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München, 10.09.2026
Im Oktober endet auf vielen Hütten des Alpenvereins München & Oberland die Sommersaison 2026. Nach einem trockenen und warmen Bergsommer ziehen die Hüttenwirt*innen der 17 sektionseigenen Hütten eine überwiegend positive Bilanz: Die Zahl der Gäste stieg, auch aufgrund des stabilen Wetters. Gleichzeitig machen sich die Folgen des Hitzesommers auch im Gebirge bemerkbar.
Von der Tageswanderung bis zur mehrtägigen Bergtour: Die Hütten des Alpenvereins München & Oberland waren auch in diesem Sommer wichtige Stützpunkte für Bergsportler*innen. Viele Hütten verzeichneten dabei, insbesondere im Juli, eine hohe Auslastung und mehr Gäste als in den Vorjahren. Unter anderem war das stabile Sommerwetter ein Faktor für die vielen Hüttengäste.
Gleichzeitig zeigten sich in den Alpen auch die negativen Auswirkungen dieses außergewöhnlich warmen und trockenen Sommers. Auf mehreren Hütten wurde Wasser zu einem noch knapperen Gut als sonst. Besonders betroffen war das Watzmannhaus, das Trinkwasser mit der Materialseilbahn hochtransportieren musste und die Waschräume nur zeitweise öffnen konnte. Die Entwicklung verdeutlicht, dass die Folgen anhaltender Hitzeperioden auch in den Bergen Konsequenzen haben.
Nun endet auf vielen Hütten die Sommersaison. Bereits Mitte September schließen mit dem Taschachhaus und dem Heinrich-Schwaiger-Haus die ersten hochalpinen Stützpunkte. Anfang Oktober folgen unter anderem Falkenhütte, Lamsenjochhütte, Johannishütte, Knorrhütte, Höllentalangerhütte, Reintalangerhütte und Watzmannhaus. Das Taubensteinhaus und die Schönfeldhütte bleiben noch bis Anfang November geöffnet.
Die planmäßigen Saisonenden im Überblick:
Einige Hütten bleiben auch über die Sommersaison hinaus wichtige Anlaufstellen für Bergsportler*innen. Albert-Link-Hütte und Oberlandhütte sind ganzjährig geöffnet und die Vorderkaiserfeldenhütte nimmt nach Abschluss der Umbauarbeiten im Oktober endlich wieder den Betrieb auf.
Der Alpenverein München & Oberland bedankt sich bei den Hüttenwirt*innen, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz während der Saison. Trotz der Herausforderungen eines heißen und trockenen Sommers gelang es den Teams auf den Hütten, vielen Gästen sichere Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten anzubieten.