemäß und zukunftsorientiert? Ist die Mitgliederversammlung als oberstes Organ noch das richtige Instrument? Braucht es weitere Entscheidungsgremien? Wird sonstiger Veränderungsbedarf gesehen und wenn ja, wo bzw. wie?

 

Zusammenfassung

Interessant und im Hinblick auf die Gestaltung der Zukunft auch sehr hilfreich war, dass die Ergebnisse der Mitgliederbefragung und des World-Cafés in wesentlichen Fragen in die gleiche Richtung zielen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Hütten sind wichtig und müssen möglichst umweltverträglich und effizient betrieben werden.
  • Die Sektion München muss sich aktiv für Lenkungsmaßnahmen im alpinen Raum einsetzen.
  • Die Sektion München muss sich für effiziente Klimaschutzmaßnahmen einsetzen.
  • Als Naturschutzverein muss die Sektion München gegen weitere Erschließungsprojekte Stellung beziehen.
  • Die Sektion München muss sich für die Begrenzung der touristischen Vermarktung und Bergnutzung einsetzen.
  • Alpine Bergsteigerwettkämpfe und das Leistungsbergsteigen finden kaum Interesse und haben aus Sicht der Mitglieder keine Priorität.

Überaus deutlich bestätigt wurde im Rahmen dieser Analysearbeiten auch die Bedeutung der Sektion München als Dienstleisterin für ihre Mitglieder. Sowohl die Wichtigkeit der erbrachten Dienstleistungen wie auch die Zufriedenheit mit ihrer Qualität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis sind insgesamt sehr hoch.

Das Projekt Sektion München 150plus ist zum aktuellen Zeitpunkt im Plan. Die Projektgruppe arbeitet zurzeit an der definitiven Version des Selbstverständnisses und befasst sich mit Überlegungen zur zukünftigen Struktur der Sektion München, um die Rahmenbedingungen der Großsektion mit dem Bedarf nach stärkerer Mitwirkung unter Berücksichtigung der Handlungsfähigkeit der Sektion noch besser in Einklang zu bringen. Die Mitglieder werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Dr. Charles Giroud,
Projektleiter B’VM (Beratergruppe für Verbands-Management)

Was ist ein World-Café?

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