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Am zweiten Tag steht die Kesseltalrunde auf dem Programm. Das erste Teilstück folgt dem Wörnitz-Radweg bis Wörnitzstein (Steinbrücke, Kapelle St. Petrus auf dem Kalvarienberg). Hier zweigen wir ab auf den Radweg der Kesseltalrunde, der im weiteren Verlauf einige fordernde Steigungen aufweist. Nach einer Brotzeitpause kurz vor dem höchsten Punkt dieser Rundtour können wir dann die schönen Abfahrten umso mehr genießen. Nach dem Abendessen im Hotel ist noch ein kleiner Stadtspaziergang angesagt.
16.06.2026 Ging die gestrige Tour nach Westen raus, führt die heutige Monheim-Alb-Runde nach Norden – tief hinein in den Geopark Ries. Über Kaisheim erreichen wir den namensgebenden Ort Monheim (Storchennest auf Torturm). Die Steigungen sind heute nicht so krass und wir erreichen hinter Schloss Otting nach einer angenehmen Waldabfahrt zur Mittagspause die Fuchsienstadt Wemding. Danach geht es weiter sachte bergab, bis wir in Harburg (Schwaben) die Wörnitz erreichen. Hier sind auf der steinernen Brücke ähnliche Häkeldekoarbeiten angebracht, wie sie auch Donauwörth zieren. Ein kurzer Regenschauer beendet unseren Cafébesuch dort und wir radeln zurück zum Hotel – Abendessen beim Italiener (Roma).
17.06.2026Heute erkunden wir bei gestiegenen Temperaturen eine Runde an Donau und Lech. Zunächst folgen wir dem Donauradweg Richtung Osten bis Marxheim. Dort zweigen wir nach Süden ab und blicken auf der Donaubrücke zurück auf das Mündungsgebiet von Lech in Donau. In Rain (am Lech) machen wir eine erste Pause im Zentrum mit der Tilly-Statue. Dem Lech folgend radeln wir flussauf bis zur Klosterschänke in Thierhaupten (Mittagseinkehr). Anschließend geht es auf der anderen Flussseite zurück nach Donauwörth – Abendessen vor dem Hotel. Einige schauen sich ein Teil der Generalprobe zu „Don Camillo und Peppone“ auf der Freilichtbühne am Mangoldfelsen an.
18.06.2026Am letzten Tag folgen wir einer Kombination verschiedener Radwege durch das Donau-Ries. Zunächst dem Donauradweg flussauf bis zur Brücke hinter Gremheim. Dort schwenken wir nach einem Abstecher zur Kneippanlage am Klosterbach in den Radweg „Sieben Kapellen“ ein, der uns zu einer dieser sieben gestifteten Kapellen führt. Weiter geht’s von dort auf der „Via Danubia“ nach Pfaffenhofen an der Zusam. Sehr angenehm ist bei den gestiegenen Temperaturen das Waldstück, durch das wir kommen. Nach der Abzweigung in die „Via Claudia Augusta“ erreichen wir Mertingen: Einkehr in Bäckerei/Café. Diesem Radweg folgen wir dann entlang der Schmutter zurück nach Donauwörth. Mit einem Boxenstopp in der Eisdiele lassen wir diesen Tag ausklingen und treten am Bahnhof die Rückreise an.
In kleeblattartig angeordneten Routen haben wir in diesen fünf Radltagen die Umgebung von Donauwörth in allen Himmelsrichtungen erkundet.
Tourenbegleitung, Text und Foto: Klaus MoritzFoto: Gabriele Draxler, Oskar Mainz, Sepp Müller, Eva Scheuerer, Werner Sieber←Übersicht Tourenberichte