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Zufallhütte14

Osterhasen auf dem Monte Cevedale (3769 m) gesichtet!
Skitouren vom 18.–21. April 2014 auf der Zufallhütte    

Die Zufallhütte im Martelltal ist keine Unbekannte für mich, habe ich doch dort sommers wie winters schon so oft und gern übernachtet wie auf keiner anderen Berghütte, was nicht zuletzt der südtiroler Kochkunst des bärigen Hüttenwirts Uli zuzuschreiben ist. Über die Osterfeiertage 2014 war es wieder einmal soweit: Wir – das waren Gaby, Heike, Bettina, Werner, Markus, Uli, Schorsch und ich – hatten uns zusammengefunden, um in Sichtweite von Ortler und Königspitze vier Tage ohne allzu große Höhenmeter-Ambitionen entspannte Touren zu gehen.

Wer zeitig angereist war, konnte gleich am Karfreitag den ersten Gipfel mitnehmen: die Madritschspitze mit oft herrlichem Blick auf die Ortlergruppe. Nur an diesem Tag waren ein paar Wolken im Weg. Zurück auf der Hütte war dann bei ein oder zwei Stücken aus der Kuchentheke Kartenstudium für die nächsten drei Tage angesagt.

Entsprechend motiviert schauten wir am Samstagmorgen aus dem Fenster, zwar leider in einen immer noch wolkenver-hangenen Himmel, aber immerhin auch gut 30 cm Neuschnee. So war aus der Sonnenterrasse über Nacht eine Winterwunderlandschaft geworden, und so haben wir kurzerhand dem Hüttenwirt die Terrasse freigeschaufelt. Die vorhandene Energie musste ja irgendwohin!

Am Nachmittag starteten wir dann durch den kniehohen Schnee Richtung Eisseespitze, sind aber wegen wieder schlechter werdender Sicht und unklarer Lawinensituation nach zwei Stunden umgekehrt. Ohne Gipfelerfolg umdrehen zu können – auch das gehört zum risikobewussten Skibergsteigen.

 

 

 

Der Ostersonntag machte dagegen seinem Namen alle Ehre: anfangs wolkenlos, ab dem frühen Nachmittag Quellwolken in allen Nachbartälern, nur im Martelltal nicht. Wir waren offenbar am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Das dachte sich wohl noch so mancher anderer, und alle trafen sich spätestens am Gipfelhang des Cevedale.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dasselbe dachte sich übrigens auch eine Horde Goldhasen, die wir am Gipfelkreuz des Cevedale überraschten. Wir waren so nett, sie wieder mit ins Tal zu nehmen. Den Abend auf der Hütte haben sie nicht mehr überlebt …

 

Der Ostermontag war wieder wolkenverhangen, selbst die Dohlen wollten nicht aufsteigen und suchten Schutz hinter der Hütte. Ohne Aussicht auf schnelle Besserung haben wir uns für eine frühe Abreise entschieden und waren so immerhin vor der Rückreisewelle daheim.

Alles in allem: Die Zufallhütte lohnt sich immer für ein paar Tage. Mindestens einmal ist das Wetter gut genug für Cevedale oder Zufallspitzen, und wenn sonst nichts geht, dann kann man sich jederzeit mit dem leckeren Hüttenessen trösten.

 

 

 

 

 

 

 

Text: Andreas Schoberth

Fotos: Werner Haug und Schorsch Schwärtzel