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Rötspitze 2013

Von Mordillo-Höckern an der Grenzlinie Österreich–Italien

Rötspitze 3496 m in der Venedigergruppe, 10./11. August 2013

 

Solche Bergtouren darf man eigentlich gar nicht ins Internet stellen. Oder wenn, dann nur mit dem Hinweis "grauslig, unlohnend und nicht zum Nachmachen geeignet". Denn wo kämen wir hin, wenn jeder auf diesen wunderschönen, noch einsamen Berggipfel rennen würde!

Aber unter uns gesagt: Für uns war es die perfekte Hochtour, mehr kann man sich als Bergsteiger wirklich nicht wünschen.



Zuerst der Hüttenzustieg im Talschluss über grüne Wiesen und Hochebenen, durchflossen von mäandernden Bächen, bis zur Lenkjöchlhütte. Die wird von einer kecken Wirtsfamilie betrieben, die ihre Sachen per Motorrad nach oben transportiert. Und das will was heißen bei den Wegen! Und überhaupt: Das alles auch noch mit Trial-Motorrädern ohne Sattel – sieht tierisch anstrengend aus …

 

 


Auch die Hüttenbesucher sind eine ganz angenehme Mischung: Nachmittags noch ein paar Tagesgäste, die über 1000 Höhenmeter Fußmarsch auf sich nehmen, um einmal kurz in einen eiskalten Bergsee vor der Hütte zu springen. Abends dann nur noch die Rötspitz-Aspiranten, also waschechte Bergsteiger, die sich den III. Grad seilfrei zutrauen – denn das ist der leichteste Weg auf den einzigen Gipfel, der von dieser Hütte aus sinnvoll zu machen ist.

 

Und der hat es in sich: Neben einem kurzen schottrigen Entrée landen wir auf einem Firnfeld, das sich bis zum Grat hin aufsteilt und oben den Blick auf die Leckerbissen freigibt: Erstmal Gehgelände, das von drei wunderhübsch verschneiten und ja, noch vorhandenen, Firngraten durchbrochen wird,

 

 

 

dann folgt das Herzstück des Grats: In fast durchwegs festem Fels, der in der Flanke gigantische Griffe im geschichteten Gestein, oben an der Schneide dann runde Mordillo-Höcker zum Klettern bietet, turnt man sich nach oben. Und das immer an der Grenzlinie Österreich–Italien entlang, die eine Aussicht bietet, die wirklich Ihresgleichen sucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Genug geschwärmt? Halt, eines noch: Der Abstieg, diesmal durchs Paralleltal mit seinen Bergwerksstationen und netten Almen, ist noch schöner als der Aufstieg und lässt einen vor Begeisterung einfallslos werden: "Oh, wie schön, wie schön, oh, wie schön ..." ist alles, was mir dazu eingefallen ist.

von Solveig Michelsen

 

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