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Familiengruppe

Mit anderen Kindern, Mamas und Papas draußen sein – gemeinsam Spaß haben beim Wandern, Mountainbiken, Klettern oder Skifahren – auf Tagestouren oder mal ein ganzes Wochenende ... Für Kinder der Jahrgänge 2016 bis 2010 und Mitglieder der DAV-Sektionen Oberland und München. Gleich kostenlos anmelden bei der Ortsgruppe. Wir freuen uns auf dich! Weiter unten sind Eindrücke einiger unserer bisherigen Touren zu finden. 
Wir suchen fürs Organisations-Team Eltern, die sich einbringen möchten. Lauft doch mal mit und schaut, ob es euch bei uns taugt.


Das Jahr in der Familiengruppe

 1. Alte Feste und seltsame Steinkreise – April

Ein feuchter Tag im April, das Laub war gerade ausgetrieben. Die 8 Kinder liefen fröhlich die Forstwege voraus, nur der Kleinste wurde etwas getragen. Wir haben die kleinen Buchen aus den Bucheckern des Vorjahres keimen gesehen, Schnecken untersucht und besonders schöne Steinchen vom dem Weg gesammelt, was man so macht, wenn man etwas kleiner ist. Ein paar bewaffnete Wegelagerer haben uns aufgehalten. Die alte Burganlage hatte es in sich, mancher hat nicht gedacht, unversehens im Wald einen tiefen Graben und hohe Wälle zu finden. Danach war „Abhängen“ angesagt. Zurück ging es im gleichen Tempo, bis wir seltsame Steinkreise fanden, die sich als formschönes Labyrinth entpuppten. 

2. Im Ettenhofener Wald und bei den Fellrindern – April

Bei bestem Frühlingswetter in den Wald hinein. Wir haben ein Bächlein entdeckt und aus Stöcken und einem alten Rohr einen Staudamm mit Ausguss gebaut. Dann ging es weiter und die Kinder beobachteten die urtümlichen Langhaarrinder. Danach liefen wir wieder in den Wald, hörten den Spechten und Kuckucken zu, und kamen in einem weiten Bogen zum See, wo wir im Seecafe bei Sonnenschein die Wanderung ausklingen ließen.

3. Kuhfluchtfall – Mai

Mit 5 Kindern durch das niedere Almgelände in Richtung des Kuhfluchtfalls. Von dem Farchanter Tunnel unter uns bekamen wir nichts mit. Pünktlich zu unserer Tour kam eine Regenfront und manches Kind war „vollgummiert“, insbesondere die Kleineren. Zwischendurch wurde auf alles geklettert, was im Weg lag, wie auch dieser haushohe „Krümel“. Der Wasserfall war recht nass, es begann zu regnen. Zurück ging es am Kuhfluchtbach, wo die Kinder ausgelassen Steine hineinwarfen … sie würden es wohl heute noch machen, wenn wir sie gelassen hätten ;-)

4. Schleifmühlenklamm – Juni

Der schattige Weg kam uns gerade recht an diesem heißen #Tag. Am ersten Wasserfall spielten die Kinder ausgelassen und errichteten mehrere Staudämme. Wir konnten sie nur mit unserem mitgebrachten Kuchen weglocken.
Die sechsjährigen erwiesen sich im oberen Teil als trittfeste Wanderer. Hier und da fehlten die Sicherungen und Geländer wegen Ausbesserungsarbeiten. Die kleineren Kinder protestierten, dass sie an der Hand gehen mussten, liefen doch die großen allein. Aber Sicherheit geht vor, und da wo man abstürzen kann, müssen die Kinder erwiesenermaßen

5. Hüttlebachklamm – Juli

Einigen war die Fahrt wohl zu weit, aber wir wollten mal was Alpines erwandern „fürs Auge“. Bei strahlendem Sonnenschein auf einer Forststraße recht munter voran, was uns sehr erfreute (denn wir waren hier letztes Jahr gelaufen, und unsere Kinder mussten immer wieder angetrieben werden). Kaum in der Hüttelbachklamm begannen alle Kinder Steine in den Bach zu werfen, und wir hätten wohl den ganzen Tag hier verbringen können. Die Großen liefen dann bereitwillig zum steileren Teil, während die Kleineren viele Haltepunkte einlegten „um nur noch diesen einen Stein zu werfen“. Doch dann liefen auch sie die Treppen leichtfüßig hinauf. Später dann den in Serpentinen verlaufenden Weg. An einem „Bushäuschen“ mitten im Wald machten wir Brotzeit. Gestärkt ging es weiter, doch bald war für die Kleinen „Selbstläufer“ Schluss, ihnen war zu warm, und wir konnten sie nicht mehr weiter locken. Sie waren sehr tapfer ca. 300 Höhenmeter gelaufen. Die anderen machten Pause am Schwarzkopf. Da die Kinder anfangs recht müde waren, sind wir einen breiten Forstweg runtergelaufen. Einmal im Schwung waren die Kinder kaum zu bremsen, so dass wir Erwachsene kaum hinterherkamen. Die Müdigkeit war wie weggeblasen, als kleine Räuber bewaffneten sie sich mit Stöcken und im Nu waren wir wieder unten. Niemand wollte heim, und wir ließen uns auf einer Kiesbank an die Isar nieder. Bevor wir uns versahen, hatten sich die Kinder ausgezogen, und die unerschrockenen nahmen auch ein Vollbad. A weng frisch war‘s scho`.

6. Familienwochenende Kloaschaualm – September

Dass wir diese beliebte Hütte so kurzfristig bekommen haben, war ein purer Zufall, und wir meldeten uns mit 3 Familien an. Wegen eines Krankheitsfalls konnten leider nur zwei kommen. Eine Selbstversorgerhütte ist ja immer eine Herausforderung, besonders, wenn man mit Kindern kommt. Wobei das wohl eher die Meinung der Eltern ist, denn unsere Kinder fühlten sich sofort sehr wohl, erkundeten die Hütte, und selbst die Maus im Lager fanden sie nett. Wir hatten mit Mäusen gerechnet und eine verschließbare Alu-Kiste mit Lebensmitteln mit einer Karre angeschleift. Denn bei aller Einfachheit, es sollte kulinarisch an nichts fehlen. Die gleichzeitig anwesende Gruppe von Gourmets aus dem Werdenfelser Land aber verwies uns auf den zweiten Platz (die ließen ihr Hirschgulasch erstmal einen Tag köcheln und teilten den Tag Hälfte/Hälfte in Wandern und Kochen ein).
Das Wanderwetter war hervorragend, allerdings fanden wir in Hüttennähe keine abenteuerlichen Wege, außer einem ausgetrockneten Bachbett. Auf dem fast eben verlaufenden Forstweg waren unsere Kinder wenig laufbegeistert. Sie sammelten stattdessen Unmengen Steine, Stöcke und Fichtenzapfen. Für die Erwachsenen blieben die Berge zum Anschauen in der Ferne. Wir haben aber den Hüttentest bestanden und werden das in einer abenteuerlicheren Umgebung wiederholen!

7. Alte Burg und Kaltwasserfälle – September

Diese Tour hatte ich in einem Buch über vergessene Pfade entnommen, und erst später festgestellt, dass sie auch in einem Familienführer von Bruckmann steht … was auszuprobieren schadet also nicht. Los ging‘s über eine taunasse Wiese und wir Eltern waren etwas bange, ob die Schuhe unserer Sprösslinge das Wasser abhalten würden … ja sie taten es. Bald schrien die Kinder aber nach einer Pause, der Anfangsteil war nicht so spannend, wohl auch, weil die Kinder sooo langsam liefen. Die Großen waren frisch in die Schule gekommen und von der Woche platt. Dann kamen wir aber in die Klamm hinunter und dann gab es kein Halten mehr. Als Erwachsener muss man ja immer mal die Luft anhalten, aber unsere Großen sind trittfester als wir denken, und tief fallen konnte man kaum. Die Kaltwasserfälle waren dann doch schnell erreicht, und wir kamen auf einen breiten Waldweg. Die Kinder kletterten auf die Felsen, setzten Stöcke an den Mund und erklärten uns, sie hätten einen Posaunenchor gegründet. Unter fröhlicher Marschmusik kamen wir über einen Abstecher zu einem gigantischen Felsklotz. In den Wänden hingen Kletterer, aber wir folgten zuversichtlich den schmalen Pfad. Er brachte uns von der Rückseite auf den Felsen. Die Aussicht war hervorragend. Allerdings machten uns die nur notdürftig abgesicherten Spalten im Boden etwas nervös, denn unsere Kinder fanden die sehr spannend. Dann waren wir doch erleichtert, als wir wieder unten waren.

8. Ammerdurchbruch und Schleierfälle – Oktober

Vom Parkplatz Hargenwies gings über eine Weide ohne Kühe in den Wald hinein, hier wurden die Kinder von einer Hungerattacke heimgesucht, die jedem Weitergehen entgegen stand. Nach dem zweiten Frühstück liefen wir den Hang hinunter, und kamen an die Ammer. Steil über uns lag eine Höhle. Die Kinder fühlten sich wie Entdecker und mit einer Taschenlampe ausgestattet erkundeten sie die merkwürdigen Sinterungen und kleinen Stalagniten. Bei der zweiten Höhle haben wir die Kinder etwas zu spät in Regenhosen eingekleidet. Als sie aus der niedrigen Höhle herauskamen, waren sie rundherum mit schmierigem Kalt verschmiert. Immerhin hatten sie danach die richtige Schutzausrüstung an als wir näher an die Ammer herankamen.
Weiter ging‘s dann nicht mehr, die Wanderung unterhalb der Schleierfälle ist nun vollständig gesperrt, da leider immer wieder die empfindlichen Mooslagen betreten werden. Leider mussten wir gerade dies beobachteten, und wir machten die Leute darauf aufmerksam, dass es doch verboten sei. Das große Schild hatten diese Banausen wohl übersehen … Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist die gedankenlose Zerstörung der Natur umso unbegreiflicher. Da ist es schön, wenn man die eigenen Kinder zu einem respektvollen Umgang mit der Natur erzieht.

9. Radltour über den Parsberg nach Gilching – November

Als zwei Väter mit zwei Kindern machten wir uns bei etwas unschlüssigem Wetter auf zum Parsberg. Nach wenigen hundert Metern hatten sich die beiden Kleinen eingeradelt. Kein Vergleich zu den morgendlichen Fahrten zum Kindergarten, wo man immer wieder bitten muss, dass es weitergeht …
Kurz vor Nebel ging‘s auf einem Waldweg bergauf, die Kinder machten daraus eine Wettfahrt, nur im steilsten Teil musste geschoben werden. Unweit des Steinbergs sind im Wald einige Schanzen, und die Kinder fuhren sie im flachen Gelände viele Male. In einem kleinen Bogen fuhren wir über klebrigen Boden nach Gilching hinunter. Die beiden hielten sich trotz feuchter Wurzeln bestens im Sattel. Und auch der Rückweg war kurzweilig. Eine rundum gelungene Tour. Das wiederholen wir – im nächsten Jahr!

Damit endet ein gelungenes Tourenjahr 2019!