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Tourenverhältnisse um die Höllentalangerhütte

 

Aktuelle Situation für den Anstieg zur Zugspitze durchs Höllental und sonstige wichtige Informationen rund um die Höllentalangerhütte

Donnerstag, 17. Juni 2021

Update: Die Übergänge über das Hupfleitenjoch (Kreuzeckbahn) sowie über den Rinderschartenweg zum Osterfelderkopf (Alpspitzbahn) sind AB SOFORT GEÖFFNET. Mit viel Manpower wurden die gefährlichen Schneefelder entschärft, weshalb sich die Verantwortlichen entgegen ursprünglicher Planung für die sofortige Öffnung entschlossen haben. Dennoch bitten wir um erhöhte Vorsicht bei der Querung der kurzen aber teilweise noch etwas kritischen Abschnitte. Ein Abrutschen an diesen Stellen könnte fatale Folgen haben.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Beteiligten, welche die Öffnung nun doch schon früher als geplant ermöglicht haben!!!

Mit der Zugspitzbesteigung sowie der Besteigung aller anderen höheren Gipfel und Wege wurde gestartet. Aber Achtung! Es herrschen vor allem im obersten Bereich nach wie vor noch winterliche Verhältnisse. Derzeit dürfte die Besteigung der höheren Gipfel und Wege rund um die Höllentalangerhütte wohl nur erfahrenen, gut ausgebildeten Bergsteiger*innen mit guter Kondition vorbehalten sein.  

Einen aktuellen Bericht sowie aktuelles Bildmaterial für die Zugspitzbesteigung haben wir von Eduard Wagner (siehe unten) erhalten. VIELEN DANK DAFÜR!

Der Anstieg zur Höllentalangerhütte ist mittlerweile schneefrei. 

Wir wünschen allen unseren Gästen einen schönen Bergsommer 2021 und freuen uns schon, Euch im Höllental begrüßen zu dürfen!

Romana und Gernot mit Aurelia, Silvia und Thomas mit Lisa und Michael und das gesamte Team der Höllentalangerhütte!

 

Zugspitze:

„Brett und Leiter:“

Der Zustieg zur Leiter ist problemlos. Auch die „Leiter“ selbst, sowie das „Brett“ sind problemlos bewältigbar. Zum Anstieg hin gilt es noch ein kleines Schneefeld zu überqueren, welches jedoch problemlos bewältigbar ist. Ab dem "grünen Buckel" ist mit einer mehr oder weniger durchgehenden Schneeauflage zu rechnen. 

Höllentalgletscher – Gletscherüberquerung:

Die Verwendung von Steigeisen ist derzeit nicht unbedingt notwendig. Da mittlerweile doch einige Alpinisten die Zugspitze bestiegen haben, darf auch mit einer recht guten Spur im Schnee gerechnet werden. 

Gletscherkluft (Übergang vom Höllentalgletscher zum oberen Klettersteig – Randkluft):

Auf Grund der mächtigen Schneedecke ist die Randkluft derzeit praktisch nicht vorhanden. Der Übergang vom Gletscher zum Fels ist derzeit problemlos. 

Oberer Klettersteig (Gipfelanstieg):

Wie Sie auch den Bildern und dem Bericht von Herrn Wagner entnehmen können, herrschen im oberen Klettersteig noch winterliche Verhältnisse. An sehr vielen Stellen ist das Sicherungsseil unter der Schneedecke begraben, weshalb einige kritische Passagen ungesichert überquert werden müssen. Ein Abrutschen hätte hier fatale Folgen. Die örtlichen Bergführer sichern Ihre Gäste an diesen Stellen mit einer Kameradensicherung. Hier ist absolute Trittsicherheit Voraussetzung für eine sichere Tour. Steigeisen sind nicht unbedingt erforderlich, können aber vor allem in den schattigen Stellen im obersten Bereich von Vorteil sein. 

Ausrüstung:

Die Besteigung ist ausnahmslos nur mit Klettersteigausrüstung (Klettersteigset, Gurt, Helm etc.) zu empfehlen. Die Mitnahme und die Verwendung von Steigeisen ist nicht unbedingt erforderlich, kann aber von Vorteil sein. Ein solider (nässeabweisender und steigeisenfester) Bergschuh mit guter Kantenstabilität sollte als Schuhwerk das Mindestmaß sein. Um eventuell eine Kameradensicherung für die Überquerung des einen oder anderen Schneefeldes an kritscher Stelle vornehmen zu können, wäre die Mitnahme eines Seiles sowie des dazugehörigen Accessoires empfehlenswert.

Fazit:

Derzeit herrschen noch recht kritische Verhältnisse für eine sichere Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig. Auf Grund des größtenteils noch eingeschneiten Sicherungsseils im oberen Klettersteig und der nach wie vor noch recht mächtigen Schneedecke dürfte die Besteigung derzeit wohl nur gut erfahrenen und konditionell gut trainierten Alpinisten vorbehalten sein. Von einer Besteigung durch nicht erfahrene Bergsteiger ohne Bergführer muss abgeraten werden. Durch die empfohlene Kameradensicherung ist zusätzlich zu einer fundierten soliden alpinen Grundkenntnis auch der sichere Umgang mit einer Seilsicherungstechnik für eine Kameradensicherung notwendig. Die Besteigung der Zugspitze ist nur für geübte und erfahrene Alpinisten zu empfehlen. Eine Bergungsaktion kann ohne entsprechenden Versicherungsschutz gleich mehrere Tausend Euro kosten. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig um eine alpine Tour handelt. Dies sollte in Ihrer Entscheidungsfindung jedenfalls berücksichtigt werden. Das Erkennen von alpinen Gefahren, der sichere Umgang mit dem Klettersteigset, die Verwendung und ein sicheres Gehen mit Steigeisen, der Umgang mit einer Kameradensicherung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine intensive Tourenvorbereitung sind Mindestvoraussetzungen für eine sichere Tour.

Für ungeübte und unerfahrene Wanderer oder Bergsteiger ohne entsprechende Ausrüstung wird die Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig dringend abgeraten!!!

Bitte beachten Sie unbedingt auch den aktuellen Wetterbericht.

Alpspitze:

Auch für die Besteigung der Alpspitze gilt Ähnliches wie für die Zugspitze. Im oberen Bereich muss teilweise noch mit winterlichen Verhältnissen gerechnet werden. Am gestrigen Tag hat uns ein Tourengeher - welcher von der Alpspitze über das Matheisenkar zu uns gekommen ist - berichtet, dass noch sehr viele Schneefelder zu überqueren sind und die Stahlseile am kurzen Klettersteig nur teilweise aus dem Schnee herausschauen. Mit ein wenig alpiner Erfahrung und guter Trittsicherheit wären diese jedoch recht gut und sicher zu bewältigen. 

Jubiläumsgrat:

Für den Jubiläumsgrat liegen uns derzeit noch keine Informationen vor. Die Überschreitung des Jubiläumsgrates erfordert besondere alpine Erfahrung. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Überschreitung des Jubiläumsgrates um eine Gratkletterei mit steil abfallendem Gelände auf beiden Seiten handelt. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition sind deshalb Mindestvoraussetzung für ein sicheres Überqueren. Bitte beachten Sie bei der Überschreitung des Jubiläumgrats auch die erforderliche Zeit. Viele Bergsteiger unterschätzen die Dauer der Überschreitung und kommen, vor allem beim anschließenden Abstieg über das Matheisenkar, erst spät am Abend zur Höllentalangerhütte zurück. Einige mussten auch schon notbiwakieren.

Die Überschreitung des Jubiläumsgrates ist ausschließlich berg- und klettererfahrenen Alpinisten mit einer entsprechenden Ausbildung zu empfehlen. Im Zweifelsfall bedienen Sie sich bitte jedenfalls eines Bergführers von den zahlreichen Alpin- und Bergsteigerschulen in Garmisch!                                                                                                                   

Hüttenanstieg - Übergänge:

Der Hüttenanstieg ist mittlerweile sowohl über die Höllentalklamm als auch über den Stangensteig schneefrei. Die zauberhaften Schneeskulpturen in der Höllentalklamm müssen schön langsam den warmen Temparaturen weichen und sind nur noch in kleineren Restbeständen vorhanden. 

Die Übergänge über das Hupfleitenjoch (Kreuzeckbahn) sowie über den Rinderschartenweg zum Osterfelderkopf (Alpspitzbahn) sind AB SOFORT GEÖFFNET. Mit viel Manpower wurden die gefährlichen Schneefelder entschärft, weshalb sich die Verantwortlichen entgegen ursprünglicher Planung für die sofortige Öffnung entschlossen haben. Dennoch bitten wir um erhöhte Vorsicht bei der Querung der kurzen aber gefährlichen Abschnitte. Ein Abrutschen an diesen Stellen könnte fatale Folgen haben.

Der Übergang über die Rifflscharte zum Rifflriss bzw. zum Eibsee wurde bereits von einigen Alpinisten überquert. Auch hier gilt Ähnliches wie in den Vorberichten. Die Schneedecke wird von Tag zu Tag weniger, ist jedoch vor allem auf der Nordseite noch mächtig genug, um das Sicherungsseil an der einen oder anderen Stelle unter sich zu verbergen. 

Wichtiger Hinweis - Alpine Berichte:

Die hier dargestellten Berichte werden aufgrund von nicht überprüften Situationsdarstellungen von Alpinisten erstellt und werden weder auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit überprüft. Die Entscheidung über eine sichere Besteigung der Gipfel und Wege unterliegt ausnahmslos dem jeweilig interessierten Bergsteiger. Im Zweifelsfall wird die Inanspruchnahme eines erfahrenen Bergführers jedenfalls empfohlen. Ein etwaiger Haftungsanspruch aufgrund von falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber dem Verfasser der Berichte wird ausgeschlossen.

Weitere Informationen sowie alpine Auskünfte erhalten Sie auch bei den diversen Garmischer Bergsteigerschulen bzw. bei den Werdenfelser Bergführer!

HINWEIS - Zugspitzbedingungen:

Telefonisch können wir Ihnen auch keine genaueren Angaben für die aktuelle Situation in und rund um die Höllentalangerhütte sowie für den Zugspitzanstieg durchs Höllental anbieten.  Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass Sie am Telefon auf diesen Bericht im Internet verwiesen werden!

HINWEIS - Übernachtungsmöglichkeiten Höllentalangerhütte:

Da die Coronaregeln nicht zuletzt vom aktuellen Insidenzwert im Landkreis Garmisch Partenkirchen abhängen, bitten wir Sie, dass Sie sich auf unserer Homepage über den aktuellen Stand informieren. Ebenso erfahren Sie alles Wissenswerte über evtl. Übernachtungsmöglichkeiten unter der Rubrik Online-Reservierung. Sollten freie Kapazitäten vorhanden sein, können Sie sich dort auch ganz bequem online einbuchen.

HIER DER BERICHT VON HERRN WAGNER ÜBER DIE ZUGSPITZBESTEIGUNG AM VERGANGENEN SONNTAG:

Am Sonntag, den 13.06.2021 bin ich über das Höllental auf die Zugspitze gelaufen und möchte Euch einen Besteigungsbericht für die "Tourenverhältnisse" auf der Website geben.

Insgesamt geht es schon überraschend gut, ich hatte mehr Schnee erwartet, vor allem im Schlussklettersteig.

Der untere Klettersteig ist schneefrei. Oberhalb vom grünen Buckel geht die geschlossene Schneedecke los. Das Stück ist aktuell gut zu gehen mit einem griffigen Stapfschnee, die Steigeisen habe ich nicht angelegt.

Der Schlussklettersteig ist über den unteren Einstieg momentan problemlos zugänglich. Die 100 m-Querung nach den ersten Einstiegsmetern nach rechts, die oft noch lange schneebedeckt ist, ist bis auf einen kurzen Fleck schon schneefrei. Auch im weiteren Verlauf bis zur Irmerscharte ist der Klettersteig (überraschenderweise) weitgehend schneefrei, es sind nur noch vereinzelte Stellen vorhanden, an denen das Drahtseil unter dem Schnee ist. Hier müssen somit einige Meter ungesichert zurückgelegt werden (siehe Fotos). Ab der Irmerscharte ist der Klettersteig dann weitgehend unter dem Schnee, wobei auch hier das Drahtseil an mehr und mehr Stellen rauskommt. Es ist eine gute Spur im Schnee vorhanden, dennoch wären hier wohl für Einige Steigeisen empfehlenswert. Die letzten Meter zum Gipfel müssen noch teilweise ungesichert gegangen werden.

Insgesamt ist somit die Zugspitze über das Höllental für trittsichere Leute mit etwas alpiner Erfahrung schon weitgehend problemlos zu besteigen. "Reguläre" Klettersteiggeher*innen, welche sich eine durchgehende Sicherung wünschen, sollten noch etwas warten. Die ganze Lage wird sich mit den kommenden warmen Tagen aber schnell weiter verbessern, denke ich. (Bis der Steig ab Irmerscharte ganz frei ist, dauert es allerdings ohnehin immer etwas länger.)

 

Aktuelle Verhältnisse

Streckenprofil - Zugspitzanstieg; Sommer 2020