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Tourenberichte 2017

Schönfeldspitze – Steinernes Meer

Leitung: Ina

Strategisch günstig parkten wir am Endpunkt der Tour in Maria Alm. Verführerisch gute Heidelbeeren lockten am Wegesrand, bevor es erst mühsam auf einem breiten Schotterweg, dann auf einem schmalen, oft mit Drahtseilgeländer versehenen Steig hinauf zum Riemannhaus ging. Nach Erledigung der Formalitäten bekamen wir eine nette 4er-Box im neuen Lager unter dem Dach zugewiesen. Wir waren uns jedoch einig, dass der Hüttenwirt und dessen Hüttenorganisation nicht jedermanns Sache ist. Nach einer längeren Mittagspause brachen wir noch zu einer kurzen Tour auf das Schönegg auf. Von dort hatten wir einen schönen Ausblick ins Tal und zum Steinernen Meer, und so nach und nach wurden immer mehr Gipfel frei, später mit Abendrot!
Am nächsten Tag Aufbruch um 8 Uhr bei strahlendem Wetter. Die Markierungen führten uns meist weglos und mit kleinen Kraxeleinlagen an festem Fels bergan. An der Gabelung zur Kletterroute über den Westgrat querten wir auf dem Normalweg auf die Südseite des Gipfels, mit direktem Steilblick ins Tal. Dort war schnell die Schlüsselstelle erreicht, ein nach vorne auskragender Fels, der aber frisch mit einer zusätzlichen Drahtseilsicherung versehen war und ohne Mühe überwunden werden konnte. Noch ein letztes steiles Stück im Schrofengelände, und wir hatten es nach 2 Stunden Anstieg geschafft. Ein grandioser Ausblick auf das Steinerne Meer und alles, was Rang und Namen hat: Watzmann, Hochkönig, Großglockner, Wiesbachhorn, Großvenediger, Hochalmspitze und viele mehr. Das musste ausgiebig genossen werden, bevor wir uns an den Abstieg zur Buchauer Scharte machten, der noch einmal volle Konzentration erforderte. Es wurde immer wärmer, und so kam das köstliche Gebirgswasser aus dem Brunnen bei der Kaseregg-Kapelle gerade zum richtigen Zeitpunkt, um das letzte Wegstück erfrischt anzugehen.

8.9.–19.9.2018


Zugspitze übers Höllental

Leitung: Thomas
Die Regentropfen hängen noch in den Zweigen, und am Ende des Aufstiegs zur Höllentalangerhütte müssen auch noch die Kapuzen drauf. Natürlich ist die Hütte trotzdem voll und am nächsten Morgen (nach wenig erholsamer Nacht in dem Riesenlager) fürchten alle die Schlangenbildung am Gletscher. Da hilft nur flott sein.
Mit geringer Wartezeit gelangen wir von dem kleinen verbliebenen Schneebalkon an der Randspalte hinüber auf den Fels und nach kleiner Hangelei ans Doppelseil. Die Arme hieven einen hinauf, und dann ist die scheußliche Stelle überwunden und wir kommen im gut angelegten Steig nach oben. Der Nebel begleitet uns leider, nur ein kurzer Blick ermöglicht es uns, die aktuelle Wartezeit am Gletscher zu sichten – und die ist laaaaang ... Nach kurzer Rast in der Scharte geht es noch das letzte Stück hinauf bis zum Touristeneinstieg, die dann auch die Gipfelfotos von uns knipsen dürfen (leider noch nicht geliefert ...). Dann hinüber auf die Terrasse für ein spätes Weißwurstfrühstück mit viel Weißbier. Mit der Zugspitzbahn in Gesellschaft einer arabischen Großfamilie nach unten (dauert auch  laaang). Der Höllentalsteig ist einfach schön, kein Wunder, dass da so viele raufwollen.

10.8.–11.8.2018

Anfahrt mit der Bahn!

Tribulaunrunde

Leitung: Bettina
Unser Anmarsch zur Gschnitzer Tribulaunhütte führt uns über die dolomitenartige Gargglerin. Ein wunderbarer Einstieg in die 4-tägige Tour. Der Blick vom Gipfel verspricht schöne Wanderungen. Auf der äußerst gastfreundlichen Hütte werden wir fürstlich versorgt. Der schattige Anstieg am nächsten Tag zum Gschnitzer Tribulaun verläuft durch Schotter, am Drahtseil und über einen breiten Schotterhang. Die Querung zur Südtiroler Tribulaunhütte ist bestens in Schuss. Der See an der Hütte bietet eine willkommene Erfrischung.
Am Sonntag steigen wir weiter über den breiten Grat zum Hohen Zahn und nehmen auf einem Abstecher auch noch die Weißwand mit – leider auf der Höhe immer von Wolken umgeben. Nach einer kurzen Stärkung auf der Magdeburger Hütte brechen zwei unserer Berggämse zum zweiten Dreitausender an diesem Tag auf – zur Schneespitze. Die anderen vergnügen sich mit sanfter Gymnastik am See oder suchen die "Ruhe“ eines abgelegenen Wasserfalls. Am Montag geht es zurück über den gleichen Grat zur Gschnitzer Tribulaunhütte. Auf dem Weg zum Parkplatz am Gasthaus Feuerstein wird es immer heißer – wir sind froh, so weit oben in der Kühle gewesen zu sein.

27.7. bis 30.7.2018


Sonnenglück auf der Montscheinspitze

(Leitung Peter)

Einer dieser Bergtage, an denen man unmotiviert aufsteht, weil der Wetterbericht mau ist und der Himmel bezogen. Noch im Isartal überlegen wir, ob wir das Ziel ändern. Aber wir bleiben dabei: Auf die Montscheinspitze soll es gehen von der Eng aus. Dort hat es gerade erst aufgehört zu regnen, als wir eintreffen. Bis zur Plumsjochhütte ist es kühl. Dann kommt der Gipfel langsam in Sicht und wir werden ganz gut warm bei den vielen Auf-und Abstiegen über kürzere und längere Felsbänder. Die Sicht zum Achensee ist jedenfalls frei und wir sehen ganz nah einen besonderen Bergkameraden: einen Steinbock. Gemächlich, majestätisch begibt er sich ein paar Meter ins Gelände, als wir kommen. Ansonsten wenig Betrieb, am Gipfel treffen wir zwei weitere Wanderinnen und das war's so ziemlich. Für den Abstieg wählen wir die Variante vom Satteljoch, auf halben Weg rüber zum Kompar. Hat sich wirklich gelohnt, das Wetterglück zu testen und Stau ist auch keiner (wegen Fußball-Finale)!

15.7.2018


Radeln von Kochel zum Tegernsee

(Leitung Frank)
Wir genießen beim Umsteigen in Starnberg die Morgensonne. Zu sechst kriegen wir die Radlständer im Alex schon ganz schön voll. Auf dem Radweg (Teil des Bodensee-Königsee-Radwegs) ist in aller Früh genug Platz für uns, wir genießen die Kühle und die Blumen im Loisach-Moor. In Bad Heilbrunn wehen die Fahnen, man nimmt Aufstellung zum Kirchgang und am Markt in Bad Tölz gibt es eine herrliche Demonstration dafür, dass im Oberland an einem Sonntag auch anderes als Radlklamotten angesagt ist: dort wird in Tracht ein Priesterjubiläum gefeiert.
Vor Gaißach geht's wieder durch Moorwiesen und dann in den Wald, schließlich folgt, worauf Frank uns ganz vorsichtig vorbereitet hat, noch "ein Buckel". Der will erarbeitet sein und dann flitzen wir runter (fast) direkt in den kühlen Tegernsee. Nach einer Pause im Braustüberl lassen wir uns vom Radmanager der Bahn in den Waggons verstauen und Richtung München bringen.

8.7.2018


Weidener Hütte über Hoher Kopf (2373 m) und Hobarjoch (2512 m)

(Tourenleitung: Sibylle)
Mit einer präzisen Beschreibung (Michael Reimer) und gutem Orientierungssinn ist der Aufstieg zum Hohen Kopf ein wahrer Genuss. Vorbei an verlassenen Almen, über blühende Wiesenhänge, durch Zirbenhaine und entlang munter plätschernder Bäche steigen wir in absoluter Einsamkeit dem Gipfelkreuz entgegen. Von hier oben bietet sich uns ein Rundumblick auf die Tuxer Bergwelt. Am Grat entlang Richtung Nafingköpfl und dann durch eine Art Hochmoor führt der Abstieg zu den Nafingalmen und weiter zur Weidener Hütte.
Zum Hobarjoch folgen wir am nächsten Morgen zuerst einem schönen Steig bis zum Hubertusspitz, um dann weglos, uns am Nordgrat orientierend, zum Gipfel aufzusteigen. Weiter weglos zuerst am Grat entlang steigen wir über den Almkogel und über eine Grasscharte Richtung Grafensalm ab. Nach einer Stärkung auf der Weidener Hütte geht es dann zurück nach Inerst, dem Ausgangspunkt unserer zweitägigen Bergrunde.

22.06.-23.06.2018


Großvenediger von der Kürsinger Hütte

(Leitung Robert)

Zwei Parkplätze sind um 8 h früh kurz vor der Straßenabsperrung noch frei. Immerhin 300 m gespart von den rund 18 km bis zur Hütte – bis zum Gipfel ist es die Halbmarathon-Distanz. Viel Wasser rauscht schon von allen Seiten ins Tal, und bis die Schneedecke endlich beginnt, heizt auch die Sonne schon gut ein. Immer wieder lösen sich Steinbrocken aus den Flanken. Die Überquerung des Gletschersees ähnelt eher dem Wasserskifahren, aber so richtig spritzig sind wir nicht mehr beinander. Luftlinie ist die Hütte schon nah, unglaublich wie viele kleine Hänge da noch dazwischen passen. Auf der Hütte ist es gut voll, aber wir wissen: Morgen ist Sonntag, und da haben wir die Terrasse für uns!
Doch zuvor wartet noch der Gipfelanstieg. Nach einer langen Querung, die Abfahrt auf den Gletscher, alle Spalten zugeschneit, gut gefroren, aber nicht zu hart. Ideal also bis auf den Faktor Mensch: der braucht Pinkelpause, Schnaufpause, Seilentwirrungspause und nochmal Schnaufpause. Robert bleibt stoisch gelassen, das ist echte Führungsqualität! Am Gipfel werden wir mit sonnenbeschienem 360-Grad-Panorama belohnt, mit Windstille und tatsächlich freien Plätzen.
Und dann stürzen wir uns auf die richtige Belohnung: die Abfahrt über die langen, weiten Gletscherhänge bei schönstem Firn. Dann endlich entspannen und Flüssigkeit nachfüllen!
Die nächste Nacht ist etwas bewölkt, schon um viertel vor sechs ist der Gletscher weich. Die geplante Tour fällt aus. So können wir auf der Postalm in Ruhe auf Roberts Geburtstag anstoßen und dann zurück ins Tal, wo inzwischen der Flieder aufgeblüht ist.

21.-23.04.2018


Aufstieg ohne Ende – Abfahrt ohne Reue

(Leitung Robert)

Kaum zu glauben, aber unser erster Tourentag vom Sattel "Bödele" beschert uns zwar mitten am Vormittag eine Gipfelabfahrt von fast 50 Hm, doch der Rest führt so tief und nicht ganz geplant in und unter und durch den Bregenzer Wald, dass wir zwar jeden Muskel bewegt, aber kaum einen Schwung gesetzt haben. Nicht nur einmal befindet sich die Schneeschuhgehergruppe vor uns – ein Horror. Wenigstens auf der Hütte lassen sie uns diese Tortur erst mal allein verarbeiten.
Am zweiten Tag starten wir von der Passstraße nach Lech Richtung Üntschenspitze. Der Schnee glitzert verlockend – heut ist eine gscheite Abfahrt fällig! Nach einem gleichmäßig angenehmen Anstieg über einen Waldweg, dann über freie Hänge und dem etwas bockigen Gipfelhang, an dem sich die Spur nicht halten will, geht es noch den Grat entlang neben den voluminösen Wechten Richtung Gipfel. Die Sonne trübt sich ein, aber es reicht für Roberts Plan B, und der lautet: Abfahren so lang wie möglich. Weite, fast unverspurte Pulverhänge bis hinunter nach Schoppernau erwarten uns – ein Traum! Nur zehn Minuten Pause, schon kommt der Bus.
Der sonnigste und letzte Tag ist für die Kanisfluh reserviert. Von Au geht’s über Wiesen und durch kleine Baumgruppen. Die werden immer dichter, immer steiler, das ist eher was für Jäger auf der Pirsch, die Ski stören immer öfter, wollen getragen werden. Marion erspäht mit ihren Naturfernlinsen prompt Steinböcke und Gemsen. Aber die Spur, wo soll die eigentlich … ? Wir bringen es hinter uns, am Gasthof Edelweiß ist dann auch klar, wo wir hätten heraufkommen können. Egal. Die Landschaft ist großartig, wir steigen gemächlich über die weiten Almen, entdecken Peter und Horst, die tapferen Schneeschuhgeher, schon oben am Gipfelhang der Holenke. Der wird nochmal bockig, keine Fehler bei den Spitzkehren erlaubt. Oben bläst es ungemütlich, schnell zum Gipfel und nix wie endlich abfahren, dafür ist der Schnee perfekt! Endlich kommt die Sonne wieder richtig raus, sodass wir nun gebührend auf Marions Geburtstag anstoßen können. Weiter geht’s in der Nachmittagssonne fast ohne Schikane. Diesen Bregenzer Wald muss man unbedingt noch weiter testen!

Skitouren im Bregenzer Wald


Einsam auf weiter Fluh(r)

3.2.–5.2.18 (Leitung: Peter)

Nach frühzeitiger Abfahrt kommen wir staufrei am Sattel Bödele an, wo wir alle gemeinsam bei bedecktem Himmel und reichlich Schnee zunächst entlang der Piste über den Hochälpelekopf und dann auf schmalem Pfad durch wunderschön verschneiten Wald stapfen; die Skitourengeher haben’s hier nicht leicht! Leider muss wegen Wetterverschlechterung der Gipfel ausfallen, aber Piepsübungen rund um die Lustenauer Hütte nach dem Aufwärmen sind drin. Zurück zum Bödele und ab ins Hotel in Bezau, mit dem Luxus einer heißen Dusche!
Am nächsten Tag gehen die Schneeschuhwanderer auf ehemaliger Piste hinauf zum Hirschberg. Hier begegnet man auch einigen Skitourengehern. Die tun sich im Tiefschnee auf verharschter Altschneeschicht bergab deutlich leichter als wir. Das gute Wetter und die gute Sicht trösten über die Plackerei!
Der dritte Tag bringt eine Tour in Traumlandschaft von der Bergstation der Mellauer Bahn Richtung Kanisfluh. Der abgeblasene und verharschte Gipfelhang schreckt die gesamte Damenriege ab, die spätere Einkehr im Gipfelrestaurant ist mehr nach ihrem Geschmack. Danach scheint auch die Sonne wieder, die heute zeitweise etwas verhangen war. Gemütliche Heimfahrt in 2 Stunden; diese schöne Gegend sollte man öfter besuchen!

Schneeschuhtouren im Bregenzer Wald


Eine Runde Auf und Ab am Grünstein

(Leitung Ina)
Gut durchgekühlt steigen wir aus den Marienbergliften und freuen uns beim Anfellen auf den ersten Aufstiegs-Wärmeschub. Südöstlich unterhalb des Grünsteins geht es gemächlich hoch zum Holltörl. Die erste Abfahrt führt gleich in die "Hölle", ein sanfter Höllenritt auf gut gesetztem, griffigen Schnee. Das Fegefeuer hoch zur Grünsteinscharte ist länglich aber mit schönster Felskulisse tapeziert. Oben konkurriert die Sonnenwärme mit dem Wind, ein herrlicher Platz, ständig Nachschub an Skitourengehern von unten. Es folgt ein schattiger Hang, und eigentlich wäre der schönste Schnee jetzt weiter nach unten Richtung Drachensee, aber wir wollen dann doch schneller zum Tajatörl. Freude bei der Abfahrt durchs Brendelkar, mit etwas Glück findet man Pulver. Dann die Geduldsprobe beim zachen Hatscher auf dem Forstweg rüber zur Ehrwalder Alm. Und die Nervenprobe im Pistentrubel hinunter nach Ehrwald. Da weiß man doch, was man hatte auf der Tour!

Grünsteinumfahrung von Biberwier nach Ehrwald 27.1.2018


Hochwin(d)terlich am Wertacher Hörnle

(Leitung Peter)
Wenig Sonne und Lawinenwarnstufe 3, da müssen wir die Straßen mit den Skifahrern nur kurz teilen und ergattern die letzten Parkplätze bei Unterjoch um auf das sichere Wertacher Hörnle zu steigen. Schneenachschub kommt frisch von oben, das Spuren ist durchaus anstrengend. Entspannter wird es dann im Waldstück mit malerisch verschneiten Bäumen und kleinen Ausblicken. Am Gipfel wartet die Sonne auf uns und nach dem beschwingten Abstieg durch Pulverschnee die zwei Tourengeherinnen auf der Buchelalpe.

Schneeschuhwanderung Wertacher Hörnle 20.1.2018


Einsame Winterwanderung mit schönen Ausblicken mit und ohne Schneeschuhe

(Leitung: Sibylle)
Vom Parkplatz am Eibsee hinauf zur Eibsee-Alm, zuerst auf Forststraße, später über Waldwege immer Richtung Hochthörlehütte. Vom offiziellen "Eibseeblick" gab es nur einen Blick in den Nebel unter uns. Die Zugspitze und alle weiteren Gipfel rings um uns herum lagen in der Sonne, so hoch sollten wir jedoch nicht kommen.
Nach Einkehr in der Hochthörlehütte über den Thörle-Rundweg, später auf einem Forstweg Richtung Eibsee.
Der Abstecher zum Geheimtipp "Eibseeblick" über der "Schwarzen Wand" wurde trotz des Nebels im Tal durch die schöne Gipfelschau belohnt.
Zurück dann schnell auf der Skipiste zurück zum Parkplatz.

Winterwanderung Eibseeblick, Hochthörlehütte, Schwarze Wand 14.01.2018


Skitouren-Auftakt am Spitzing

(Leitung: Peter Weber)

Gemütlich flockt's vom Himmel beim Aufstieg auf dem Forstweg. Die Rotwandhütte liegt schon  in der Windzone, die ersten Frostfinger müssen dort aufgetaut werden, doch schon ein paar Meter weiter unten beginnt das erste Pulverglück! Lucy und Charlie, unsere vierbeinigen Begleiter, sind davon ebenso begeistert wie die Zweibeiner mit den langen Latten. Bald frostet der Wind vom nächsten Joch uns wieder an – schnell hinuntergepulvert, wird es wieder warm. Anfellen, ein Schluck Tee, ein paar Bissen und weiter geht’s – dem Wind entgegen. Nur wenige andere sind auch unterwegs, und wir genießen die freie Winterlandschaft. Am Taubensteinhaus Kontakt mit unserem Schneeschuhgeher-Trio, das Richtung Jägerkamp unterwegs war und gerade wieder unten  angekommen ist. Nichts wie hinterher, das Abfellen im Wind haben wir jetzt wirklich wieder gut drauf, und dann rein in die wohlige Behaglichkeit der Wurzhütte. Es schneit und schneit … Wirklich eine wunderschöne Runde, Pit, die machen wir gerne mal wieder!

Rotwandreib'n 16.12.


Karwendel im Herbst

(Leitung Robert)
In der Woche vor der Tour Schnee bis auf 1600 m und stets wechselnde Aussichten. Davon ließen wir uns nicht abhalten, legten mit den Rädern die 12 km von Scharnitz zur Möslalm zurück und starteten nach einer kleinen Stärkung zum Gipfel des Hohen Gleirsch. In der Nacht Gewitter, Regen und in der Früh Nebel und wieder angezuckerte Berge. Da war schnell klar, dass es mit einer leichten Kletterei oder einem Klettersteig nichts wird. Trotzdem konnten wir bei trockenen Bedingungen und dem einen oder anderen Sonnenstrahl Frau Hitt einen Besuch abstatten bzw. über den Gipfelstürmerweg eine Runde zurück zur Möslalm drehen. Nach einer warmen Suppe konnten wir diesmal locker nach Scharnitz rollen. Dabei waren sich alle einig, dass wir bei diesen Verhältnissen das Beste herausgeholt haben und zufrieden auf die beiden Tage zurückblicken konnten.

23.9.-24.9.


Großer Hafner

(Leitung Peter)
Strahlender Sommertag, wir alle zusammen bis ins sonnige Maltatal. Übern Bach, steil rauf auf die Kattowitzer Hütte. Dort gemütlich im Sonnenschein, großen und kleinen Hafner im Blick, beim Nachmittagsbier und dann noch ein grader Auslaufer bis zum Kölnbrein-Speicherblick. Gutes Hüttenessen und ein schönes Zimmer.
Am Samstagmorgen der Regen zum Weiterschlafen. Genau nach dem Frühstück ein Regenstopp, hinauf fast bis zum Lanischhafner über Wasser, Sand, Grün und Blöcke bis zum schneeigen Gletscherrest. Zurück in die gute Hütte, nachmittags Gewitter, Graupel und am Sonntagmorgen grauweiße Schneeberge. Die Hafners im leichten Winterweiß und der große Gipfel scheu verhüllt. Wir steigen gut über feuchte Wiesen und tosende Bäche ab und nehmen noch den alpinen Wildbachsteig mit Tump sehr gerne mit. Das Petereck machen wir nächstes Mal.

Maltatal , Kattowitzer Hütte 18.-20-08.


Spaltenbergungstraining auf dem Taschachhaus

(Leitung Thomas)
Nach trockenem Hüttenaufstieg endet die erste Gletschererkundung im Nebel an einem patagonisch anmutenden See. Trockentraining in der Kletterhalle im Taschachhaus: Seilklemme und Rolle machen mehr Eindruck für die Selbstrettung als das Hochprusiken. Die Muckis muss man nämlich erst mal haben!
Dann der feuchte Teil an den Bohrhaken nahe der Hütte. Fazit: Mit warmen Fingern ginge es besser. Aber mancher schafft es sogar mit Regenschirm in der Hand. Anker, Selbstsicherung, Rücklaufsperre  – jaja, wir wissen wie's geht, aber da war doch noch was und woher kommt jetzt schon wieder dieser andere Seilstrang!? Thomas behält die Übersicht und die Geduld.
Am nächsten Tag noch mal der Weg zum Taschachferner. Gut, dass die Sonne scheint, denn die Verweildauer in der Spalte – sie ist mitunter doch etwas länger. Wir lernen immerhin etwas schneller als die Gletscher schmelzen. Dranbleiben!

11.08.-13.08.


Ötztaler Gipfel von Vent 28.07.-30.07.17

(Leitung: Bettina)
Das Rauschen der Ötztaler Ache begleitet uns von Vent bis fast hinauf zum Hochjochhospiz, der lange Hatsch ist entlang der Schlucht abwechslungsreich und immer mehr Gletscher kommen in den Blick. Den sonnigen Nachmittag nutzen wir für einen Abstecher auf die Vordere Guslarspitze (3151 m). Ein überraschend bequemer Steig über Wiesen und Plattengestein, der uns tolle Rundblicke bietet, zum Beispiel auf den Gletscherbruch des Kesselwandferners und viele 3000er-Gesellen. Auf der Hütte herrscht Hochbetrieb, denn viele E5-Wanderer übernachten hier – gemütlich ist es trotzdem.
Auch den zweiten Tag beginnen wir zeitig wegen Gewittergefahr. Wir queren den Bach und steigen am immer karger bewachsenen Gegenhang hinauf in den Kreuzkamm zu einer Felsrippe, die sich östlich des Hochjochferners zum Saykogel (3314 m) hinaufzieht. Die letzten 200 Höhenmeter führen teils steil über Blockfels, immer wieder fällt es zu beiden Seiten steil ab und wir können den einen oder anderen Stein auf den Gletscher poltern hören. Der Abstieg zur Martin-Busch-Hütte verläuft auf einem vergleichsweise bequemen Weg. So sind wir zeitig unten und erleben gut versorgt das Eintreffen der Weitwanderer. In der Nacht gibt es heftige Gewitter und der nächste Tag beginnt feucht. Wir haben leider nicht die Zeit, um auf die Sonne zu warten, und steigen direkt nach Vent ab.

Ötztal


Wolfratshauser Hütte über Bleispitze

(Leitung: Sibylle)
Obergarten über Gartner Joch, Gartner Berg, Bleispitze, Sommerbergjöchle zur Wolfratshauser Hütte.
Entgegen allen bisher im Internet zu findenden Angaben ein, wo nötig, sehr gut markierter Steig. Nach viel Regen etwas rutschig, aber gute Trittstufen bis auf das kurze weglose Stück Grasrücken vom Gartner Joch zum Gartner Berg (2041 m). Herrliche Querung zur Bleispitze (2225 m) mit Talblick und großartiger Rundumsicht auf die Tannheimer Gruppe, Ammergauer, Zugspitze und die Mieminger Kette.
Abstieg zum Sommerbergjöchle und über eine Abkürzung zur Wolfratshauser Hütte. Dieser auf vielen Karten nicht eingezeichnete Steig auf Höhe von ca. 1700 m bis zur Wolfratshauser Hütte war spannend und wäre, etwas besser freigeschnitten, eine super Alternative für alle. Die Wolfratshauser Hütte ist unbedingt empfehlenswert. Leider mussten wir am Sonntag wegen Gewitterwarnung die Tour abbrechen und absteigen. Die Fortsetzung über die Gartner Wand folgt sicher.

08.07.-09.07.17


Nockberge: Gipfel und Seen

(Leitung Klemens)
Samstag: Von Germering über den Millstättersee nach Unterweng (850 m). Hitze-Wanderung auf den Kolmnock (1845 m). Unterwegs ein Dorfbrunnen zum Durstlöschen. Quartier mit Abendbuffet auf der Seeterrasse.
Sonntag: Gewitterstimmung. Von Bad Kleinkirchheim über den Wasserweg nach St. Oswald. Bei heftigem Gewitterregen retten wir uns und den Tag mit Kärntner Schmankerln und einer Runde Schnaps.
Montag: Superwetter, genau richtig für den höchsten Berg. Ab dem Erlacher Haus auf den Großen Rosennock (2440 m). Abstieg zum Nassbodensee, von dort herrlicher Pfad unterhalb des Predigtstuhls entlang zur Erlacher Bockhütte. Mit Türkenbund, Läusekraut und Co und einigen Felspassagen kommt fast Dolomiten-Feeling auf. Weiterweg über die Oswalder Bockhütte zurück zum Erlacher Haus. Zum Tagesausklang wieder Bad im See.
Dienstag: Unklare Wetteraussichten, Über die Mautstraße zum Almparkplatz, zum Wöllaner Nock (2145 m). Dort ober geht es etwas lebhafter zu, da Liftstation in der Nähe. Almrauschhänge, Querung zur Kaiserburg, Rückweg mit Schirm zur Feldpann-Alm.
Mittwoch: Ab Turracher Höhe über den Barbaraweg auf das Rinsennock (2324 m) bei stürmischem Wind. Dort oben zum Abschied wieder große Blumenpracht. Für den Abstieg genießt ein Teil der Gruppe die Sommerrodelbahn.

Nockberge 24.-28.06.17


Skitouren um die Läntahütte

(Leitung Robert)
Nach wenigen Gehminuten konnten wir schon am Zerfreila-Stausee mit Ski losgehen. Um das gute Wetter am Freitag auszunutzen, ging es über den Nordgrat auf das Furggeltihorn und auf einer spannenden und steilen Abfahrt hinunter zur Läntahütte. Für den nächsten Tag wurde das Rheinwaldhorn ins Auge gefasst. Der Tag begann bedeckt, aber der starke Föhn riss immer wieder Lücken in die Wolkendecke. Je höher wir kamen, umso unangenehmer wurde der Wind, gegen den man sich immer wieder stemmen musste und von dem wir mit den Schneekristallen sandgestrahlt wurden. Deshalb nach 2/3 der Strecke der Entschluss, wieder zur Hütte zurückzukehren. Dort ließen wir es uns gut gehen, da wir bis auf drei weitere die einzigen Gäste waren. Der Sonntag sah aus wie der Samstag, und so beschlossen wir dem Rheinwaldhorn kein zweites Mal zu Leibe zu rücken, sondern über den langen Normalzustieg zum Auto zurückzukehren. Beim Kaffee in Vals wurde das Wetter immer besser, und deshalb gingen die Blicke immer wieder in Richtung Rheinwaldhorn, das uns für dieses Mal nicht gewähren ließ.

Läntahütte


Mit dem Frühling um die Wette

Beim Hüttenaufstieg von Vent setzt uns die Frühlingsonne genauso zu, wie der schon arg ausgefransten Schneedecke. Auf der Vernagt-Hütte erwarten uns ein winterkaltes Lager im Keller und luxussanierte Waschräume.
Für den Gipfeltag haben wir gute Bedingungen: Sonne, wenige Minusgrade, wenig Wind, griffiger Schnee für die steilen Auf-und Abstiege im Brochkogeljoch und Mitterkarjoch. Aber wir sind leider nicht die spritzigsten auf dieser Höhe. Das Brochkogeljoch lässt sich mit Steigeisen locker meistern, Harry lässt die Ski dran – geht auch. Dann geht’s hinten vorbei an der steilen Nordflanke des Hinteren Brochkogels (hat Pit schon in seiner Jugend als Eistour gemacht). Die Wildspitze kommt in Sicht, noch ganz schön weit und ganz schön bevölkert! Das gibt Kolonnenverkehr am Grat. Nach einem gruppendynamisch-demokratischen Abstimmungsprozess drehen wir ab Richtung Hinterer Brochkogel, dem 3.höchsten Gipfel im Weißkamm. Er ist als einziger Gipfel dort vollständig von Gletschern umgeben, während die Wildspitze beinahe vollständig von Tourengehern belagert wird. Wenn das kein Plus ist! Der Himmel trübt sich ein, aber wir erreichen den Gipfel  (3623m) mit einigen Kletterstellen am Grat noch bei Sonne und sehen dann zu, dass wir runterkommen zum Mitterkarjoch. Dort trifft zeitgleich mit uns ausgerechnet die größte Gruppe der Gipfelstürmer ein. Harry steigt völlig unbeeindruckt rechts von der Schlange ab. Während wir anderen dann doch eindrehen zum Klettersteig. Es schneit leicht und wir beeilen uns, die Ski wieder an die Füße zu bekommen und sanft angeschoben von den schweren Rucksäcken Richtung Tal zu schwingen. Schon bei der Breslauer Hütte klart es wieder auf und wir nehmen noch zusätzliche Sonnenenergie auf, bevor wir uns an die inzwischen leere Pistenabfahrt hinunter nach Vent machen. Erneute Sonnenbestrahlung mit Flüssigkeitsaufnahme.  Eine sehr lange und schöne Unternehmung, nach der man die Ski getrost aufräumen kann.

Skihochtour von der Vernagthütte


Schneeschuhtage in Südtirol 21.02.–25.02.

Klemens hatte Sexten als Standort für die Schneeschuhtouren ausgewählt. Wie in den Vorjahren hatte er perfekte Deals mit dem Koch im Hotel und mit dem Wettergott ausgehandelt, so dass wir bestens verpflegt bei meist strahlender Sonne und tiefblauem Himmel in den Sextener Dolomiten oder den Karnischen Bergen unterwegs waren. Höhepunkt war der Aufstieg zur Drei-Zinnen-Hütte mit herrlichem Winter- und Felspanorama unter Einübung verschiedener Fortbewegungsarten mit Schneeschuhen (neben dem erwähnten Treppensteigen, das Begehen von vielen eisigen Stellen und Bruchharsch). Bei den meisten Touren gab es in urigen Almhütten echte Südtiroler Hausmannskost, so dass die auf dem Aufstieg verlorenen Pfunde zum Abstieg wieder tempoerhöhend eingesetzt werden konnten. Für Hin- und Rückfahrt zu den Ausgangspunkten unserer Touren konnten wir kostenfrei den halbstündlich verkehrenden Bus benutzen. So konnten wir verschiedene An- und Abstiegswege wählen.
Unsere Ziele: Pragser Wildsee, Rundtour vom Fischleintal zur Rotwandwiesenhütte, Aufstieg vom Fischleintal über die Talschlusshütte zur Drei-Zinnen- Hütte, Vom Kreuzbergpass zur Nemes-Alm und Abstieg nach Sexten/Moos und vom Kreuzbergpass zur schönen Coltrondo-Alm und zurück.

Auf Schneeschuhen in den Sextenern


Skitouren von der Chamanna Jenatsch (2652 m)

17.–19.2 Leitung: Robert Stöckl

In fast alle Richtungen führen die Ski-und Schneeschuhrouten von der Jenatschhütte. Doch nach dem Schneefall bot sich überall unverspurtes Gelände. So musste Robert sich ein wenig mehr plagen, und wir konnten etwas entspannter hinter ihm aufsteigen. Bei klirrender Kälte und einigem Wind zunächst auch kein reines Vergnügen, aber kurz vor unserem ersten Ziel, der Cima da Flix, erreichten wir die Sonne und konnten den Blick auf gefühlte tausend Schweizer Gipfel genießen. Anschließend der erste der zahlreichen Traumhänge, den auch unser Schneeschuhgeher genüsslich und flott zurücklegte. Weiter auf den Piz Calderas (3397 m), wo die Harscheisen aus dem Rucksack mussten und allerhand Steine zu umgehen waren. Die lange Abfahrt durch das Gletschertrogtal zur Hütte zauberte ein nachhaltiges Lächeln auf die Gesichter, das fiel sogar der extrem ausgeglichenen Hüttenwirtin Claudia auf. Um den Weißbierkonsum zu steigern, nutzten wir die behagliche Hüttensauna und ließen uns das köstliche Abendessen schmecken. Am Sonntag wartete wieder ein Bilderbuchtag draussen, sogar ein paar Minusgrade weniger. So zogen wir wieder eine Zorro-Aufstiegsspur, diesmal Richtung Süden auf den Piz Surgonda (3196 m). Robert fand einen frischen Abfahrtshang, auf dem die Tourenautobahn von der Passtraße her zu umgehen war, und es bestätigte sich wieder einmal, dass es im Winter nichts Besseres gibt als Pulverschnee! Wie sagte ein Schweizer Tischgenosse auf der Hütte: Da könnt ma sei Läba vadue (Man könnte sein ganzes Leben damit verbringen …). Und wer richtig kerniges Schwyzerdütsch hören möchte, sollte die Abendansprache von Hüttenwirt Friedli unbedingt hören kommen.

Besser als Ski-WM in St.Moritz


Skitouren im Salzburger Pinzgau

Vom 9.2.-12.2. Leitung: Ina Koch
Nach vielen Vorbereitungs-und Organisationsmails (ausgedruckt schon fast Taschenbuchstärke) starteten wir zu dritt ins endlich mal wieder ordentlich zugeschneite Salzburger Land. Für Tag 1 bot sich der Berg an, an dem wir vom Quartier die Morgensonne aufgehen sahen: Die Schwalbenwand. 1200 Hm abwechslungsreicher Aufstieg, 500 Hm Pulverabfahrt, danach ein bisschen hakelig. Tag 2 höherer Schwierigkeitsgrad für die Anfahrt: Die ziemlich vereiste Hirschbichlstraße verlangte Schneeketten. 1300 Hm und ein paar mehr aufs Seehorn, mit vielen versteckten Buckeln und Löchern im mittleren Teil. Tag 3 mitten in die Massenbewegung Skitourengehen am Sonntagshorn überm Unkener Heutal, am Peitingköpfl nebenan dann Mittagssonne, Ruhe und ideale Hänge. Tag 4 dann mit einem zusätzlichen Gast total einsam auf den Hühnerkopf unterhalb der Steineren Meer–Diven Schönfeldspitze und Selbhorn.
Fazit: Vier wunderbare Tage ohne Sorgen ums Wetter, ohne lange Anfahrten dafür viel Zeit zum ausführlichen Dehnen und Ratschen unter Frauen – alles vegetarisch obendrein. Vielleicht klappt die Tuxer Durchquerung ja nächsten Winter.

 

Skitouren von Maria Alm


Hinteres Sonnwendjoch (1986 m)

(Leitung: Robert)
Mit großem Respekt vor der zu erwartenden Kälte krochen wir kurz vor Landl an der Abzweigung zur Mautstraße Richtung Ackernalm aus den Autos. Aber am Startpunkt wartete schon die Sonne auf uns, die uns den ganzen Tag nicht im Stich ließ. So war auch der Zuhatscher über die Straße zu genießen. Nach der Abzweigung in den Wald musste eine Jacke um die andere in den Rucksack. Der Föhnwind sorgte dann aber zunehmend für Hitzeschutz und wurde im oberen Drittel des Anstiegs auch unangenehm. Da zeigte sich der „Schnittlauchgraben“ als Kältetrichter. Der rassige Südwind zeigte uns aber auch die denkbar beste Version der bei dieser Tour ohnehin großartigen Sicht über den Kaiser hinweg in die Tauern. Bei der Abfahrt machten sich  auch im Schnee die Spuren der Sonne bemerkbar, aber es gab noch genug Möglichkeiten, die besten Stellen herauszusuchen. Nach einer zweiten windgeschützen Sonnenbrotzeit gings über die Straße flott zurück. Fazit: Acht gutgelaunte Schneesportler, die mit Sonne im Herzen auch den Wintersportlerstau auf der Straße gut wegstecken konnten.

Skitour ins Blaue und in die Sonne


Schneeschuhrunde „Trifthütte-Bodigbergalm“ am 15.01.17

(Leitung Klemens)
Im Sommer hatten Klemens und Karl-Heinz diese Runde schon ausgekundschaftet, deshalb sind wir trotz tief verschneiter, kaum erkennbarer Pfade, nicht vom richtigen Weg abgekommen – meistens jedenfalls nicht. Und es schneite fleißig weiter. Windgeschützt im dichten Wald haben wir uns durch die Schneemassen gespurt, wer umfiel kam allein nicht wieder auf die Füße. Tierspuren haben wir nur wenige gesehen, nur ein paar Gämsen haben sich gezeigt. Für die verdiente Brotzeitpause haben wir die Terrasse der Diensthütte freigeschaufelt, die wenigen sonnigen Augenblicke genossen und die herrliche Stille. Auf dem Rückweg gab es zur Auffrischung noch eine kurze Übung mit den LVS Geräten.

Tief im Wald auf Schneeschuhen