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Anna Lechner: Vom Podest direkt zur Prüfung

Zwischen Wettkampf und Abitur: Anna Lechner im Interview

Das muss man erst mal so hinkriegen: Klettern und Schule. Noch viel schwieriger: Im Klettern auch noch auf das Podium bouldern, unter die besten Drei, und gleichzeitig Abitur schreiben! Anna Lechner kann das. Die 17-Jährige vom Kletterteam München & Oberland ist sogar Wiederholungstäterin. Vor gut drei Wochen rockte sie den Europäischen Jugend-Cup in Graz, wurde Zweite und schrieb danach Mathe-Abi. Am vergangenen Wochenende dann die Deutsche Meisterschaft der Damen in Bochum. Anna am Sonntag zum ersten Mal im Finale, Platz drei, die totale Sensation. Und am Montagmittag? Bio-Colloquium! Abitur! Oft muss sie das allerdings nicht mehr machen. Bis zur Weltmeisterschaft im August in Russland sind nicht mehr so viele Wettkämpfe, und in der Schule steht auch nur noch eine Prüfung an. Dann ist das Abitur hoffentlich geschafft.

Susanne Menhorn: Anna, aber dann wird gefeiert, oder? Wo geht es nach dem Abi nächste Woche hin?

Anna Lechner: Ich bleibe da und gebe im Training lieber richtig Gas. Die Deutsche Meisterschaft hat Spaß gemacht. Das Finale war mega-cool. Es war auch mein erstes Finale bei den Damen. In den zwei Jahren davor war ich zwar auch immer bei den Top-Ten dabei, aber im Halbfinale lief es nie so gut. Dieses Mal habe ich schon in der Qualifikation gemerkt, ich kann vorne mitklettern.

Du warst Sechste nach der Quali!

Ja, und im Halbfinale habe ich bei der Besichtigung gemerkt, dass ich auch ins Finale klettern kann. Der erste Boulder war einfach, den haben alle geschafft. Beim Zweiten lief es nicht so, den Dritten habe ich geflasht. Das Dach im vierten Boulder hat mir zwar nicht so gelegen, aber ich habe immerhin die Zone erreicht.

Und Du warst damit Vierte und im Finale, in der Runde der besten Sechs. Bist Seite an Seite mit den ganz Großen geklettert, mit Alma Bestvater, die am Ende hinter Dir lag. Wie war es da?

Ich habe erst mal nicht so ans Podium gedacht. Aber bei der Besichtigung habe ich gesehen, dass mir die letzten beiden Boulder taugen, dass ich da was reißen kann. Also bin ich raus gegangen und hatte Spaß. Beim ersten Boulder lief es dann auch gleich besser als gedacht. Da bin ich im ersten Versuch beim letzten Zug zum Top gefallen, konnte allerdings danach keinen weiteren qualitativ hochwertigen Versuch setzen. Und den vierten Boulder haben nur zwei geschafft, Afra Hönig, die gewonnen hat, und ich. Das hat mich sehr gefreut.

Bei der Deutschen Meisterschaft gab es auch einen Speed-Wettbewerb. Da bist Du nicht gestartet?

Im Speed bin ich nicht so gut. Ich bin eher der Boulderer. Und wer im Bouldern was reißen wollte, hat auf Speed verzichtet. Speed war auch am selben Tag wie die Boulder-Quali. Es hätte vielleicht Spaß gemacht mitzumachen, wenn es an einem anderen Tag stattgefunden hätte. Aber so habe ich nur zugeschaut.

Hast Du auch was von den anderen Disziplinen im Ruhrstadion mitbekommen? Die Ruhrgames, die den Rahmen für die Deutsche Boulder- und Speedmeisterschaften abgegeben haben, waren ja wie kleine Olympische Spiele mit sehr vielen Sportarten, nicht nur Klettern.

Dass so viele Sportarten vertreten waren, war mega-cool. Es ist super, wenn man auch mal andere Leute in anderen Sportarten sieht. Aber durch den straffen Zeitplan zwischen Halbfinale und Finale hatte ich leider keine Zeit, wo anders zuzuschauen. 

Vielen Dank fürs Gespräch und viel Erfolg beim Abitur und dann bei der WM in Russland!