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Tourenberichte 2020

Mitterkaiser

(mit Robert)
Der Sommertag versprach heiß zu werden! Und so war der Schatten im kleinen Griessner Kar beim Aufstieg überaus willkommen. Der wirklich steile Weg, überwiegend durch Geröll, brachte uns aber auch ohne Sonne gehörig zum Schwitzen.

Wirklich schweißtreibend wurde es dann ab der Fritz-Pflaum-Hütte im Aufstieg zum mittleren Gipfel des Mitterkaiser: Nach einem Geröllfeld forderte uns eine steile Felsrinne beim angeregten, aber anstrengenden Kraxeln und anschließend ein steiler Latschenhang. Luftiger wurde es dann in jeder Hinsicht auf dem Verbindungsgrat zum Nordgipfel mit dem Kreuz.

Nach dem schattenlosen Abstieg durch das große Griessner Kar war die innerliche und äußerliche Kühlung an Griessner Alm und Kaiserbach unbedingt notwendig. Es stand ja noch die Heimfahrt in schweren Motorradklamotten bzw. in aufgeheizten Autos bevor!

Mitten im Kaiser 1.08.20


Sommerbergtage in Maria Alm am Steinernen Meer

Ein Tag schöner als der andere – wir haben Glück auf drei sehr unterschiedlichen, abwechslungsreichen Touren. Am ersten Tag wandern wir auf den Salzburger Schieferalpen, auch Pinzgauer Grasberge genannt, mit Sesselliftunterstützung zunächst zum Statzerhaus und Hundstein (2117 m) und dann den ganzen Grat bergauf und bergab über den Schönwieskopf bis zu Schwalbenwand (2011 m). Hier steigen wir schließlich auf kleinen, teilweise steilen Steigen, an Dolinen vorbei, hinab ins Tal. Den sonnigen Berghang von Maria Alm, auf dem unser wunderschönes Quartier liegt, haben wir auf dieser Tour fast immer im Blick. Hier die Eindrücke im Video

Der nächste Tag steht dann ganz im Zeichen des Steinernen Meeres, das wir schon am Vortag von der Ferne gesehen haben. Dem Tiernamen bleiben wir treu, denn es geht auf den Großen Hundstod (2593 m). Vom Dießbachstaussee führt der kleine Fahrweg steil bergauf und wieder bergab bis zum Beginn des Wandersteigs an der Materialseilbahn. Ab hier steigen wir über felsiges Gelände an Schafen und Murmeltieren vorbei im kühlen Morgenschatten bis hinauf zum Ingolstädter Haus (2119 m). Hier haben wir einen wunderschönen Blick aufs Steinerne Meer, den Hochkönig und auch auf unser Tagesziel den Großen Hundstod. Durch Blockgelände und ein bisschen Kletterei müssen wir uns diesen Gipfel allerdings in der Mittagssonne noch verdienen. Belohnung ist der Blick auf Watzmann, Hochkönig, Steineres Meer und weitere Gipfel. Nicht ganz unanstrengend ist der Abstieg mit schönen Almblumen am Wegesrand und einer kleinen Abkühlung im Bergbach. Wir sind ganz froh, als wir endlich die Almen erreichen und pünktlich von unserem Bergbus abgeholt werden. zum Film

Um landschaftlich noch einen weiteren Akzent zu setzen, geht es am dritten Tag die Glocknerstraße hinauf bis zum Glocknerhaus. Von hier aus laufen wir nicht Richtung Pasterzengletscher, sondern auf den knapp 3000 m hohen Spielmann. Über Grashügel und Schmelzwasserseen geht es hinauf zur Pfandlscharte und über den wenig schwierigen Westgrat aufwärts zum Gipfel. Bei wenigen Wolkenfeldern haben wir den Glockner oft im Blick und einen Rundblick auf das Salzburger Land und Kärnten. Obwohl dies der höchste Gipfel war, sind wir an diesem Tag nicht so lange unterwegs. Zur Belohnung genießen wir abends ein Feinschmeckeressen in einem Bergrestaurant mit Blick auf die ins Abendrot getauchte Gipfel. Etwas wandermüde gehen wir am vierten Abfahrtstag noch über einen kurzen klettrigen Steig in eine kühle Bergklamm mit schönem Wasserfall. Bei steigender Sommerhitze genau der richtige Ausklang. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft und die schönen Touren! Film Spielmann

07.08.-10.08.2020


Von Griesen aufs "Köpferl"

Gutgelaunt starten wir mit viel Sonne kurz nach acht in Griesen entlang der Naidernach und haben bereits Sicht auf den Gipfel, den Schellkopf oder einheimisch: 's Köpferl. Der Weg zweigt ein gutes Stück nach der Schelllaine von der Route auf die "Schlicht" ab und führt deutlich schmaler weiter. Über dem Wald im Almgelände geht es auch ohne Weg oder durch schmale Latschengassen, aber Peter hat ja alles sorgsam geprüft und gespeichert. Bei einem recht herben Wind am Gipfel sehen wir etwas neidisch die Sonnenflecken auf dem Plansee. Aber uns wird ja gleich wieder warm. Wir queren Richtung Osten und schwenken mit einer kleinen Klettereinlage wieder auf den Weg von der Schellschlicht ein. Im Wald treffen wir eine junge Frau, die uns am Morgen schon talauswärts mit dem Rad begegnet war. Sie ist an diesem Tag "Sherpa" und trägt Vorräte für die Schellalm hinauf, wo sie die nächsten vier Wochen ihren Urlaub als Hilfshüterin verbringen wird. Der neue Weidezaun rund um die private Hütte ist den Wanderern zu verdanken, die sich gern ohne zu fragen dort auf der Terrasse breit machen und dabei noch in die Stube schauen. Selbst nachts gibt es immer was zu sehen, erfahren wir: zum Beispiel illegale Übernachter am Berg, die sogar Feuer machen und dann aber den Jäger kennenlernen dürfen, samt seiner Befugnis, empfindliche Strafgelder zu kassieren. Wir steigen ganz brav ab, kühlen noch die Füße im Bach und stellen uns dann auf der Straße in die lange Reihe an.

Schellkopf (Ammergauer) 12.07.20


Alta-Greina-Trekking 2.7.–5.7.

Volle Auslastung für die Augen, das begann schon im Aufstieg zur Medelserhütte, bei dem wir ständig neue Blumenfreunde entdecken durften und allerdings auch einige Mückenstiche kassierten. Dass auch für die Beine gute Auslastung geboten würde, erkannten wir nach einer erholsamen Nacht auf der Medelserhütte im Aufstieg zum Lavaz-Gletscher und weiter zur Fuorcla Sura da Lavaz (2703 m), wo wir auch von Graubünden ins Tessin wechselten. Der Schnee war gut begehbar, und den Abstieg Richtung Greina-Ebene verkürzten einige Schneefelder.

Üppig blühend und gut durchfeuchtet empfing uns dann die Alta Greina, jene in der Schweiz recht berühmte Hochebene, schließlich sind die meisten Täler steil und eng, flach ist also schon eine kleine Sensation. Außerdem gibt es geologische Besonderheiten, die wir versucht hatten, anhand eines Buches aus der Hüttenbibliothek zu ergründen, aber ohne Grundkurs in Geologie gaben wir schnell auf und beschränkten uns nun darauf, uns über Augengneis, streifige Farbkombinationen und anderweitiges Naturdesign zu freuen. Und ein bisschen mussten wir auch darauf achten, die vielen Bachwindungen so zu überqueren, dass die Füße trocken blieben. Auf der Motterasciohütte erwartete uns ein entspanntes Team, das die Sache gut im Griff hatte, auch wenn es eben nur halb so viele Gäste geben darf und doppelt so viele Regeln.

Der dritte Tag startete wolkenlos und blieb ein wunderbarer Sommertag, getrübt allerdings von der Befürchtung, noch einmal ziemlich lang, aber diesmal sehr steil durch den Schnee stapfen zu müssen. Der Almauftrieb von Lago Luzzone lenkte uns ab, dann das Val Scaradra – in dem wir völlig allein unterwegs waren. Beim Näherkommen war dann auch zu erkennen, dass uns der Weg zwar steil und oben auch durch loses Geröll, aber fast schneefrei zum Passo Soreda (2759 m) führen würde, wo wir auf perfekt ausgerichteten herrlich sonnengeheizten Steinplatten ins Länta-Tal blickten. Über mehrere Gelände-Stufen, Schneefelder, Bäche – mit etwas Turnerei entlang zu dünn gewordener Schneebrücken hinunter zu einem wirklich meisterhaft angelegten Weg – arbeiteten wir uns bergab. Matten von Almrausch säumten die steilen Flanken des Länta-Tals. Die Hütte liegt nur wenige Meter bergauf am Fels. Auch hier war die Gästezahl einstellig, und wir konnten uns zu viert im Lager ausbreiten. Außerdem von der gemütlichen Stube fast den ganzen Abend lang auf die Schneeflanke des Rheinwaldhorns schauen.

Das glänzte auch am nächsten Morgen schon gleich wieder in der Sonne, als wir über eine abenteuerliche Brückenkonstruktion den Bach querten und unvermeidbar steil aufstiegen zum Furggelti (2712 m). Von da an ging es bergab und vorbei am Zervreilahorn, an dessen zerfurchten Felsflanken sich schon die Kletterer erhitzten. Mit Blick auf den Zervreila-Stausee, den Duft von Alpenrosen in der Nase, erreichten wir schließlich die Straße am See und die Sommerhitze. Das Postauto brachte uns recht gemächlich durch das Val Lumnezia und den Walserort Vals hinunter nach Ilanz, mit den Masken im Gesicht – die Rückkehr in die Zivilisation. Eine außergewöhnliche überraschende Runde mit bleibenden Eindrücken und nachhaltigem Trainingseffekt.

Unterwegs in Schweizer Steilflanken