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03.07. – 05.07.2017 Solsteinhaus 1 805 m, Karwendelgebirge

Bei Nieselwetter nehmen wir etwas skeptisch die Standseilbahn von Seefeld zur Rosshütte und weiter eine Gondel zum Härmeleskopf 2045 m. Auch oben Nieselregen, wir machen es uns auf der Bergstation gemütlich. Nach einer halben Stunde wagen wir es in die Nässe und begeben uns über die Reitherspitze 2373 m ohne Sicht runter zur Nördlinger Hütte 2238 m zum Aufwärmen. Die ersten blauen Himmelfetzen treiben uns weiter zum
Ursprungsattel 2087 m und weiter zum Einstieg in den Freiungen Höhenweg, das Highlight unserer Unternehmung. Unterhalb der Freiungen Turmspitzen meistern wir mit Hilfe von Seilversicherungen und artistischen Klettereinlagen den zum Teil recht luftigen und langen Steig. Wir sind mutterselenalleine unterwegs, sieben hartgesottene Senioren mit circa 490 Gesamtjahren erreichen just in time zur Essenszeit das Solsteinhaus 1805 m.

Am nächsten Morgen bei bestem Bergwetter besteigen wir auf einem schattigen Latschensteig garniert mit unendlichen Alpenrosen den Großen Solstein 2541 m. Eine herrliche Rundsicht belohnt uns, wir entdecken etliche
3000er wie den Liesener Fernerkogel und die Schöntalspitze. Unser Oberbergfex wagt es weiter auf den sehr gerölligen Kleinen Solstein 2637 m, der Rest lässt auf einer Blumenwiese mit Blick auf Innsbruck bis zum Brenner die Seele baumeln. Weiter geht’s über ein schwierig zu begehendes Schotterkar zum Kälblboden hinunter. Hier entdecken wir die aufgegebenen Eier von Schneehühnern, diese Brut wird nichts mehr. Der aufwärtsführende Stiftensteig bietet uns abenteuerliche Klettereinlagen, am Ende werden wir für unsere Mühe belohnt mit einem Blumenhang voller Bergastern und Edelweiß.

Am dritten Tag lockt der blaue Himmel zum frühen Aufbruch. Der Rückweg führt uns über die
Eppzirler Scharte 2102 m hinunter ins Kuhloch, wieder wandern wir unterhalb der Freiungen Türme, diesmal westseitig, entlang bis zum schweißtreibenden Aufstieg zum Ursprungsattel, der Kreis ist geschlossen. Müde erreichen wir die Nördlinger Hütte, nach kurzer Rast genießen wir zum Abschluss den Panoramaweg mit Blick auf die Seefelder Bergkulisse zurück zur Ausgangsbahn.

Eine einsame Mehrtagestour im Karwendel mit anspruchsvollen Wegen und unserem wie immer kompetenten und fürsorglichen Tourenbegleiter Sepp, ein herzliches Dankeschön!

Tourenbegleitung und Foto: Sepp Bäumler
Text und Foto: Eva Berger
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