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Aktionstag "Natürlich auf Tour" 2020

Natürlich auf Tour

Tafeln informieren über naturverträgliche Skirouten
Unterwegs weisen Schilder den Weg
Ein Aktionsflyer informiert über die Lebensbedingungen des Birkhuhns
Am Samstag, 15. Februar 2020 fand der bayernweite Aktionstag "Natürlich auf Tour" zum sechsten Mal statt – in acht Tourengebieten der Bayerischen Alpen und des Bayerischen Waldes. Rund 100 Helferinnen und Helfer waren insgesamt unterwegs, um Tourengeherinnen und Tourengeher über wichtige Naturschutz-Zusammenhänge zu informieren und zu sensibilisieren. 

Die Sektion München engagiert sich bereits seit Jahren aktiv im Raum Spitzingsee. Am Aktionstag 2020 positionierten sich ab 07:30 Uhr im Spitzinggebiet rund 25 überwiegend ehrenamtliche Helfer. Ziel des Aktionstags war es, Wintersportler auf die sensiblen Bedürfnisse von Wald und Wild im Winter aufmerksam zu machen.

Angesichts der angespannten Lage im gesamten Gebiet wurde der Tag mit Spannung erwartet, denn im Laufe des Winters waren die sensiblen Wald-Wild-Schongebiete stark beansprucht worden. Viele Wintersportler konnten im Rahmen der Aktion angesprochen und über die Schongebiete aufgeklärt werden. Sie zeigten sich offen und interessiert für Naturschutzthemen. Zu beobachten war, dass der Anteil von "Skitouren-Neulingen" stark zugenommen hat. Viele Wintersportler haben erst vor Kurzem mit dem Skitourengehen angefangen oder waren zum ersten Mal im Gebiet unterwegs. Die Aktion endete gegen 17:00 Uhr mit einem gemeinsamen Treffen aller Helfer in der Wurzhütte am Spitzingsee.

Erfreulicherweise beteiligten sich im gesamten Gebiet befreundete Vereine und Verbände sowie Tourismus-Vertreter an der Aktion. Allen Beteiligten ist klar, dass die Natur und ihre Vielfalt die Basis des Wintersports darstellen.

Der Aktionstag fand in diesem Jahr erstmals auch grenzüberschreitend statt. Im Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu waren österreichische Gebiete beteiligt, am Dreisesselberg im Bayerischen Wald reichte das Aktionsgebiet nach Tschechien und Österreich. Deshalb waren auch Vertreter des tschechischen Nationalparks Šumava vor Ort.

 

 

Schwerpunkt: Birkhuhn

Rauhfußhühner, zu denen das Birkhuhn gehört, stehen im Zentrum der Schutzbemühungen, da sich ihr Lebensraum stark mit dem Freizeitbereich der Wintersportler überschneidet und da sie sehr störsensibel reagieren (siehe Video über das Birkhuhn).

Der Lebensraum der Birkhühner befindet sich in den Bayerischen Alpen in der Regel in der subalpinen Hochgebirgsstufe. Diese zeichnet sich durch den Übergang eines geschlossenen Waldes über lockeren Baumbestände bis hin zu Krüppelwuchsformen aus.

Während die Tiere im Frühjahr, Sommer und Herbst auf ein verhältnismäßig breites und abwechslungsreiches Nahrungsangebot zurückgreifen können, ernähren sich die Birkhühner im Winter ausschließlich von den Knospen und Trieben von Laub- und Nadelbäumen. Nicht nur das knappe Nahrungsangebot, sondern auch die kalten Temperaturen und das Fluchtverhalten der Tiere führen zu erheblichem Stress der Tiere.

In der Regel sind Birkhühner während der Dämmerungsphase aktiv, während sie sich tagsüber und nachts in eine Schneehöhle zurückziehen. Werden sie aufgeschreckt oder fühlen sie sich bedroht, flüchten sie in das Gehölz des Waldes. Dort verweilen sie in der Kälte bis zum nächsten Tag und begeben sich erst dann wieder in eine schützende Schneehöhle. Die Energie, die die Tiere zum Flüchten im Schnee aufbringen müssen, liegt bei einem Vielfachen ihres normalen Energieverbrauchs.

Morgendliche Touren vor der Arbeit, Sonnenaufgangstouren, Feierabendskitouren sowie Mondscheintouren belasten das Verhalten der Birkhühner während ihrer Aktivitätszeit. Darüber hinaus kommt es zu Skitouren und Schneeschuhtouren untertags. Manchmal kommen auch noch Wanderer, teilweise mit Hunden, dazu. In touristisch stark genutzten Gebieten kommt es folglich zu einer beinahe ununterbrochenen Dauerbelastung für die Tiere.


Tipps zum naturschonenden Unterwegssein

Nicht nur Skibergsteiger, auch Schneeschuhgeher sind angesprochen
Zwei Birkhähne mit ihrem charakteristischen roten Fleck
o   Informiere dich über das Zielgebiet! Mittlerweile wurden zahlreiche Wildschongebiete, in denen die Tiere leben, identifiziert und z. B. in AV-Karten sowie auf alpenvereinaktiv.com markiert.

o   Wildschongebiete einhalten und nicht befahren, denn Wildtiere ziehen sich dorthin zurück!

o   In den Hochalpen gilt außerhalb von Wald-Wild-Schongebieten die "Trichterregel". Das bedeutet, dass man Bereiche oberhalb der Baumgrenze i. d. R. befahren kann, ohne eine Störwirkung auf Wildtiere zu haben (Außnahmen: apere Flächen und deren Umfeld). In bewaldeten Gebieten stört man hingegen Wildtiere. Schränke deinen Bewegungsradius ein!

o   Verlege im Wald deine Routen auf bereits bestehende Waldwege oder ausgewiesene Routen, meide Waldränder!

o   Führe Hunde an der Leine! Denn Wildtiere flüchten vor Hunden.

 

mehr zum Thema Naturverträglicher Bergsport im Winter

 

Weiterführende Informationen

Die Kampagne "Natürlich auf Tour" beim DAV

Die Kampagne "Respektiere deine Grenzen" des Vereins "Natur & Freizeit"