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2015Britanniahütte

3. bis 7. April 2015: Stürmisch schöne Ostertage bei der Grande Dame der Westalpen

 

Skihochtouren im April! Da träumt man doch von Sonne und Firn auf den vergletscherten Hängen. Dieses Mal aber kam Sturmtief Niklas, und der Ausflug zur Britanniahütte im Wallis und den umliegenden Gipfeln wurde zu einem arktisch geprägten Erlebnis. Trotz der ungünstigen Vorhersage machten sich neun Mitglieder der HTG auf den Weg. Die Anreise war schwieriger als geplant, da der Autoverlad an der Furka aufgrund der vorausgegangenen heftigen Schneefälle und der großen Lawinengefahr auf der Urner Seite eingestellt war. Der Umweg über Italien wurde dafür mit einem echten Cappu belohnt.

Das Wetter besserte sich rechtzeitig, aber der Jetstream (zu Deutsch Strahlstrom) wehte weiterhin heftig über unser Tourengebiet rund um das Strahlhorn. So war am ersten Tag das Fluchthorn mit knapp 3800 m immerhin ein durchaus lohnendes Ziel. Eine kleine Spalte machte im Gipfelbereich auf sich aufmerksam und führte zu kleinen Stürzen, welche aber zum Glück gut weggesteckt werden konnten. Am Ostersonntag konnten dann einige unserer höhenhungrigen Aspiranten bei teils guter Sicht das Allalinhorn (4027 m) erklimmen.

 

 

 

 

Am Ostermontag waren die Wolken endlich weggeblasen. Fluchthorn, Strahlhorn und Rimpfischhorn zeigten sich in voller Pracht.

 

 

 

 

 

 

Die unerschrockenen HTGler wurden aber weiterhin auf Kälteresistenz und Sturmtauglichkeit getestet. Temperaturen um -15°C und Sturmböen über 50 km/h galt es auszuhalten. Mit Tapes auf den Nasen und tollen Skibrillen passend zum Outfit (grün war der letzte Schrei!) trotzte man der arktischen Kälte. So gelang fast allen der Zustieg auf das Strahlhorn auf unendlich hohe 4190 m. Auf den letzten Metern zum Gipfel gab es angeseilt kein Entkommen, denn die Kommunikation war eingefroren. Die Frage "Weitergehen oder umkehren?" stellte sich gebetsmühlenartig Schritt für Schritt, wurde aber nicht beantwortet.

 

 

Für zwei der Aspiranten musste ersatzweise der Adlerpass für die stürmischen Freiheitsgefühle und schneestaubverhüllten Blicke auf das Wahrzeichen der Schweizer Schoggi herhalten. Mit einem verstimmten Bauch und Powderrocker unter den Füßen ließ sich die harte Steilstufe bei 3800 m im arktischen Modus nur schwerlich rocken.

 

Mit insgesamt drei Besteigungen war es angesichts des Wetters eine gelungene Ostertour. Die Grande Dame empfing täglich die durchgefrorenen HTGler freundlich charmant. Das Essen war für kräftige Kerle mit Bärenhunger bestens geeignet. Bayerische Lebensart brachten der Ausschank von Franziskaner Weißbier und mehrere Runden Schafkopfn. "Haute"-Ruth und andere Schafkopfanfänger konnten auf der Ausgangshütte der Haute Route an der Seite erfahrener Spieler Solo und Sauspiel trainieren.
 

Es waren sehr schöne Tage mit einer tollen Gruppe, und nach dem vielen Frieren darf man sich doch endlich auf den Sommer freuen, oooodrrr?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Martina Schulz; Fotos: Martina Schulz, Dirk Eberhardt, Georg Schwärtzel, Andreas Schoberth

 

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