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Arbeitstouren Falkenhütte 2009

AGUSSO-Arbeitstouren zur Falkenhütte 2009

Arbeitstouren zur Falkenhütte sind schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des AGUSSO-Programms. Neben dem Klassiker Erosionsbekämpfungsmaßnahmen am "AGUSSO-Weg" Ladizalm – Falkenhütte (s.a. ausführlichen Bericht zur Entstehungsgeschichte dieses Wegs) stehen auch im Umfeld der Hütte immer wieder Aufgaben an, die im engeren oder weiteren Sinne der Naturschutzarbeit zuzurechnen sind.

 

Foto: J. SimonIm Juni 2009 ersetzten wir beispielsweise den alten Stacheldrahtzaun um die Quellfassung durch einen wirksameren Elektrozaun. Auch am anderen Ende der Wasserverwertung waren wir tätig. Seit einiger Zeit betreut die AGUSSO die Umzäunung der Pflanzenkläranlage. Dieser behördlicherseits vorgeschriebene Zaun verhindert eine Beschädigung der Verrieselungsrohre durch Viehtritt und stellt sicher, dass die Klärleistung ohne

Nach dem Almabtrieb im Herbst muss der Zaun um die Quellfassung wieder abgebaut werden

 

Verfälschung durch Hinterlassenschaften der Rindviecher gemessen werden kann. Die Errichtung der Pflanzenkläranlage in den 80er-Jahren geht übrigens auf eine Initiative der AGUSSO zurück.

 

Foto: J. SimonBeim Zaunaufbau im Juni dieses Jahres mussten wir allerdings feststellen, dass sich eine Muffenverbindung des Verrieselungsrohrs gelöst hatte, so dass das Abwasser dort als Rinnsal austrat und nicht wie gewünscht über eine Breite von etwa 8 m über den Hang verteilt wurde. Wir konnten den Schaden zwar behelfsmäßig beheben, die endgültige Reparatur musste dann aber doch von einer Fachfirma durchgeführt werden.

Ausgegrabenes Verrieselungsrohr der Pflanzenkläranlage

 

Foto: J. SimonNatürlich gab es auch am Weg zur Ladizalm wieder Arbeit. Die im Vorjahr mit großem Aufwand erneuerte Kiesauflage hatte sich über den Winter gut gehalten, es musste "nur" der an den Wasserauskehren angeschwemmte Kies entfernt werden. Daneben waren einige verrottete Auskehren zu erneuern. Bei diesen Aufgaben war der Elan unseres jüngsten Mitstreiters Patrick (8) nicht zu bremsen.

 

Instandsetzungsarbeiten am "AGUSSO-Weg"

 

Anfang August fand dann noch eine ursprünglich gar nicht geplante 4-tägige Arbeitstour statt. Diese diente als Ersatz für eine Arbeitswoche im Nationalpark Donau-Auen, die in Zusammenarbeit mit der Naturschutzgruppe NUS der OeAV-Sektion Austria geplant war, wegen der Mückenplage an der Donau jedoch auf 2010 verschoben werden musste.

 

Foto: J. Simon5 Oberländer und Münchner Mitglieder, die sich diese Woche freigehalten hatten, waren bereit, statt nach Wien ins Karwendel zu fahren und auf der Falkenhütte anstehende Arbeiten zu erledigen. Neben einigen Anliegen von Hüttenreferent Horst Wels, wie z.B. dem Ausgraben eines alten Drainagerohrs, standen Wegearbeiten am Mahnkopf sowie eine Baumfällaktion an der Schwarzen Lacke im Johannistal an. Die dort geschlagenen Fichtenstämme wurden zu Wasserauskehren verarbeitet. An einem Regentag sortierten wir Horsts umfangreiches Materiallager im "Erkerkeller" der Falkenhütte und legten uns beim Großreinemachen im Winterraum ins Zeug.

 

 

Ein altes Drainagerohr wird ausgegraben 

 

Foto: J. SimonNach der obligaten Zaunabbauaktion im September fuhr, kurz bevor die Hütte im Oktober geschlossen wurde, ein 3-köpfiges AGUSSO-Spezialeinsatzkommando noch einmal hinauf. Anlass war eine Begehung des Erosions-Sanierungsgebiets zusammen mit Dr. Partl, einem Experten für Wiederbegrünungsmaßnahmen beim Amt der Tiroler Landesregierung. Von ihm erhielten wir Tipps, wie wir die nun schon seit über 10 Jahren z.T. recht zäh verlaufende Rekultivierung der Erosionsflächen effizienter und schneller zum Erfolg führen können. Seine fachlichen Ratschläge zu Saatgutauswahl und Düngung hoffen wir in der nächsten Saison umsetzen zu können.

 

Begutachtung der Wiederbegrünungsmaßnahmen am "AGUSSO-Weg" zur Ladizalm

 

Dr. Jochen Simon