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Tourenverhältnisse um die Höllentalangerhütte

Die Höllentalangerhütte hat ihre Hüttensaison 2021 beendet und ist geschlossen.
Winterpause auf der Höllentalangerhütte


Aktuelle Situation für den Anstieg zur Zugspitze durchs Höllental und sonstige wichtige Informationen rund um die Höllentalangerhütte

Montag, 22. November 2021

UPDATE: Die Höllentalklamm sowie der Stangensteig, die Höllentaleingangs- und auch die Höllentalangerhütte sind geschlossen!

Die Brücken und Geländer sind abgebaut, weshalb die Höllentalangerhütte sowohl durch die Höllentalklamm, als auch über den Stangensteig nicht mehr erreichbar ist. Auch die Brücken auf dem Weg zur Kreuzeckbahn über das Hupfleitenjoch sowie zur Alpspitzbahn über den Rinderschartenweg sind bereits abgebaut. DIE HÖLLENTALANGERHÜTTE IST SOMIT ZU FUSS NICHT MEHR ERREICHBAR!

Wir möchten uns nochmals recht herzlich bei allen unseren Gästen, welche uns im letzten Sommer besucht haben, recht herzlich bedanken. Mit Schließung der Hütte hat für uns auch schon wieder die Vorbereitung für die Sommersaison 2022 begonnen. Wir freuen uns jedenfalls schon heute, euch im kommenden Sommer bei uns begrüßen zu dürfen.  

Reservierungen von Schlafplätzen für kommenden Sommer sind jederzeit Online möglich. 

Mit Schließung der Hütte haben wir auch den aktuellen Bericht über die Tourenverhältnisse rund um die Höllentalangerhütte beendet. Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Bericht in eurer Tourenplanung behilflich sein konnten. Die Zugriffszahlen bestätigen uns reges Interesse, weshalb wir diesen Bericht auch wieder ab Hüttenöffnung im Frühjahr 2022 in gewohnter Manier erstellen werden. 

Wir möchten uns auch bei allen Einheimischen, Bergführern, Bergsteigerschulen, Lieferanten, Mitarbeitern sowie der DAV Sekti0n München für die tolle Zusammenarbeit im Sommer 2021 bedanken. 

Bei der Gelegenheit: Ein besonderer Dank an Robert Krinninger. Er hat mich letzten Sommer professionell und sicher über den Jubiläumsgrat geführt. Der Grat hat's in sich ... Bitte nehmt unbedingt einen einheimischen Werdenfelser Bergführer für die Überschreitung des Jubiläumsgrats in Anspruch. Obwohl ich in den Bergen aufgewachsen bin und den einen oder anderen Gipfel bestiegen habe, war es ein gutes Gefühl, in sicheren Händen eines örtlichen Bergführers den ausgesetzten und langen Grat zu überschreiten. DANKE NOCHMALS ROBI!!!

Wir freuen uns jedenfalls schon heute euch im Sommer 2022 wieder im Höllental begrüßen zu dürfen!

Romana und Gernot mit Aurelia, Silvia und Thomas mit Lisa und Michael und das gesamte Team der Höllentalangerhütte!

 

Zugspitze:

"Brett und Leiter":

Der Zustieg zur Leiter ist problemlos. Auch die "Leiter" selbst sowie das "Brett" sind problemlos bewältigbar. 

"Grüner Buckel":

Ab dem "grünen Buckel" ist bereits mit einer leichten Schneeauflage zu rechnen, welche mit jedem Höhenmeter ansteigt. 

Höllentalgletscher – Gletscherüberquerung:

Auch am Gletscher ist eine Schneeauflage vorhanden. Eine Überquerung wäre zwar evtl. auch ohne Steigeisen möglich, es empfiehlt sich dennoch sicherheitshalber Steigeisen mitzunehmen.

Gletscherkluft (Übergang vom Höllentalgletscher zum oberen Klettersteig – Randkluft):

An der Randkluft hat sich aufgrund der kalten Temperaturen wenig geändert. Die Randkluft ist für die späte Jahreszeit stabil und somit gut überquerbar. Das Stahlseil am Fels kann gut erreicht werden.

Oberer Klettersteig (Gipfelanstieg):

Ab Querung der Randkluft ist der Weg durchgehend von einer ca. 25 -30 cm (teilweise auch höher) dicken Schneedecke überzogen.  Die Sicherungsseile sind teilweise unter der Schneedecke begraben, weshalb eine durchgehende Selbstsicherung nicht mehr möglich ist. Am heutigen Samstag wurde die Zugspitze wieder von einigen Alpinisten bestiegen, weshalb eine Spur im oberen Klettersteig angelegt ist. 

Ausrüstung:

Die Besteigung ist ausnahmslos nur mit Klettersteigausrüstung (Klettersteigset, Gurt, Helm etc.) zu empfehlen. Die Mitnahme und die Verwendung von Steigeisen ist erforderlich. Das Überqueren des Gletschers mit Grödeln setzt eine gute Trittsicherheit und Erfahrung voraus. Um einen Spaltensturz bzw. ein Abrutschen am Blankeis zu verhindern, ist evtl. auch eine Gletscherausrüstung mit Seil erforderlich. Ein solider (nässeabweisender und steigeisenfester) Bergschuh mit guter Kantenstabilität sollte als Schuhwerk das Mindestmaß sein. Die Mitnahme von entsprechend warmer Bekleidung wie Mütze, Handschuhe etc. ist bei einer Seehöhe von knapp 3000 m zu jeder Jahreszeit, vor allem aber jetzt nach den Schneefällen, dringend anzuraten. Auf Grund der kürzer werdenden Tage empfiehlt es sich außerdem für einen eventuell früheren Aufbruch, aber auch für eine ungeplante Verspätung, eine Stirnlampe in den Rucksack zu packen. 

Fazit:

Die Verhältnisse können aufgrund der Schneefälle der vergangenen Tage als äußerst schwierig bezeichnet werden. Eine Besteigung dürfte ab sofort nur mehr gut ausgebildeten und erfahrenen Alpinistinnen und Alpinisten mit guter Kondition vorbehalten sein. Neben den sonst schon üblichen Risiken dürften vor allem die nicht mehr durchgehende Selbstsicherungsmöglichkeit, sowie auch der Abgang von kleinräumigen Lawinen zusätzliche Risiken darstellen. Ein weiteres Problem dürften die vorausgesagten klaren Nächte hervorrufen. Es ist anzunehmen dass einzelne Stellen bereits vereist sind. 

HINWEIS:

Von einer Besteigung durch nicht erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger ohne Bergführer muss dringend abgeraten werden. Die Besteigung der Zugspitze ist nur für geübte und erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten zu empfehlen. Eine Bergungsaktion kann ohne entsprechenden Versicherungsschutz gleich mehrere Tausend Euro kosten. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig um eine alpine Tour handelt. Dies sollte in der Entscheidungsfindung jedenfalls berücksichtigt werden. Das Erkennen von alpinen Gefahren, der sichere Umgang mit dem Klettersteigset, die Verwendung und ein sicheres Gehen mit Steigeisen oder Grödeln, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine intensive Tourenvorbereitung sind Mindestvoraussetzungen für eine sichere Tour.

Für ungeübte und unerfahrene Bergsportaktive ohne entsprechende Ausrüstung wird die Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig dringend abgeraten!!!

Bitte beachten Sie unbedingt auch den aktuellen Wetterbericht.

Alpspitze:

Bei der Besteigung der Alpspitze stellt sich eine ähnliiche Situation wie bei der Besteigung der Zugspitze dar. Lieder liegen uns keine Informationen vor ob jemand die Alpspitze über das Matheisenkar am heutigen Samstag bestiegen hat. 

Jubiläumsgrat:

Von einer Überschreitung des Jubiläumsgrates wird dringend abgeraten. Den Jubiläumsgrat bei einer Schneeauflage zu überschreiten, ist höchstriskant. Ein Ausrutschen am ohnehin schmalen Grat hat meist fatale Folgen. 

Die Überschreitung des Jubiläumsgrates erfordert besondere alpine Erfahrung. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Überschreitung des Jubiläumsgrates um eine Gratkletterei mit steil abfallendem Gelände auf beiden Seiten handelt. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition sind deshalb Mindestvoraussetzung für ein sicheres Überqueren.

Bitte beachten Sie bei der Überschreitung des Jubiläumgrates auch die erforderliche Zeit. Viele Bergsteiger unterschätzen die Dauer der Überschreitung und kommen, vor allem beim anschließenden Abstieg über das Matheisenkar, erst spät am Abend zur Höllentalangerhütte zurück. Einige mussten auch schon notbiwakieren.

Die Überschreitung des Jubiläumsgrates ist ausschließlich berg- und klettererfahrenen Alpinistinnen und Alpinisten mit einer entsprechenden Ausbildung und Ausrüstung zu empfehlen. Im Zweifelsfall bedienen Sie sich bitte jedenfalls eines Werdenfelsers Bergführers, bzw. einer der zahlreichen Alpin- und Bergsteigerschulen in Garmisch-Partenkirchen!                                                                                                                   

Hüttenanstieg – Übergänge:

Der Hüttenanstieg ist sowohl über die Höllentalklamm als auch über Stangensteig, Rinderschartenweg und Hupfleitenjoch möglich. Im obersten Bereich am Osterfelderkopf (Alpspitzbahn) ist mit einer leichten Schneeauflage zu rechnen. Die Überschreitung des Hupfleitenjochs (Kreuzeckbahn) ist schneefrei möglich. 

Die Übergänge über das Hupfleitenjoch (Kreuzeckbahn) sowie über den Rinderschartenweg zum Osterfelderkopf (Alpspitzbahn) sind GEÖFFNET

Auch beim Übergang über die Rifflscharte zum Rifflriss bzw. zum Eibsee ist bereits mit einer Schneeauflage zu rechnen. 

 

Wichtiger Hinweis – Alpine Berichte:

Die hier dargestellten Berichte werden aufgrund von nicht überprüften Situationsdarstellungen von Alpinisten erstellt und werden weder auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit überprüft. Die Entscheidung über eine sichere Besteigung der Gipfel und Wege unterliegt ausnahmslos dem jeweilig interessierten Bergsteiger. Im Zweifelsfall wird die Inanspruchnahme eines erfahrenen Bergführers jedenfalls empfohlen. Ein etwaiger Haftungsanspruch aufgrund von falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber dem Verfasser der Berichte wird ausgeschlossen.

Weitere Informationen sowie alpine Auskünfte erhalten Sie auch bei den diversen Garmischer Bergsteigerschulen, bzw. bei den Werdenfelser Bergführern!

Im Normalfall wird unser alpiner Bericht einmal wöchentlich aktualisiert. Sollte es jedoch nennenswerte Änderungen bei den alpinen Verhältnissen geben, wird der Bericht – im Bedarfsfall auch täglich – entsprechend adaptiert! 

 

HINWEIS – Auskunft über Zugspitz-Verhältnisse:

Telefonisch können wir Ihnen auch keine genaueren Angaben zur aktuellen Situation rund um die Höllentalangerhütte sowie für den Zugspitzanstieg durchs Höllental anbieten. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass Sie am Telefon auf diesen Bericht im Internet verwiesen werden!

 

HINWEIS – Übernachtungsmöglichkeiten und Buchung Höllentalangerhütte:

Da die Coronaregeln nicht zuletzt vom aktuellen Insidenzwert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen abhängen, bitten wir Sie, dass Sie sich auf unserer Homepage der Höllentalangerhütte über den aktuellen Stand informieren. Ebenso erfahren Sie alles Wissenswerte über evtl. Übernachtungsmöglichkeiten unter der Rubrik Online-Reservierung. Sollten freie Kapazitäten vorhanden sein, können Sie sich dort auch ganz bequem online einbuchen.