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Lodner

Lodner bringt HTG zum Lodern

Lodner-Nordwestgrat (3219 m) und Roteck (3337 m) in der Texelgruppe (10.–12. Juli 2015)

Ja, ja, der Lodner. Das ist nicht etwa der Berg, den man in Lodenhosen ersteigt, sondern – wie im italienischen Namen Cima Fiammante deutlich wird – der, für den man schnell entflammt. Oder so.
„Lodner bringt HTG zum Lodern“ könnte die Überschrift also lauten – und damit läge man goldrichtig. Denn wie nur wenig andere Berge hat er es geschafft, das perfekte (Berg-)Wochenende zu bieten. Gut, für das strahlend schöne Wetter kann er nichts, und für die netten Leute ist er auch nicht verantwortlich. Aber wenn man die letzten Klettermeter auf weißem bis apricotfarbenem Marmor emportänzelt, bekommt man schon dieses Rote-Teppich-Gefühl. Und das ist nur der krönende Abschluss.

Davor noch: abwechslungsreicher Aufstieg zu einer netten und sehr gut bekochten Hütte (mit entspanntem Hüttenwirt, der auch dann nicht aus der Ruhe zu bringen war, als wir versehentlich seine eigenen Bergstiefel entführen wollten) und verheißungsvoller Zustieg zum eigentlichen Nordwest-Grat, der sich links als glatte Platte, rechts als vielschichtige Verwerfung und oben mit festem und griffigem Fels präsentiert – Himmelsleiter par excellence.

Am breiten Gipfel (auf immerhin über 3200 Metern) konnten wir barfuß und im T-Shirt die gute Laune weiterkochen, bevor wir den greisligen Normalweg abseilend überwinden konnten. (Hier scheint der Berg immer wieder mal zu bröckeln.) Ein Gletscherrest führte uns zielstrebig nach unten. Über sämtliche unterwegs verloren gegangenen Gegenstände (und die anschließenden Bergungsversuche) schweige ich mich hier aus ;-)

Nach Nächtigung im Herzchen-Federbett-Nachtlager ohne einen einzigen Schnarcher wurde am Sonntag dann das Roteck in Angriff genommen, mit 3337 Metern der höchste Gipfel der Texelgruppe. Bis auf eine kettenversicherte Stelle ein lieblicher Spaziergang durch Wiesen, Steine und Schrofen. On top eine gewaltige Fernsicht von der Bernina bis zur Marmolata. Nach rund 2000 Höhenmetern Abstieg musste dann noch ein Wildbach herhalten, um unsere Knochen zu kühlen und das Salz abzuwaschen.

Solveig Michelsen

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