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Wilde Leck 3361m Ostgrat

Wilde Leck (3316 m, Stubaier Alpen) über Ostgrat III–IV am 5.7.2009

Um 4:30 Uhr ging es von der Amberger Hütte los. Das Wetter war bedeckt und der Erfolg der Tour war noch nicht klar. Selbst die Kühe, die sich unweit der Hütte zur Nachtruhe versammelt hatten, haben etwas ungläubig geschaut, als sie uns so früh vorbeistapfen sahen.

Weiter ging es in Richtung Wilde Leck über die steile Seitenmoräne des Sulztalferners hinauf ins Gletscherbecken. Der Einstieg zum Ostgrat war schnell gefunden. Er erwies sich als ein steiles Schuttkar mit (noch) vielen Schneefeldern. Diese überwunden, wartete noch eine steile, durchnässte Schuttrinne auf uns, bevor wir den Ostgrat erreichten.

Oben auf dem Grat zeigte sich dann – wie bestellt – auch die Sonne und erwärmte nicht nur den Fels sondern auch unsere Motivation.
Einfach fiel uns die Entscheidung, den Grat zu machen – das Wetter klarte sogar auf. Über Blockwerk ging es dann zum Einstieg. Dort seilten wir an und stiegen in 6 Seillängen zum Gipfel.

 

Der Fels war fest und griffig und die Kletterei spannend.

Es galt große Blöcke, spitze Nadeln und steile Wände zu überwinden, alles sehr luftig und mit einer grandiosen Aussicht auf eine noch grandiosere Gletscherlandschaft.

Gebohrte Standplätze und Zwischensicherungen suchte man auf dem Grat vergeblich, aber es gibt genug natürliche Möglichkeiten zum Sichern. Am Gipfel wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf das Zuckerhütl, den Wilden Pfaff und den Wilden Freiger belohnt.

Nach der Gipfelbrotzeit ging es dann im Abstieg durch die Südwand der Wilden Leck. Alles in allem eine 2er-(Ab)Kletterei in Absturzgelände. Hier war absolute Trittsicherheit gefragt, denn ein Stolperer oder ein ausbrechender Stein hätte fatale Folgen gehabt. Auf dem Gletscher angekommen, ging es dann ungefährlich am Rand auf dem Normalweg zurück zur Hütte, die wir nach 12 Stunden um 16:30 Uhr erreichten. Das Wetter ließ es dann sogar zu, dass wir unser wohlverdientes TAB (Tour-Abschluss-Bier) auf der Terrasse vor der Hütte trinken konnten. Geschafft aber glücklich über das Geschaffte ließen wir den Tag ausklingen.

Gregor Ewald

 

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