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Tourenverhältnisse um die Höllentalangerhütte

Aktuelle Situation für den Anstieg zur Zugspitze durchs Höllental und sonstige wichtige Informationen rund um die Höllentalangerhütte

Sonntag, 26. September 2021

UPDATE: Neue Bilder eingefügt! KLEINE ÄNDERUNGEN GEGENÜBER VORBERICHT.

Die Tourenverhältnisse für den Zugspitzanstieg über den Höllentalklettersteig können für die späte Jahreszeit nach wie vor noch als fast perfekt bezeichnet werden. Ab der Irmerscharte ist jedoch die Spur sehr vereist. Hier gilt für die letzten Meter zum Gipfel nochmals erhöhte Vorsicht.   

Vielen Dank an alle, die uns immer wieder mit neuen Informationen versorgen! Diesesmal wieder besonders einem weiteren Werdenfelser Bergführer welcher uns am heutigen Tage Topaktuell informiert hat. 

Wir freuen uns schon, euch im Höllental begrüßen zu dürfen!

Romana und Gernot mit Aurelia, Silvia und Thomas mit Lisa und Michael und das gesamte Team der Höllentalangerhütte!

 

Zugspitze:

"Brett und Leiter":

Der Zustieg zur Leiter ist problemlos. Auch die "Leiter" selbst sowie das "Brett" sind problemlos bewältigbar. 

"Grüner Buckel":

Vom "grünen Buckel" bis zum Gletscher gelangt man schneefrei. 

Höllentalgletscher – Gletscherüberquerung:

Der mittlerer Teil vom Gletscher ist ausgeapert, hier ist Blankeis. Das Überschreiten der Spalten geht ohne große Probleme. Die Blankeis-Stellen auf dem Gletscher lassen sich mit Steigeisen gut begehen. Ohne Steigeisen ist das lebensgefährlich! Steigeisen für den Anstieg über den Gletscher sind deshalb unbedingt notwendig.Alpinisten, welche nur mit Grödeln ausgestattet waren haben uns berichtet, dass es jedenfalls besser ist Steigeisen zu verwenden. ACHTUNG: Gletscherbrücken sind in der Standfestigkeit nicht mehr zuverlässig. Diese müssen unbedingt umgangen werden. Bergführer überqueren den Gletscher angeseilt. Die Mehrheit der Alpinisten überschreitet den Gletscher unangeseilt. Inwieweit der Gletscher ohne Anseilen überquert werden kann, muss jeder Alpinist selbst für sich entscheiden.

Gletscherkluft (Übergang vom Höllentalgletscher zum oberen Klettersteig – Randkluft):

Die Randkluft ist für die späte Jahreszeit stabil und somit gut überquerbar. Das Stahlseil am Fels kann gut erreicht werden. Aufgrund der guten Verhältnisse können mittlerweilen wieder beide Einstiege für den Übergang genutzt werden. 

Oberer Klettersteig (Gipfelanstieg):

Der obere Klettersteig ist bis zur Irmerscharte schneefrei. Ab der Irmerscharte ist eine recht gute Spur vorhanden, welche aber relativ vereist ist. Hier kann evtl. die Benützung von Steigeisen von Vorteil sein. Dies hängt jedoch sehr von der Trittsicherheit des jeweiligen Alpinisten ab und ist individuell zu entscheiden. Die Sicherungsseile sind durchgehend frei und können deshalb auch lückenlos für die Selbstsicherung verwendet werden. 

Ausrüstung:

Die Besteigung ist ausnahmslos nur mit Klettersteigausrüstung (Klettersteigset, Gurt, Helm etc.) zu empfehlen. Die Mitnahme und die Verwendung von Steigeisen ist erforderlich. Das Überqueren des Gletschers mit Grödeln setzt eine gute Trittsicherheit und Erfahrung voraus. Um einen Spaltensturz bzw. ein Abrutschen am Blankeis zu verhindern, ist evtl. auch eine Gletscherausrüstung mit Seil erforderlich. Ein solider (nässeabweisender und steigeisenfester) Bergschuh mit guter Kantenstabilität sollte als Schuhwerk das Mindestmaß sein. Die Mitnahme von entsprechend warmer Bekleidung wie Mütze, Handschuhe etc. ist bei einer Seehöhe von knapp 3000 m zu jeder Jahreszeit, vor allem aber jetzt im Herbst, dringend anzuraten. Auf Grund der kürzer werdenden Tage empfiehlt es sich außerdem für einen eventuell früheren Aufbruch, aber auch für eine ungeplante Verspätung eine Stirnlampe in den Rucksack zu packen. 

Fazit:

Die Bedingungen können der Jahreszeit entsprechend als "sehr gut" bezeichnet werden. Die Stahlseile können  durchgehend für die Selbstsicherung verwendet werden. Bis zur Irmerscharte gelangt man schneefrei, nur im obersten Bereich muss mit der Querung von Schneefeldern gerechnet werden. Außerdem ist ab der Irmerscharte die Spur vereist. Hier gilt besondere Vorsicht. Auf Grund der Blankeisstellen ist die Gletscherüberquerung ausschließlich mit Steigeisen möglich. Ohne Steigeisen ist die Querung lebensgefährlich!

HINWEIS:

Von einer Besteigung durch nicht erfahrene Bergsteiger ohne Bergführer muss dringend abgeraten werden. Die Besteigung der Zugspitze ist nur für geübte und erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten zu empfehlen. Eine Bergungsaktion kann ohne entsprechenden Versicherungsschutz gleich mehrere Tausend Euro kosten. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig um eine alpine Tour handelt. Dies sollte in der Entscheidungsfindung jedenfalls berücksichtigt werden. Das Erkennen von alpinen Gefahren, der sichere Umgang mit dem Klettersteigset, die Verwendung und ein sicheres Gehen mit Steigeisen oder Grödeln, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine intensive Tourenvorbereitung sind Mindestvoraussetzungen für eine sichere Tour.

Für ungeübte und unerfahrene bergsportaktive ohne entsprechende Ausrüstung wird die Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig dringend abgeraten!!!

Bitte beachten Sie unbedingt auch den aktuellen Wetterbericht.

Alpspitze:

Die Besteigung der Alpspitze ist mittlerweilen wieder schneefrei möglich. Nach neuesten Berichten sind keine nennenswerten Schwierigkeiten bekannt.  

Jubiläumsgrat:

Bei der Überschreitung des Jubiläumsgrates sind die ersten 800 - 900 Meter von einer Schneeauflage bedeckt. Anschließend präsentiert sich auch der Jubiläumsgrat größtenteils schneefrei. Nur an vereinzelten Stellen muß auch danach mit der Überquerung von einzelnen Schneefeldern gerechnet werden. Dies bedeutet eine erhöhte Vorsicht da ein Abrutschen am schmalen Grat fatale Folgen haben kann. 

Die Überschreitung des Jubiläumsgrates erfordert besondere alpine Erfahrung. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Überschreitung des Jubiläumsgrates um eine Gratkletterei mit steil abfallendem Gelände auf beiden Seiten handelt. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition sind deshalb Mindestvoraussetzung für ein sicheres Überqueren.

Bitte beachten Sie bei der Überschreitung des Jubiläumgrates auch die erforderliche Zeit. Viele Bergsteiger unterschätzen die Dauer der Überschreitung und kommen, vor allem beim anschließenden Abstieg über das Matheisenkar, erst spät am Abend zur Höllentalangerhütte zurück. Einige mussten auch schon notbiwakieren.

Die Überschreitung des Jubiläumsgrates ist ausschließlich berg- und klettererfahrenen Alpinistinnen und Alpinisten mit einer entsprechenden Ausbildung und Ausrüstung zu empfehlen. Im Zweifelsfall bedienen Sie sich bitte jedenfalls eines Werdenfelsers Bergführers bzw. einer der zahlreichen Alpin- und Bergsteigerschulen in Garmisch-Partenkirchen!                                                                                                                   

Hüttenanstieg – Übergänge:

Der Hüttenanstieg ist sowohl über die Höllentalklamm als auch über Stangensteig, Rinderschartenweg und Hupfleitenjoch möglich. 

Auch die Übergänge über das Hupfleitenjoch (Kreuzeckbahn) sowie über den Rinderschartenweg zum Osterfelderkopf (Alpspitzbahn) sind GEÖFFNET

Der Übergang über die Rifflscharte zum Rifflriss, bzw. zum Eibsee ist ebenso problemlos möglich. 

 

Wichtiger Hinweis – Alpine Berichte:

Die hier dargestellten Berichte werden aufgrund von nicht überprüften Situationsdarstellungen von Alpinisten erstellt und werden weder auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit überprüft. Die Entscheidung über eine sichere Besteigung der Gipfel und Wege unterliegt ausnahmslos dem jeweilig interessierten Bergsteiger. Im Zweifelsfall wird die Inanspruchnahme eines erfahrenen Bergführers jedenfalls empfohlen. Ein etwaiger Haftungsanspruch aufgrund von falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber dem Verfasser der Berichte wird ausgeschlossen.

Weitere Informationen sowie alpine Auskünfte erhalten Sie auch bei den diversen Garmischer Bergsteigerschulen, bzw. bei den Werdenfelser Bergführern!

Im Normalfall wird unser alpiner Bericht einmal wöchentlich aktualisiert. Sollte es jedoch nennenswerte Änderungen bei den alpinen Verhältnissen geben, wird der Bericht – im Bedarfsfall auch täglich - entsprechend adaptiert! 

 

HINWEIS – Auskunft über Zugspitz-Verhältnisse:

Telefonisch können wir Ihnen auch keine genaueren Angaben zur aktuellen Situation rund um die Höllentalangerhütte sowie für den Zugspitzanstieg durchs Höllental anbieten. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass Sie am Telefon auf diesen Bericht im Internet verwiesen werden!

 

HINWEIS – Übernachtungsmöglichkeiten und Buchung Höllentalangerhütte:

Da die Coronaregeln nicht zuletzt vom aktuellen Insidenzwert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen abhängen, bitten wir Sie, dass Sie sich auf unserer Homepage der Höllentalangerhütte über den aktuellen Stand informieren. Ebenso erfahren Sie alles Wissenswerte über evtl. Übernachtungsmöglichkeiten unter der Rubrik Online-Reservierung. Sollten freie Kapazitäten vorhanden sein, können Sie sich dort auch ganz bequem online einbuchen.

Aktuelle Verhältnisse

Streckenprofil - Zugspitzanstieg; Sommer 2020