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30.08.-04.09.2026 Pitztal, Pitztaler Alpen, Österreich

30.8.26
Wir treffen uns an der Riffelseebahn in Mandarfen und passen uns an die Höhe von 1650 m an durch eine kleine Wanderung auf die Taschach Alm, kleiner Abstieg ins Tal der Pitze und Aufstieg über den Sagensteig zur Gletscherstube auf 1917 m.
Danach geht’s zurück ins Hotel Bergland, wo wir bestens untergebracht sind. Jeden Tag gibt es vorzügliches Essen – Salat, Vorspeise, Suppe, Hauptmenü und Dessert (Auswahl immer am Tag vorher). Das Wetter ist für die kommenden Tage mit Sonnenschein angesagt, also volles Programm!

31.08.26
Heute fahren wir mit dem Bus nach Jerzens und nehmen die Hochzeigerbahn. Mit dem Sessellift erreichen wir den Sechszeiger und starten hier unsere Kammwanderung auf den Hochzeiger mit 2650 m. Nun erfolgt der Abstieg zur Mittelsation und dann nehmen wir wieder die Bahn auf den Sechszeiger. Von hier steigen wir durch den Zirbenwald zur Kalbenalm ab. Hier gibt’s eine kleine Stärkung, bevor wir wieder über den Zirbensteig zur Mittelstation wandern und abfahren. Den Anschlussbus 310 bei der Feuerwehr in Jerzens verpassen wir, da unser Bus Verspätung hat – also noch ca 50 min warten. Zwischenzeitlich zieht ein Gewitter auf, aber wir kommen noch rechtzeitig um 18.80 Uhr zum Hotel und Abendessen – wenige hm hinauf, dafür aber viele hm abwärts – unsere Knie sind ganz schön beansprucht.

01.09.26
Steinböcke gibt es nahe der Rüsselsheimer Hütte. Die wollen wir sehen; also hinauf auf 2323m und weiter Richtung Gahwinden auf der Suche nach Steinböcken – sind bis auf 2580m aufgestiegen, haben am Bachlauf pausiert und gewartet, aber umsonst. Ja, dann zurück zur Rüsselsheimer Hütte mit Einkehrschwung und dann wieder 2 Std absteigen. Es bleibt noch Zeit für die Sauna, bevor es zum Schlemmem geht.

02.09-26
Mittwoch ist Gletschertag und wir haben eine Führung für 10 Uhr gebucht. Mit dem Gletscherexpress fahren wir auf 2800 m und sind vom Anblick der Reste des Gletschers enttäuscht. Letztes Jahr sah das alles noch viel besser aus. Laut Bergführer wird der Rückgang des Gletschers für heuer auf eine Höhe zwischen 4-5 m geschätzt – insgesamt hat aber der Mittelbergferner immer noch eine Fläche von 13 qkm mit einer Eisstärke zwischen 20 m und 200 m. Wir betreten das Gleschereis und jeder ist beeindruckt. Zurück steigen wir wieder ca 200 hm zur Bahnstation auf und fahren zu guter Letzt in das höchst gelegene Café Österreichs auf 3440 m mit der Wildspitzbahn. Hier gibt’s Kaffee und Kuchen, Torten für 7,50 EUR sowie ein Gletscherkino (360 Grad Rundumblick mit Erklärungen und bei bester Fernsicht – insbesondere sehen wir die Hohe Wilde mit all ihren Flanken.

03.09.26
Nachdem die Gruppe sehr homogen und gut ist, nehmen wir den Fuldaer Höhenweg zum Taschachhaus in Angriff – nur 18 km hin und zurück sowie 477 hm im Aufstieg und 329 hm im Abstieg = ca 800 hm bei gleicher Wegeführung, Gehzeit ca 7 Std, So war es geplant. Wichtig war nur die letzte Riffelseebahn zu erreichen mit Abfahrt um 16.20 Uhr. Wir schaffen es aber nur bis zum Einstieg in den Kettersteig auf 2433 m; machen hier Pause und laufen zurück. Am Riffelsee angekommen, wollen wir noch in die Riffelseehütte gehen, aber das Zeitmanagement lässt dies nicht zu. Erst im Tal kehren wir ein und sitzen so lange, bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet.

04.09.26
Tag der Abreise – einige fahren direkt nach Hause, andere besuchen noch das Kaunertal. Auf der mautpflichtigen Gletschertstraße mit 29 Kehren, erreichen wir das Plateau und gondeln noch mit der Karlesjochbahn auf 3100 m zum Ausblick auf drei Länder. Direkt oben am Gipfel verläuft die Staatsgrenze zu Italien. Auch hier sieht der Gletscher trostlos aus. Zur Skisaison, die am 25.9.26 beginnen soll, soll alles weiß sein – kaum vorstellbar!

Die Tage waren wunderbar und wir haben die Gästekarte voll ausnutzen können. Die Bergfahrten diverser Bahnen sowie andere Aktionen sind in der Sommercard inbegriffen.

Tourenbegleitung, Text und Foto: Irene Neumeier
Foto: Birgit Beckh, Dagmar Fromm, Elmar Nebgen, Judith Jansen
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