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Ostertour Dolomiten 2013

Auf Odyssee durch die Dolomiten

von Philipp Gassner

 

Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,

Welcher so weit geirrt, vieler Menschen Berge gesehn, und Sitte gelernt hat,

Und in dem Schnee so viel unnennbare Leiden erduldet,

Seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.

 

Höret nun von König Udosseus, siegender Sohn des wetterleuchtenden Gottes,

der hat angeleitet acht wackere Abenteurer auf dem Wege durch die Landen der Itaker.

Vier von ihnen vermählt, und vier noch blühende Knaben,

zwei auf einfachen, sechs auf doppeltem Schneegefährt.

 

Verschlagen in einem Schneesturm erreichten ihrer drei stattlichen Schiffe,

nach ungeahnten Plagen, und ohne Schneeketten,

Vigo, die Stadt der furchteinflößenden Dolomiter.

Weh mir! zu welchem Volke bin ich nun wieder gekommen?

Sind's unmenschliche Räuber und sittenlose Barbaren,

oder Diener der Götter, und Freunde des heiligen Gastrechts?

Das Zweitere erwies sich als wahr, dem Zeus sei es gedankt.

 

Nun strebten sie zum hohen Olympos, der Götter ewigem Wohnsitz.

Am ersten Tage auf den unbezwungenen Monte Pecol,

nicht von einäugigen Riesen bevölkert,

aber vom Schnee bestöbert und vom Regen beflutet.

Am zweiten Tage ging die Partie bereits zweier der Mitstreiter verlustig,

doch war der Kampfeswille ungebrochen.

Laß uns denn eilen und waschen, sobald der Morgen sich rötet,

sprach der edle Udosseus und lies Ratsversammlung halten, ob des zweiten Gipfelsturms.

Udosseus ging dann einher, wie ein Leu des Gebirgs, voll Kühnheit und Stärke,

welcher durch Nebel und Sturm hinwandelt; und führte die Wackeren sicher zum zerklüfteten Colbricon Piccolo.

 

Nach der Plagerei des Tages, geboten ihm jetzt die Gefährten,

in den Wellen des Wellnessbereichs zu baden und von den Schultern das Salz abzuspülen.

Und so taten sie, denn wahrlich schon lang entbehrten sie dieser Erfrischung.

Dann aß er und trank, der herrliche Dulder Odosseus, allerlei süßes Gebacknes,

zubereitet von zwei Mädchen geschmückt mit der Grazien Anmut,

voller Begier, denn er hatte schon lange nicht der Speise gekostet.

Und man gab ihm des edelsten Weines, im geißledernen Schlauch;

So schlummerte dort der herrliche Dulder Odysseus,

überwältigt von Schlaf und Arbeit, und vom Gelage.

 

Der erduldeten Plagen und der Opfer an die Götterschar dank,

genossen die Kämpfer die wolkenloseste Heiterkeit für die nächsten Tage.

Die Gefährten wurden weder vom Fusslamen Manuelus und seiner magischen Kamera bezirzt, noch von den lockenden Stimmen der Gerdl-Sirene in ihrer Fahrt verlangsamt.

Begabt von den Göttern mit Weisheit und den Unsterblichen gleich an Wuchs und reizender Bildung,

führte der göttergleiche Udosseus die Partie frohen Mutes auf den verschneiten Cima Bocche.

Und tagsdarauf, den Lawinen weise trotzend,

durch das anmutige Tal des Rosengartens auf den Passo Principe.

Allda setzen sie sich dann nieder im Schatten des Haines, und labten sich an Radler, Spätzle und Kaffee.

Wie alles dann im Wuste herumlag, befahl auf die Heimkehr denkend der edelgesinnten Odysseus,

aufzuräumen und spannte vor den BMW die Mäuler mit starken Hufen.

 

So, von allen Göttern verfolgt, die den Himmel bewohnen,

kam der Mann und seine ewig dankbaren Gefährten

zurück in die herrliche Stadt der Münchnerer,

an Erfahrung reich und die Haut gegerbt von Sonne und Wind.


Heldentruppe