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Mit 15 Jahren: Weltcup-Premiere für Anna Apel

Update, 02.07.21, 12:15 Uhr:

Luft nach oben, aber nicht unerreichbar

Cool bleiben bei der eigenen Weltcup-Premiere, das konnte Anna Apel. Bei den Speed-Rennen im Schweizer Villars-sur-Ollon kam die 15-Jährige vom Kletterteam München & Oberland in der Quali gegen Frankreichs Schnellste, Anouck Jaubert, auf respektable 8,87 Sekunden.

Platz 29 von 43 Starterinnen bei der eigenen Weltcup-Premiere, „das war schon so zu erwarten“, kommentierte Anna Apel ihren ersten Start auf der ganz großen Bühne, im Speed-Weltcup der Damen in Villars-sur-Ollon in der Schweiz.

Dass die 15-jährige Münchnerin gleich im ersten Quali-Lauf am Donnerstagnachmittag eine ordentliche 8er-Zeit hinlegte, konkret 8,87 Sekunden, beweist ihren kühlen Kopf in diesem hitzigen Zweier-Duell. Denn am anderen Seil direkt daneben hing mit Anouck Jaubert, Frankreichs Schnellste, die am Ende in Villars als Fünfte in die Endrunde einzog und im Sommer bei den Olympischen Spielen in Tokio startet. Allein das könnte eine so junge Kletterin durchaus ein bisschen nervös machen. Nicht so Anna Apel, die sich mit zwei Europapokal-Starts bei den Damen in Innsbruck und Gaflenz in dieser, so Anna, „so ganz anderen Welt“ einfinden konnte.

Deutsches Duell im Speed-Weltcup

Der zweite Quali-Lauf war dann fast so etwas wie ein Heimrennen, ein rein deutsches Duell im Speed-Weltcup: Anna Apel vom Kletterteam München & Oberland gegen die fünf Jahre ältere Julia Koch aus Wuppertal. „Ich wollte alles geben und bin abgerutscht“, berichtete Anna. Trotzdem kam sie in achtbaren 9,52 Sekunden oben an. Fürs Finale der besten 16 Starterinnen haben diese beiden Zeiten allerdings nicht gereicht. „Dafür hätte ich schon eine neue Bestzeit laufen müssen“, so Anna. Die Russin Elena Timofeeva schaffte den Finaleinzug als 16. mit ihren 8,17 Sekunden ganz knapp. Annas Bestzeit liegt derzeit bei 8,41 Sekunden.

„Da ist bei mir schon noch Luft nach oben. Die sind noch recht weit weg, aber unerreichbar sind sie nicht“, zeigte sich Anna anderntags, auf ihrer Zugfahrt zurück nach München optimistisch. Tagesbeste in der Quali war einmal mehr die russische Weltrekordlerin Juliia Kaplina mit 7,01 Sekunden.

Während die Weltelite in Villars am Freitag um 9 Uhr in die Lead-Quali startete und anschließend die Speed-Finals austrägt, beschäftigt sich Anna Apel bereits mit ihrem Wochenendprogramm, das – ausnahmsweise – so ganz anders aussieht: „Ich muss jetzt erst mal zu Hause ein bisschen was für die Schule nacharbeiten.“ Ihr nächster Wettkampf, nachdem wochenlang jedes Wochenende irgendwas war? „Das weiß ich gerade gar nicht.“

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Ursprüngliche Meldung vom 01.07.2021:

Anna Apel (15 Jahre) startet am heutigen Donnerstag, zum ersten Mal im Weltcup. Der Damen! Ab 15 Uhr heißt es Daumen drücken, dann beginnen die Speed-Rennen im Schweizer Villars-sur-Ollon.

„Das ist schon noch mal ein anderes Ding“, kommentierte die 15-jährige Anna Apel vom Kletterteam München & Oberland ihren ersten Start im Damen-Weltcup, heute im Speed-Wettbewerb in Villars/Schweiz. Um 15 Uhr geht es los.

Erst vor kurzem feierte die junge Gymnasiastin in Innsbruck ihre Premiere im Europacup der Damen und war da schon komplett überwältigt: "Das ist eine ganz andere Welt. Neben Janja zu stehen, ist voll beeindruckend", beschrieb Anna ihre erste Begegnung mit dem slowenischen Superstar Janja Garnbret.

Für den Speed-Wettbewerb heute ist die Slowenin übrigens auch gemeldet. Speed gehört allerdings nicht gerade zu den Stärken der sechsfachen Weltmeisterin, ist aber Teil des kombinierten Wettkampfformats bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo Klettern erstmalig auf dem Programm steht. Deshalb wird es auch von der Weltelite verschärft trainiert.

"Mithalten kann ich auf jeden Fall"

Von den 8,36 Sekunden, die Janja Garnbret Ende Mai beim Weltcup in Salt Lake City benötigte, ist Anna Apels in Bochum Anfang Juni gelaufene Bestzeit, 8,41 Sekunden, gar nicht mal so weit entfernt. Es könnte also durchaus eine Begegnung auf Augenhöhe werden. "Mithalten kann ich mit meiner Zeit auf jeden Fall", gibt sich Anna Apel selbstbewusst vor ihrem Weltcup-Start in der Schweiz.

Und dass sie ausgerechnet im selben Wettbewerb, in dem die Russin Juliia Kaplina am vergangenen Sonntag einen neuen inoffiziellen Damen-Weltrekord aufgestellt hat, 6,92 Sekunden im Halbfinale von Gaflenz, auch dabei war, macht sie erst richtig stolz. "Ich bin gegen sie geklettert", bilanzierte Anna Apel nach dem Europacup der Damen in Österreich. Nur die Schule kommt der jungen Münchnerin aktuell noch ein bisschen in die Quere, weshalb die 15-Jährige vermutlich vorzeitig aus Villars zurück muss, während Janja, Juliia & Co im Weltcup-Zirkus einfach weiterreisen.