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Mit Zug und Bus fahren wir zum Spitzingsattel, von wo aus uns Ulrike auf ihren Lieblingspfaden zum Jägerkamp führt. Trotz des heißen Wetters ist es angenehm zu wandern.Links sehen wir immer wieder auf den Schliersee hinunter und rechts begleiten uns schroffe Felswände. Je weiter wir gehen, desto mehr zeigt sich, dass dieser Lieblingspfad alles andere als ein Normalweg ist. Wir geraten wie in eine verwunschene Welt: Bizarre Baumwurzeln und Baumstämme, überwucherte Wege und dichte Vegetation wie in einem Dschungel.Vor der Jägerbauernalm entscheiden wir uns für Ulrikes zweiten Geheimpfad. „Das macht doch Spaß“, heißt es und ab geht’s ins Dickicht der Latschen. Die machen wirklich nicht freiwillig Platz!
Dann ist der Gipfel des Jägerkamps in Sicht und es geht unschwierig die letzten Meter weiter. Wie immer ist das Gipfelglück groß und die Aussicht überwältigend.
Beim Abstieg kommen wir am Wilden Fräulein vorbei, freuen uns an Silber- und Golddistel und kehren in der Schönfeldhütte ein. Die haben eine freundliche Selbstbedienung, aber wir in der Gruppe haben 8 freundliche Selbstbedienungen! Nicht zu toppen ist der Wirt, der äußerst kunstvoll das Weißbier einzuschenken weiß.
Tourenbegleitung: Ulrike HeerText, Foto: Maria SchreinerFoto: Brigitte Ringmayr←Übersicht Tourenberichte