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Rotwandgebiet

Wildschutzgebiet

Seit dem 10.11.2021 gilt für verschiedene Gebiete im Landkreis Miesbach ein temporäres Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 14. Juli zum Schutz und Erhalt des Lebensraums von Wildtieren wie Raufußhühner. Diese ausgewiesenen Wildschutzgebiete dürfen während der sensiblen Monate im Winter sowie während der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit von Birkhuhn und Co. nicht betreten werden. Grund dafür ist die Zunahme durch Tourenaktivitäten im Winter, die verstärkt zu Störungen in diesen Gebieten führen. 

Aus Wald-Wild-Schongebieten werden Wildschutzgebiete

Wald-Wild-Schongebiete wurden 1995 vom DAV als Maßnahme für naturverträglichen Bergsport im Winter im Alpenraum eingeführt. Diese Schongebiete beruhen auf dem Konzept der Freiwilligkeit und dienen den Tieren als Rückzugsmöglichkeit. Leider ist der Anteil an Personen, die sich nicht freiwillig an die Schongebiete halten, so groß geworden, dass die Belastungsgrenze des Naturraums überschritten ist – mit der Folge, dass die Populationsrate der Raufußhühner seit Jahren stark rückläufig ist und diese Art vom Aussterben bedroht ist. 

Um die Ursprünglichkeit der Alpen zu schützen, wird ein Teil der bisherigen Wald-Wild-Schongebiete am Spitzingsee nun zu Wildschutzgebieten, die im Winter und in der Balz-, Brut- und Aufzuchtzeit der Tiere nicht betreten oder befahren werden dürfen (vom 1.12. bis 14.07.). Konkret liegen die ausgewiesenen Bereiche am Lämpersberg, Benzingspitz, Wildes Fräulein & Jägerkamp sowie an der Maroldschneid – insgesamt rund 320 Hektar Land in den Gemeinden Fischbachau, Schliersee und Bayrischzell. Die üblichen Ski- und Schneeschuhrouten sind nicht betroffen, auch die Hauptwanderwege bleiben frei.

Ein Verstoß gegen das Betretungsverbot kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € geahndet werden. Seit Sommer 2021 sind zwei hauptamtliche Ranger im Landkreis Miesbach angestellt, die in den Gebieten unterwegs sind und das Betretungsverbot kontrollieren.

Verordnung des Landratsamtes Miesbach über die Ausweisung des Wildschutzgebietes im Rotwandgebiet (29.10.2021)


Wo genau liegen die neuen Wildschutzgebiete?



Lämpersberg

Benzingspitz, Wildes Fräulein & Jägerkamp

Maroldschneid


4 Fakten über Raufußhühner


– und wie wir auf sie Rücksicht nehmen können:

1. Lebensraum von Raufußhühnern
2. Energieverbrauch von Wildtieren im Winter

1. Lebensraum: 

Raufußhühner sind auf eine geschlossene Schneedecke angewiesen. Tagsüber ruhen sie und vergraben sich in Schneehöhlen, wo sie vor Fressfeinden und der Kälte geschützt sind. Sie verstecken sich unter Gehölz und Gestrüpp, wo sie auch im Winter Nahrung finden. Raufußhühner können leider nicht fliegen: Wenn sie aufgeschreckt werden, flattern sie davon, lassen sich talwärts gleiten und müssen anschließend die Höhe wieder zu Fuß überwinden – eigentlich eine schöne Freizeitbeschäftigung, allerdings braucht das viel Energie, und bei den Tieren geht es ums Überleben.

2. Energieverbrauch: 

Wie bei jedem Lebewesen wird für verschiedene Aktivitäten unterschiedlich viel Energie benötigt. Gerade im Winter spielt dies eine entscheidende Rolle, um zu überleben.

  • Ruhen: geringer Energieaufwand notwendig
  • Gehen: mäßiger Energieaufwand notwendig
  • Nahrungsaufnahme: Für die Nahrungsaufnahme kann zusätzlich Energie notwendig sein, wenn diese beispielsweise erst freigelegt werden muss.
  • Flucht: Das Tier muss binnen kurzer Zeit viel Energie aufbringen, um sich vor der drohenden Gefahr in Sicherheit zu bringen. Nach einer geglückten Flucht ist das Tier in der Regel weiterhin in Hab-Achtung-Haltung und somit zusätzlichem Stress ausgesetzt.

3. Aktivitätszeit:

Während des Tages suchen die Tiere Schutz vor Fressfeinden und uns Freizeitsportler*innen. Im Schutz der Dämmerung (morgens & abends) werden die Tiere aktiv und suchen nach Nahrung wie Nadeln und Beeren. Werden sie dabei gestört, gehen sie hungrig ins Bett – auf Dauer hält man das nicht durch! Deshalb bitte auf Feierabendtouren und Nachtskitouren unbedingt verzichten!

4. Trichterregel:

  • In den verschneiten Hänge (oberhalb der Waldgrenze) herrscht freie Routenwahl. Es sollten felsige Bereiche und schneefreie Stellen gemieden werden und genügend Abstand zu den Wildtieren gehalten werden.
  • Oberhalb des Waldrands in Trichterform auf den gemeinsamen Abfahrtskorridor zusteuern. Viele Wildtiere halten sich gerne am Waldrand auf.
  • Im Wald den Korridor einhalten: Skirouten, Wege sowie offene Schneisen nutzen und sich an Weggebote halten. Aufforstungen und den Jungwald meiden, es besteht die Gefahr von Verschnitt durch Skikanten. Der Wald ist Lebensraum der meisten Wildtiere, so auch des stark gefährdeten Auerhuhns.
3. Aktivitätszeit von Raufußhühnern
4. Trichterregel beim Abfahren im freien Gelände

 

Warum wurden die Wildschutzgebiete am Spitzingsee ausgewiesen?

 

Weshalb sind Raufußhühner für das Ökosystem so wichtig und schützenswert?

 

Welche Gefahren drohen Raufußhühnern durch uns Freizeitsportler*innen?