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Am Bahnhof in Fischhausen-Neuhaus ist die Bodennebelschicht schon etwas dünner als auf der Herfahrt, die Sonne erscheint als milchig weiße Scheibe am Himmel. Als wir im Aufstieg durch den Wald nach und nach in die obere Grenzschicht der Nebeldecke kommen, ergeben sich schöne Stimmungsbilder mit den schrägen Sonnenstrahlen. Wie wir den Wald verlassen, ist es in der Sonne angenehm warm – auch weil sich kein Lüftchen regt. Schattseitig liegen dennoch Schneereste.Bei der Raineralm verlassen wir den Versorgungsweg zum Bodenschneidhaus, queren am Wiesenhang (vereinzelt blühen hier noch Enzian und Schusternagel) hoch zur Einsattelung, von der aus wir den restlichen Gratweg hoch zum Gipfel des Rainerkopfs steigen. Während unserer Brotzeitpause dort löst sich der Nebel im Tal zunehmend auf, am Ende ist auch der Blick zum Tegernsee frei geworden. Das etwas versteckte Mini-Gipfelkreuz hätten wir fast übersehen.Nach dem Abstieg zur Raineralm geht’s nochmals aufwärts zum Bodenschneidhaus. An den Bänken und Tischen vor der privaten Alm vis-à-vis genießen wir die letzten Sonnenstrahlen vor dem Abstieg zum Bahnhof.
Tourenbegleitung, Text und Foto: Klaus Moritz←Übersicht Tourenberichte