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Die Bahn bringt uns mit einer Viertelstunde Verspätung nach Farchant. Unser Weg führt uns zunächst durch den Natur- und Erholungspark Kuhflucht. An einer Aussichtsplattform bestaunen wir die unteren Kuhfluchtfälle und queren danach den Bach über eine Brücke.Ab hier weist uns ein Schild darauf hin, daß wir nun den sicheren touristischen Bereich verlassen und der Weiterweg nur mehr für absolut erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Berggeher angeraten ist. Ab hier wird der Weg sehr steil. Teilweise kraxeln wir über hohe Stufen von Wurzeln, teilweise über Schrofen. Der Weg kennt kein Erbarmen! Es gibt keinen Absatz und keine Querung mit weniger Steilheit. Wir passieren die oberen Fälle, bewegen uns entlang einer Abbruchkante mit imposanten Tiefblicken, ab und zu eine Lichtung mit einem schönen Ausblick. Erschöpft, aber auch erfüllt erreichen wir nach knapp 1.300 Höhenmeter den Gipfel und erfreuen uns an dem grandiosen Rundumblick. Nach einer Rast mit Brotzeit steigen wir über den Grat nach Süden ab zur Esterbergalm und genießen dort die Einkehr. Danach folgen wir der Skiabfahrt und Forststraße Richtung Wankbahn-Talstation und zweigen schließlich ab auf einen kleinen Pfad, der uns steil nach Farchant hinabführt.Es ist noch eine knappe halbe Stunde bis zur verspäteten Abfahrt des Zuges und wir lassen den Tag gemütlich im Café und Biergarten des Dorfladens ausklingen.
Tourenbegleitung, Text und Foto: Peter ProebsterFoto: Susanne Bogner←Übersicht Tourenberichte